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Ausgabe 130-2/2012

Medienkonsum braucht Kompetenz – Filmbildung durch die SchulKinoWochen

Gespräch mit Sabine Genz, der Projektleiterin der Berliner SchulKinoWochen

Interview

Schüler aller Altersgruppen stehen vormittags und nachmittags vor den Kinos und Passanten sind verwundert: "Gehen die jetzt am Wandertag nicht einmal mehr in den Wald? Gehen die jetzt auch nur noch bis ins nächste Kino?" – "Jein", lautet die Antwort, die Schüler müssen nicht unbedingt ins Kino, eher dürfen sie. Und es handelt sich nicht um einen regulären Wandertag, sondern um eine Kinoveranstaltung während der sogenannten SchulKinoWoche. Diese wird jedes Schuljahr bundesweit organisiert und findet statt, damit Filme mal als das gesehen werden können, was sie im Idealfall sind: großes Kino. Kleinformatige Medien wie Fernseher, DVD und Internet sollen in diesen Tagen bzw. Wochen ein wenig in Vergessenheit geraten, zumal sie in einem fatalen Verhältnis zur Kinonutzung stehen: Programmierbare Recorder, günstige Kaufprodukte und (illegale) Downloads haben die Besucherzahlen insbesondere in den jüngeren Altersgruppen stark zurückgedrängt.
Olaf Selg, Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft Kindheit, Jugend und neue Medien (AKJM) sprach darüber mit Sabine Genz, der Projektleiterin der Berliner SchulKinoWochen.

KJK: Obwohl Kinder und Jugendliche nach wie vor gerne miteinander über Filme und Stars reden: Ins Kino gehen sie eher selten. Woran kann das liegen? Sind die Eintrittspreise zu hoch und DVDs zu billig? Oder ist das Kino "uncool" und braucht es die Dunkelheit der letzten Sitzreihe nicht mehr, weil sich alle nur noch knutschfleckfrei bei Facebook befreunden?
Sabine Genz: Die hohen Kosten für einen Kinobesuch sind sicher ausschlaggebend. 7,-- Euro für die Karte, dann muss am liebsten natürlich noch Popcorn oder anderer Proviant gekauft werden, damit es "richtiges" Kino ist, so sind schnell 10,-- bis 12,-- Euro ausgegeben. Das Taschengeld gibt also nur ab und zu mal einen Kinobesuch her und viele Eltern können sich das als Extraausgabe nicht leisten. Jugendliche ab 16 Jahren, die einen eigenen Videothekenausweis bekommen können, leihen sich dann lieber eine DVD. Die muss man ja noch nicht mal kaufen. Für die jüngeren Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ist zwar nachmittags der Eintritt in vielen Kinos günstiger, aber da muss man die Kosten für einen erwachsenen Begleiter noch mitrechnen. Wenn das Kind dann noch Geschwister hat, wird auch das schnell zu teuer.

Die Einführung der SchulKinoWochen war aber vermutlich keine Reaktion auf die Preisentwicklung an den Kinokassen, sondern hat eine andere Zielstellung. Wie kam es dazu und seit wann gibt es sie?
Die SchulKinoWochen hatten einen Vorläufer, die Schulfilmwochen, die 2002 von der Filmförderungsanstalt (FFA) und dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien ins Leben gerufen wurden. Zusammen mit der Stiftung Deutsche Kinemathek und der "Kino macht Schule" GbR gründeten diese beiden Organisationen einige Jahre später VISION KINO – Netzwerk für Film- und Medienkompetenz – so lautet der korrekte und vollständige Titel. Seit Herbst 2006 ist VISION KINO Veranstalter der SchulKinoWochen, die mittlerweile entweder im Frühjahr oder im Herbst in allen 16 Bundesländern in Kooperation mit Partnern vor Ort stattfinden. In Berlin ist das Projektbüro beim JugendKulturService angesiedelt, d. h., wir organisieren die SchulKinoWochen Berlin. Wichtig ist uns außerdem, mit den SchulKinoWochen bei den Lehrerinnen und Lehrern das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Medienerziehung immens wichtig ist, und ihnen Möglichkeiten der Film- und Medienerziehung aufzuzeigen. Durch die SchulKinoWochen lernen die Lehrkräfte häufig erst die Initiativen vor Ort kennen, die sich unabhängig von dem "Großereignis" das ganze Jahr über um Filmbildung kümmern, und nutzen idealerweise dann regelmäßig deren Angebote. Den Namenswechsel von Schulfilmwochen zu SchulKinoWochen möchte ich noch einmal hervorheben: Filme kann man auch per DVD im Klassenzimmer sehen, aber darum geht es nicht. Sondern es geht insbesondere auch um die Stärkung des Kinos als Ort kultureller Bildung.

Kann man daraus schließen: Ein zentrales Ziel der SchulKinoWochen ist es, die Schüler wieder vermehrt zu Kinogängern zu machen?
Wir machen in unseren Veranstaltungen häufig die Erfahrung, dass Kinder zwar schon sehr viele Filme geguckt haben, auch solche, die noch überhaupt nicht für ihr Alter geeignet sind, aber während der SchulKinoWochen zum ersten Mal in ihrem Leben ins Kino gehen. Und das sollen sie doch: Kino ist schließlich der Ort, für den Filme gemacht sind und an dem sie ihre ganz besondere Wirkung entfalten – nicht nur wegen der großen Leinwand, sondern auch wegen des Gemeinschaftserlebnisses. Wo sonst lacht oder weint, gruselt oder wundert man sich mit so vielen Menschen gemeinsam? Die wichtigste Aufgabe ist jedoch nach wie vor, Filmkompetenz bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, sie mit der Ästhetik und Sprache des Mediums sowie mit seiner Wirkungsweise vertraut zu machen. Medienkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation unserer Zeit, es ist ganz essenziell, Verständnis für audiovisuelle Inhalte zu schaffen, Gestaltungsprinzipien zu erläutern und die daraus resultierenden Wirkungen zu beleuchten. Es hört sich vielleicht nicht so verlockend an, es macht aber auch Riesenspaß, einen Film so richtig zu "zerpflücken"!

