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Ausgabe 115-3/2008

KUNG FU PANDA

Produktion: DreamWorks Animation / Pacific Data Images; USA 2008 – Regie: Mark Osborne, John Stevenson – Buch: Jonathan Aibel, Glenn Berger – Kamera: Yong Duk Jhun – Schnitt: Clare De Chenu – Musik: John Powell, Hans Zimmer – Länge: 88 Min. – Farbe – FSK: o. A. – FBW: wertvoll – Verleih: Universal – Altersempfehlung: ab 8 J.

Ob Elefanten, Panther und Bären in "Das Dschungelbuch", vielerlei Fische in "Findet Nemo" oder gleich ein ganzer Zoo in "Madagascar" – wenn Animationsfilmer Tiere zu Hauptdarstellern machen, dann scheint Erfolg vorprogrammiert. Im Zentrum des neuen CGI-Streichs aus dem Hause DreamWorks – "Kung Fu Panda" – steht diesmal ein Panda namens Po. Er ist dick, faul und träumt in Papas Suppenküche davon, ein berühmter Kung-Fu-Kämpfer zu werden. Tatsächlich wird ausgerechnet der behäbige Bär bei einer Veranstaltung, zu der er sich heimlich Zugang verschafft hat, von der weisen Schildkröte zum sogenannten Drachenkrieger gekürt. In diesem Amt hat er nicht nur Zugang zu einer geheimen Schriftrolle, Po ist auch der einzige, der dem bösen Schneeleoparden Tai Lung, der gerade aus seinem Gefängnis ausgebrochen ist, Paroli bieten kann. Anfangs sind die furiosen Fünf – die ausgebildeten Kampfkunstkünstler Tigerin, Viper, Kranich, Affe und Gottesanbeterin – alles andere als begeistert, mit dem träge-tollpatschigen Po in den Krieg zu ziehen. Doch was keiner für möglich gehalten hat – der Panda wächst mit seiner Aufgabe und mutiert zum umjubelten Helden.

Die Regisseure Mark Osborne – er inszenierte zwei "Spongebob"-Folgen – und John Stevenson aus dem Kreativ-Team von "Shrek 2" singen nicht nur ein Hohelied auf all die Dicken und Faulen, sie verneigen sich auch vor den legendären Martial-Arts-Filmen der Gebrüder Shaw aus Hongkong. Das bedeutet: atemberaubende Action, waghalsige Stuntsequenzen, beispielsweise auf einer Hängebrücke in schwindelnder Höhe, und grandios choreografierte Massenszenen. Doch bei aller asiatischen Kampfkunst kommt auch der Humor nicht zu kurz. Dies ist vor allem Verdienst der Synchronsprecher – so beweist etwa Verwandlungskünstler Hape Kerkeling als Po ungeahnte stimmliche Qualitäten. In der synchronisierten Fassung außerdem bemerkenswert: Parade-Bösewicht Thomas Fritsch, der die Raubkatze Tai Lung zur Furcht erregenden Gestalt formt, und Gottfried John, der mit sonorem Bass Dustin Hoffmans Auslegung des weisen roten Pandas Shifu nicht nachsteht. Abgerundet wird der fernöstlich-köstliche Filmspaß durch den poppigen Soundtrack von Hans Zimmer und John Powell, der zudem eine von Cee-Lo Green und Jack Black gegebene, sehr originelle Neuinterpretation des Ohrwurms "Kung Fu Fighting" bereithält.

Thomas Lassonczyk

 

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KJK-Ausgabe 115/2008

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