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Ausgabe 130-2/2012

"Krabat" in Silhouetten-Tricktechnik mit einem Bezug zur Lausitz

Gespräch mit Jörg Herrmann zum Film "Der siebente Rabe"

(Interview zum Film DER SIEBENTE RABE)

Jörg Herrmann, Jahrgang 1941, begann nach der Ausbildung zum Tischler in seiner Heimatstadt Dresden 1958 im Trickfilmstudio der DEFA als Animator und produzierte von 1962 bis 1965 neben seiner Weiterbildung an der Abendoberschule bereits erste Puppentrickfilme als Autor und Regisseur. Es folgte das Studium der Regie und Szenaristik an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam (1966-1970), danach war er neun Jahre wieder im Trickfilmstudio Dresden als Regisseur tätig, u. a. mit ersten Silhouettenfilmen. Nach Aspirantur an der HFF Potsdam und Promotion über den Animationsfilm 1982 an der Humboldt-Universität Berlin (Filmwissenschaft) richtete er in den folgenden zwei Jahren den Studiengang "Trickfilmzeichner" an der HFF ein. Zugleich arbeitete er als freiberuflicher Trickfilmmacher in einem eigenen Atelier (35mm Film) und produzierte bis 1989 für den Abendgruß des "Sandmännchens" 24 Silhouettenfilme. Seit 1991 hat er in Kreischa bei Dresden ein Trickstudio. Jörg Herrmann erlernte den klassischen Silhouettentrick bei Bruno J. Böttge, dem Mitbegründer des Dresdner DEFA-Studios für Trickfilme, der sich in seiner Arbeit ausdrücklich auf die Erfinderin des Silhouettenfilms Lottte Reiniger berief. "Der siebente Rabe" hatte im Oktober 2011 seine Premiere auf dem Filmfestival für Kinder und junges Publikum "Schlingel" in Chemnitz.

 

 

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KJK-Ausgabe 130/2012

 

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