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Ausgabe 106-2/2006

"All das kann nur über die Lehrer funktionieren"

Gespräch mit Sarah Duve, Geschäftsführerin der Gesellschaft "VISION KINO gGmbH – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz"

Interview

Die 32-jährige Juristin Sarah Duve, die bereits mit der Gründungsvorbereitung betraut worden war, wurde im April 2005 zur Geschäftsführerin von VISION KINO berufen. Gesellschafter sind die Stiftung Deutsche Kinemathek, die Filmförderungsanstalt (FFA) und die Kino macht Schule GbR der deutschen Filmwirtschaft (HdF Kino e.V., AG Kino/Gilde, Bundesverband für Kommunale Filmarbeit, Verband der Filmverleiher). In Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und zahlreichen Netzwerkpartnern soll die Vermittlung von Wissen und Bildung um den Kinofilm an Schulen fachlich und inhaltlich unterstützt werden. VISION KINO finanziert sich zu gleichen Teilen über den Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Filmförderungsanstalt sowie durch operative Unterstützung der Medienboard Berlin Brandenburg. Die Einrichtung hat ihren Sitz in Potsdam-Babelsberg.

KJK: Berlinale-Chef Dieter Kosslick will Film als Schulfach. Er sagte: "Kino gibt es seit hundert Jahren, es wird Zeit, dass man die Filmkunst als festen Bestandteil unserer Kultur begreift." Wie stehen Sie zu dieser Forderung?
Sarah Duve: "Der 'Muss-Ansatz' ist falsch. 'Sollte' wäre sinnvoller, denn nur durch inhaltlich gute Arbeit und Angebote kann man die Vertreter der Länder davon überzeugen, innerhalb der Lehrpläne mehr Freiraum für die kulturelle Filmbildung zu schaffen. Gemeinsam mit unseren Länderpartnern aus dem Bildungs- und Kulturbereich verfolgen wir diesen Ansatz."

... da ist also Diplomatie gefordert.
"Ja, sehr viel Kooperation und Diplomatie. Und wir sind da auch auf einem guten Weg. In Bayern zum Beispiel haben wir ein Pilotprojekt zusammen mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus, der HFF München und der Bavaria zur 'Entwicklung und Erprobung eines Curriculums zur Ausbildung von Lehrkräften im Bereich Schulfilm mit abschließender Zertifizierung'. Bayern nimmt diesbezüglich eine Vorreiterrolle ein. Andere Länder mit ähnlichen Strukturen haben bereits ihr Interesse an dieser Form der Lehrerfortbildung signalisiert."

VISION KINO soll das öffentliche Interesse am deutschen Film stärken und den Einsatz des Mediums Film in der Schule fördern. Wie kann man Kindern das Rüstzeug vermitteln, aufgeklärt mit den Medien umzugehen?
"Dazu gehören immer zwei Dinge, zum einen die aktive Medienarbeit über den kreativen Prozess und zum anderen die Rezeption. All das kann nur über die Lehrer funktionieren, deshalb ist das bayerische Projekt auch so wichtig, weil die meisten Lehrer in der klassischen Ausbildung dieses Handwerkzeug zum Umgang mit den Medien nicht erlernen. Dazu kommt, dass es bei vielen Lehrern starke Berührungsängste gibt, weil sie das Gefühl haben, dass die Kinder und Jugendlichen sich besser als sie selber damit auskennen."

In Schweden und Frankreich ist eine kontinuierliche Film- und Medienerziehung längst Teil des Lehrplans. Haben Sie sich für Ihre Arbeit auch im Ausland schlau gemacht?
"Es gibt zum Beispiel in Dänemark Materialien zum Thema Trickfilm, die wir jetzt auch für ein Projekt in Berliner und Brandenburger Kinos zum Animationsfilm eingesetzt haben. Prinzipiell sind diese Angebote aber nur schwer vergleichbar, denn wir haben eben 16 Bundesländer und müssen auf die Bedürfnisse und Strukturen der einzelnen Bundesländer eingehen. Einen Informationsaustausch haben wir mit Film Education in Großbritannien, die stellen uns Arbeitsmaterialien zur Verfügung. Und wir sind dabei, es noch stärker zu vernetzen, damit sie dort auf unser Material zurückgreifen können, wenn sie deutsche Filme einsetzen. So muss nicht jedes Land wieder neu anfangen."

VISION KINO war 2006 neuer Unterstützer des Schulprojektes beim Kinderfilmfest der Berlinale, so konnten zwei Medienpädagogen 45 ausgewählten Lehrern zur Seite stehen, um sie qualifiziert auf die Einbindung der Filme von Kinderfilmfest/14plus in ihren Unterricht vorzubereiten. Können Sie schon etwas zu den Ergebnissen sagen?
"Die Auswertung läuft noch, die Ergebnisse liegen in den nächsten Wochen vor, dann werde ich mich auch mit den Lehrern treffen. Ich würde mich freuen, die Kooperation auch künftig fortzusetzen, wobei es wünschenswert wäre, in den nächsten Jahren noch mehr Lehrer einzubeziehen."

