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Ausgabe 140-4/2014

Inhalt der Print-Ausgabe 140-4/2014

Inhaltsverzeichnis

35 Jahre – 140 x KJK

Diese "Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz" ist unsere letzte Ausgabe. Nach 35 Jahren geben wir die Fachpublikation, die sich in der Kinderfilmszene einen Namen gemacht hat, weiter. Bleiben werden die Erinnerungen an eine lebendige Zeit – „Aufbruch zum neuen (bundes)deutschen Kinderfilm!“ war die Losung Anfang der achtziger Jahre, und die KJK begleitete, dokumentierte, unterstützte die Aktivitäten. Dabei war uns immer der Inhalt wichtiger als die äußere Form – abgesehen von den begrenzten finanziellen Mitteln, die uns zur Verfügung standen. Deshalb gehörte auch von Anfang an, also ab der Nr. 1/1980, der eigenhändige Versand der KJK – erst in der Geschäftsstelle des Kinderkinos München, später in der Druckerei selbst – zu den Tätigkeiten der Redaktion. Der Vierteljahresrhythmus ist für uns im Laufe der Zeit zu einer festen Größe im Jahresablauf geworden und zu einer liebgewordenen Gewohnheit, im Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Alles in allem kann man also schon vom Ende einer Ära sprechen.

Die "Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz", aus persönlichem gesellschaftspolitischen Engagement entstanden und 35 Jahre als unabhängiges, überregionales, journalistisches „Fachblatt“ regelmäßig erschienen, hat immer wieder ideelle und gelegentlich auch materielle Unterstützung erfahren. Es gab zuverlässige Kooperationen mit dem Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V. (regelmäßige Beilage bereits seit 1981) und mit dem Kuratorium junger deutscher Film, dessen Pressedienst (die „gelben Seiten“) auf Anregung von Uwe Rosenbaum (seinerzeit im Vorstand des Kuratoriums) der KJK beigeheftet wurde, seit die Kinderfilm-Förderung einen Schwerpunkt des Kuratoriums ausmachte (1997). Auch die jahrelange kollegiale Zusammenarbeit mit dem Kinder- und Jugendfilmzentrum, namentlich mit dem Leiter des KJF Horst Schäfer, mit dessen finanzieller Unterstützung eine Reihe von Sonderdrucken erscheinen konnten, trug zur Konsolidierung der KJK bei. Ein weiterer Meilenstein war die Einrichtung der Website "kjk-muenchen.de" (2008), die mit tatkräftiger und finanzieller Hilfe von BKM, Bundesverband Jugend und Film e.V. und Kinderfilmhaus Chemnitz auf den Weg gebracht werden konnte. Und wir konnten uns auf eine stattliche Zahl von Autoren und Autorinnen verlassen, die mit ihren fachkundigen, interessanten Beiträgen zur inhaltlichen Farbigkeit beigetragen haben. An dieser Stelle sei allen herzlich gedankt!

Danken möchten wir auch den – oft langjährigen – Abonnenten, denen wir hiermit unser letztes Heft überreichen und zusätzlich noch einen Sonderdruck mit Betrachtungen unter dem Titel „Rückblick Einblick Ausblick – 35 Jahre KJK“. Ab 2015 wird die "Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz" vierteljährlich als Beilage im "Filmdienst", dem Magazin für Kino und Filmkultur, erscheinen. Wir wissen natürlich auch, dass für die von uns gehegte und gepflegte Fachpublikation im Verlagsumfeld ein rauer Wind wehen wird, wir hoffen aber, dass der Versuch, die KJK zu erhalten und – mit neuem Layout – weiter zu führen, Erfolg hat.

Hans Strobel, Christel Strobel, Gudrun Lukasz-Aden

Die Druck-Ausgabe der Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz enthält neben Filmbesprechungen, Interviews und Hintergrundinformationen (siehe Spalte links) viele weitere aktuelle Informationen. In dieser Ausgabe:

Festivals
Filmfest München – Adoleszenz-Filme
37. Internationales Kinderfilmfestival LUCAS Frankfurt
Festivalnachrichten

Tagungen
Europäisches Symposium in Köln: Dokumentarfilme für Kinder und Jugendliche
Cartoon Forum in Toulouse
Filmpolitik
"Kinder sollen im Kino für den Film sozialisiert werden"
Gespräch mit Andreas Kramer, stv.Vorstand HDF Kino e.V.

Kinostart
Filmförderung

"Winnetous Sohn" – Gespräch mit Ingelore König, Kinderfilm GmbH

In Produktion
Medienpraxis
Filmdokumentation
"Quatsch und die Nasenbärbande"
"Rico, Oskar und die Tieferschatten"
Ideen zur kreativen Filmbegleitung

Kinderfernsehen
"Krempoli – Ein Platz für wilde Kinder"
Ein Streifzug durch das Angebot der deutschen Kindersender
Nachrichten
Auszeichnungen
Termine
Info Nr. IV/2014 des Fördervereins Deutscher Kinderfilm e.V. / Akademie für Kindermedien
Informationen No. 68 Kuratorium junger deutscher Film (gelbe Seiten)

Titelfoto: "Die langen hellen Tage“ von Nana Ekvtimishvili, Simon Groß

 

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Ausgabe 140-4/2014

 

Inhalt der Print-Ausgabe 140-4/2014|

Filmbesprechungen

ACHTZEHN – WAGNIS LEBEN| DIE BIENE MAJA| EIN BRIEF AN MOMO| EINIGE TAGE OHNE MUSIK| JACK| DER JUNGE SIYAR| DER KLEINE MEDICUS – BODYNAUTEN AUF GEHEIMER MISSION IM KÖRPER| DER KLEINE NICK MACHT FERIEN| LAND DER WUNDER| DIE LANGEN HELLEN TAGE| LOLA AUF DER ERBSE| SHANA – THE WOLF’S MUSIC| TABLEAU NOIR – EINE ZWERGSCHULE IN DEN BERGEN| DIE VAMPIRSCHWESTERN 2|

Interviews

Agthe, Arend - „Beim Kinderfilm ist jeder Konflikt, der erzählt wird, existenziell“| Berger, Edward - „Der deutsche Film sollte seinen Blick deutlich mehr auf das Drama des Alltäglichen lenken“| Budweg, Philipp - Stoffe entwickeln, Regisseure wählen, bei der Besetzung mitreden und Geld einsammeln| Jacusso, Nino - „Als Filmschaffender sehe ich meine Aufgabe als Brückenbauer“| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Kramer, Andreas - „Kinder sollen im Kino für den Film sozialisiert werden“| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“|

Filme in der Diskussion

Krempoli - Ein Platz für wilde Kinder|

Hintergrundartikel

Quatsch und die Nasenbärbande| Rico, Oskar und die Tieferschatten| Neues Projekt: Jugend Filmjury der FBW|

Kinder-Film-Kritiken

Filmauswahl "Lucas 2014"|


KJK-Ausgabe 140/2014

 

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