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Ausgabe 63-3/1995

CASPER

CASPER

Produktion: Amblin Entertainment /The Harvey Entertainment, USA 1995 – Regie: Brad Silberling – Buch: Sherri Stoner, Deanna Oliver, nach einem Comic von Joseph Oriolo – Kamera: Dean Cundey – Schnitt: Michael Kahn – Musik: James Horner – Darsteller: Christina Ricci (Kat), Bill Pullman (Dr. James Harvey), Cathy Moriarty (Carrigan Crittenden), Eric Idle (Dibs) u. a. – Länge: 100 Min. – Farbe – Verleih: UIP (35mm) – Alterseignung: ab 12 J.

Das sympathische Gespenst Casper bewohnt zusammen mit drei rauflustigen Onkels ein Spukschloss in der amerikanischen Provinz. Als die geldgierige Carrigan das Gebäude von ihrem reichen Vater erbt, wollen sie und ihr unterwürfiger Anwalt die Geister vertreiben, weil sie hoffen, dort einen versteckten Schatz zu finden. Doch gegen den Schabernack der einfallsreichen Onkel kommt selbst die Feuerwehr nicht an. So heuert die Erbin den selbst ernannten Geisterexperten Dr. Harvey an, der noch nach Jahren nicht über den Tod seiner Frau hinweggekommen ist. Als er mit seiner halbwüchsigen Tochter Kat einzieht, verguckt sich Casper sofort in die eigensinnige Göre. Während ihr Vater die Onkels zu überlisten versucht, freunden sich Casper und Kat an. Gemeinsam planen sie, Casper wieder in die Welt der Lebenden zurückzuholen. Auf der Suche nach einer geheimnisvollen Zaubermaschine, die im Keller versteckt ist, werden sie von der Erbin und dem Anwalt verfolgt. Während im Haus Kats Schulklasse eine ausgelassene Halloween-Party feiert, verursacht die Maschine allerlei Durcheinander. So erhält nicht nur Casper zeitweise die Gestalt eines attraktiven Knaben, auch Dr. Harvey wechselt von den Lebenden zu den Toten und zurück, ja sogar seine Frau wird als bezaubernder Engel für einen Moment sichtbar.

Das kurzweilige Gruselmärchen beruht auf einem US-Comic aus dem Jahr 1948, der in den 50er-Jahren schon einmal Vorlage für eine Fernsehserie war. Für die 50 Millionen Dollar schwere Neuverfilmung zogen Steven Spielbergs Firma Amblin Entertainment und George Lucas' Unternehmen Industrial Light & Magic alle Register der Computeranimation. Für die hervorragenden Spezialeffekte zeichnet das "Jurassic Park"-Team Dennis Muren und Michael Lantieri verantwortlich. Erstaunlich gut gelungen ist die Kombination von Real- und Trickaufnahmen, wie man sie in ähnlicher Perfektion aus "Roger Rabbit" kennt. Dabei wurden die Animationsteile erst nachträglich hinzugefügt.

Anspielungen auf andere Gespensterfilme wie "Ghost – Nachricht von Sam", "Ghostbusters" und "Der Tod steht ihr gut" lassen sich kaum übersehen. Für Lacherfolge bei Groß und Klein dürften aber mehr noch die Ulknummern auf Kosten von Filmstars wie Clint Eastwood oder Dan Aykroyd sorgen. Auch wenn man sich stellenweise einen etwas ernsteren Umgang mit dem Thema Tod wünschen würde, so bietet die harmlose Gespensterkomödie neben viel sentimentalem Schwulst jede Menge familiengerechte Unterhaltung.

Reinhard Kleber

 

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KJK-Ausgabe 63/1995

 

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