Zum Filmstart des Films "Der Rote Kakadu" ist erstmals für den Einsatz im Schulunterricht eine pädagogisch und didaktisch aufbereitete DVD zum Film erschienen. Dieses Pilotprojekt "Kino trifft Schule" wurde auf der deutschen Bildungsmesse DIDACTA 2006 vorgestellt. Wie sehen die Reaktionen aus? Wissen Sie schon etwas über die Resonanz bei den Lehrern?
"Da gibt es von sehr vielen Lehrern Reaktionen, die dies für ein gelungenes Mittel zur Vermittlung von Filmkompetenz halten. In der Vergangenheit wurde immer bedauert, dass man für den Unterricht nur auf die Filmhefte angewiesen war, aber keine Filmausschnitte zeigen konnte. Dies war ein Pilot und wir werden das in Zukunft noch weiter ausfeilen."

Geht das Projekt also in Serie?
"Ich gehe davon aus, dass wir das bei drei bis vier Filmen im Jahr machen werden, allerdings nur bei Filmen, von deren Eignung unsere Kooperationspartner, das FWU und die Bundeszentrale für Politische Bildung, und wir für die Schulfilmarbeit überzeugt sind."

Sie müssen sich nicht nur mit den Kooperationspartnern abstimmen, sondern auch mit denen, die das Material zur Verfügung stellen.
"Ja, aber das lief ganz unproblematisch, denn dem jeweiligen Filmverleiher kommt diese Form des Bildungsmediums auch zugute."

Mit Filmtipps informiert VISION KINO über aktuelle, für die schulische und außerschulische Filmarbeit geeignete Spielfilme. Treffen Sie dafür eine Auswahl oder wird jeder deutsche Kinder- und Jugendfilm unabhängig von seiner Qualität berücksichtigt?
"Das war eine Häufung von deutschen Filmen, die sich aus unterschiedlichen Aspekten für die kulturelle Filmbildung eignen. Dieses Angebot ist nicht beschränkt auf deutsche Filme, es gab nur in den letzten Monaten keine internationalen Produktionen, die sich dafür angeboten haben. Wir haben Pädagogen, die für uns die Filme sichten, und wenn es von mehreren für denselben Film eine Empfehlung gibt, wird es einen Filmtipp geben. Das stellen wir den Kinos und Schulverwaltungen, Landesmedienzentren und anderen frühzeitig zur Verfügung, so dass genug Zeit ist, Schulvorstellungen zu organisieren."

VISION KINO ist jetzt fast ein Jahr alt, Sie haben den operativen Geschäftsbetrieb im Mai 2005 aufgenommen. Die Vision Kino soll bemerkenswerte Initiativen unterstützen und Defizite ausfüllen, die sich aus den nur auf einzelne Regionen beschränkten Initiativen ergeben. Was haben Sie davon in den letzten zehn Monaten umsetzen können?
"Zuerst ist es gelungen, die Länder ins Boot zu holen. Dann bieten wir den Kinos Unterstützung an, mit den Filmtipps und mit unserer Datenbank, die wir zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung erstellen und die in Kürze fertig sein wird. Gerade haben wir an sämtliche Filmtheater in Deutschland einen umfassenden elektronischen Fragebogen verschickt, um einerseits deren Schulfilmangebote präsentieren zu können und andererseits die Probleme, die es in diesem Bereich gibt, auszuloten, um gezielt bei der Lösung helfen zu können. Die Datenbank wird alles zum Thema Lehrerfortbildung und Schulfilmveranstaltungen bereitstellen.
Ein ähnliches Projekt wie das Curriculum in Bayern entwickeln wir auch in Berlin zusammen mit der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Sport, wobei es hier vordringlich um die rezeptive Filmarbeit im Kino geht. Wir haben zusammen mit dem Kinderkino und Spatzenkino Berlin und 'Filmernst Brandenburg' mit Unterstützung durch die Medienboard Schulveranstaltungen im Kino rund um den Animationsfilm durchgeführt. Und in einigen Bundesländern, die in der Vergangenheit beim Thema Schulfilmveranstaltungen abgewunken haben, konnten wir Kooperationsvereinbarungen für die Zukunft treffen. In Hessen wird es im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Kultusministerium erstmals Schulfilmveranstaltungen geben. In Bayern sondieren wir gerade die Zusammenarbeit mit den Jugendkinotagen für 2007. In Nordrhein-Westfalen planen wir in diesem Jahr zusammen mit den Landesmedienzentren und der Filmhochschule Köln das Projekt "60 Jahre NRW – Geschichtsunterricht im Kino". Zusammen mit der Filmhochschule und der Kunsthochschule wollen wir auch überlegen, wie man die Hochschulen für die Lehrerausbildung nutzen kann. Im nächsten Jahr übernimmt Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft und dann soll in den Schulfilmwochen verstärkt ein europäischer Akzent gesetzt werden. Dazu planen wir ein Schulcamp mit europäischen Kindern und Jugendlichen sowie europäischen Filmschaffenden. Bei der Initiative 'Kinder zum Olymp' der Kulturstiftung der Länder sind wir Kooperationspartner für Film und Medien. Zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung entwickeln wir gerade Qualitätsstandards für Begleitmaterialien und werten alle möglichen Filmhefte aus. Wenn die Bundeszentrale für politische Bildung kein Heft machen kann oder will, würden wir den Verleihern diese Standards zur Verfügung stellen."

Auf den ersten Blick sieht der Jahresetat für VISION KINO von einer Million Euro üppig aus. Zum einen geben Sie Geld an andere Initiativen weiter – fungieren Sie als Geldbeschaffer für Projekte, die sonst nicht umgesetzt werden könnten?
"Nein, wir sind ja keine Fördereinrichtung, wo man einen Antrag stellen kann, alle Projekte realisieren wir zusammen mit Partnern vor Ort."

Aber beim Filmfestival Max Ophüls hat VISION KINO den Preis einer eigens einberufenen Schülerjury gestiftet. Das Preisgeld beträgt 2.500 Euro. Das war doch eine eigene Aktion ...
"Ein Preis lässt sich schlecht in Kooperation vergeben. Die Schülerjury des Max-Ophüls Festivals ist ein herausragendes und unterstützenswertes Beispiel für die Umsetzung unserer Ziele – die Vermittlung von Filmkompetenz, zu der auch der kritische Blick gehört."

Regionale Kinderkino-Initiativen gibt es in der Bundesrepublik zahlreich und sicher hofft jede Initiative auf Unterstützung durch VISION KINO. Wie schwer ist es, sich den Ansprüchen zu widersetzen?
"Wir unterstützen jederzeit inhaltlich und ideell."

Ist es aber nicht schwierig, die Arbeit der Initiativen zu bewerten?
"Es gibt ja Erfahrungswerte aus der Vergangenheit. Die Landesmedienanstalten sind unsere Ansprechpartner und die kennen auch die Initiativen vor Ort."

Wenn man die Aktivitäten – Schulprojekt der Berlinale, Trickfilmausstellung des Kinderkinos Berlin, des Spatzenkinos Berlin und den Kongress über die Vermittlung von Filmkompetenz von VISION KINO – anschaut, könnte man schnell eine Bevorzugung der Region Berlin/Brandenburg ausmachen. Halten Sie einen solchen Vorwurf für berechtigt?
"Die schnelle Realisierung des Cartoon Movie Schulfilmprojektes ergibt sich aus der Natur von Cartoon Movie, das in Brandenburg einmal jährlich stattfindet. Mit dem Filmhaus am Potsdamer Platz haben wir einen wunderbaren Ort für unseren Kongress gefunden. Wie schon gesagt, wir haben in jedem Bundesland Projekte."

VISION KINO soll laut Satzung als Anlaufstelle für alle Initiativen, für Kinobetreiber und Medienpädagogen dienen. Wie schaffen Sie die Balance zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Kinobetreiber und den kulturellen Interessen der Medienpädagogen?
"Ich sehe da überhaupt keine Schwierigkeiten, weil ich das große Glück habe, dass alle Verbände auch Gesellschafter von VISION KINO sind und auch denen ist der kulturelle Bildungsaspekt sehr wichtig."

Was halten Sie vom Filmkanon für Kinder?
"Der Filmkanon war ein guter und wichtiger Impulsgeber, um für das Thema Aufmerksamkeit zu erregen."

Kennen Sie alle Filme der Liste?
"Inzwischen kenne ich fast alle. Für uns ist es nicht ganz einfach, weil es auch von Kinos und Lehrern, die mit dem Kanon arbeiten wollen, immer wieder Anfragen gibt, aber dem stehen Probleme mit Kopien und Verleihrechten entgegen. Zu drei Kanon-Filmen wird die Bundeszentrale für politische Bildung in diesem Jahr Filmhefte herausgeben und mit denen werden wir dann auch im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten arbeiten."

Welchen Film würden Sie für den Kanon empfehlen?
"Am Kanon insgesamt hat mich irritiert, dass der aktuelle deutsche Film nicht einbezogen war. Und heute würde ich 'Das Leben der Anderen' empfehlen."

Wenn Sie sich erinnern, wie haben Sie den Umgang mit den Medien gelernt? In der Schule oder woanders?
"Ich war die ersten Schuljahre auf einer Schule mit besonderer pädagogischer Prägung, einer Art staatlicher Waldorf-Schule, da war jegliche Form der Beschäftigung mit Medien verpönt, so dass ich viel Theater und im Orchester gespielt habe. Als ich ein Jahr in den USA war, gab es das Fach Film und einen sehr guten Lehrer, dort sammelte ich die erste praktische Erfahrung. Nach dem Abitur habe ich parallel zu meinem Jurastudium mit Schwerpunkt Medienrecht nahezu durchgängig in unterschiedlichen Funktionen für Filmproduktionen gearbeitet. Danach war ich drei Jahre fest bei der Deutschen Columbia Pictures in der Drehbuchentwicklung tätig. Mein prägendes Kinoerlebnis war übrigens 1980 der Film 'Theo gegen den Rest der Welt', da hat es mit dem Babysitter nicht geklappt und meine Eltern haben mich einfach ins Kino mitgenommen."

Interview: Manfred Hobsch

 

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