Wie sieht es denn etwas konkreter aus mit der Vermittlung von "Filmkompetenz"?
Wie eben schon gesagt, die Kinder gucken unheimlich viel, natürlich meistens im Fernsehen oder am Computer, wissen aber erschreckend wenig. In diesem Jahr gab es Drittklässler, die einen Zeichentrickfilm angeschaut haben. Im anschließenden Filmgespräch sollten sie weitere Zeichentrickfilme aufzählen, die sie kennen. Genannt wurde u. a. "Johnny English" und "Scary Movie". Erst nach der Erklärung, was ein Zeichentrickfilm überhaupt ist, waren sie in der Lage, wenigstens Fernsehserien zu nennen. Grundschulkinder haben oft auch nicht die leiseste Vorstellung davon, wie ein Film entsteht: "Haben die Leute im Kino den Film gemacht?", fragen die dann oder sie glauben, die Medienpädagogin habe das alles mit ihrer Kamera aufgenommen. Ein Junge hat im letzten Jahr angesichts der großen Leinwand gesagt: "Wenn das hier so ein großer Fernseher ist, wie groß ist dann die Fernbedienung?" Konsum braucht Kompetenz, habe ich mal in einem Vorwort eines SchulKinoWochen-Programmhefts gelesen. Daran arbeiten wir, bei Lehrern und Schülern.

Stichwort "Kino als Kulturgut" – es sind bei den SchulKinoWochen ja nicht nur verfilmte Klassiker wie "Effi Briest" zu sehen, bei denen vielleicht allein das Herz der Deutschlehrer höher schlägt, sondern insbesondere auch Filme, die die jungen Zuschauer ansprechen können. Welche waren das beispielsweise in diesem Jahr?
SchulKinoWochen sollen ein Vergnügen sein! Ein Film qualifiziert sich nicht dadurch für die SchulKinoWochen, dass er möglichst anstrengend ist und ständig pädagogische Zaunpfähle zu erkennen sind. Wir zeigen auch Hollywood-Mainstream, wenn er es wert ist, "Gregs Tagebuch" z. B., ein Film, der dieses Jahr unser Publikumsrenner war. Der Film behandelt inhaltlich anspruchsvoll Fragen zu Identität, Selbstvertrauen und dem Erwachsenwerden und verbindet das mit guter Unterhaltung: Perfekte Voraussetzungen für einen SchulKinoWochen-Film. Auch andere "massenkompatible" Filme waren dabei wie "Winnie Puh" für die Kleinen, "Almanya" oder "Vincent will Meer", von denen wahrscheinlich jeder schon mal gehört hat, weil sie auch an der Kinokasse erfolgreich waren. "Gran Torino" mit Clint Eastwood haben wir gezeigt. Gleichzeitig hatten wir Filme im Programm, die wundervoll sind, aber sich schon deshalb im "normalen" Kinoprogramm schwertun, weil die Filme neben den Blockbustern, zu denen es Poster an jeder Litfaßsäule und Fernsehwerbetrailer gibt, untergehen. "Wintertochter", unser Eröffnungsfilm, ist so ein Beispiel. Einfach großartig, aber viel zu wenig gesehen, genauso wie "Soul Boy" oder "l killed my Mother". Diese Filme haben es auch bei den SchulKinoWochen schwer, denn die Cineasten unter den Lehrern sind noch rar. Aber das wollen wir ja ändern.

Wer wählt die angebotenen Filme aus, sind auch die jungen Zuschauer am Auswahlprozess beteiligt?
Die Filmauswahl wird laufend aktualisiert. VISION KINO gibt eine Liste mit knapp 200 Filmtiteln heraus, von der nach Möglichkeit die Filme ausgewählt werden sollen. In der Regel können die regionalen Veranstalter da noch den einen oder anderen Film hinzufügen. Die Filme sind besonders für den Einsatz im Unterricht geeignet, weil sie wichtige Themen behandeln, die sich auch im Lehrplan wiederfinden oder ästhetische Meilensteine der Filmgeschichte darstellen. Das Spektrum umfasst Spiel-, Dokumentar- und Animationsfilme, brandaktuell oder aus dem Repertoire der Verleiher, und natürlich auch Filmklassiker. Außerdem muss zu jedem Film, der es auf die Auswahlliste schaffen will, pädagogisches Begleitmaterial existieren. Gibt es das nicht, kann ein Film trotzdem gezeigt werden: Entweder erstellt man das Unterrichtsmaterial selbst, wie ich es jedes Jahr zu ein oder zwei Filmen mache, die ich unbedingt zeigen möchte, oder die Vorstellungen dieses Films müssen alle medienpädagogisch begleitet sein. In Berlin setzen wir uns meist im April oder Mai zusammen und planen die Filmauswahl für den November. Wir, das sind die beteiligten Partner mit je einer Vertreterin oder einem Vertreter: das Kinderkinobüro, das Spatzenkino, Kinderfilm Berlin e.V. und das Landesinstitut für Schule und Medien. Dann sind noch zwei bis drei Filmpädagogen dabei, Michael Jahn von VISION KINO und ich.

Dann sind also keine Schüler an der Auswahl beteiligt?
Nein, an der Vorauswahl sind keine Schüler beteiligt, aber die meisten von uns haben Kinder und kennen deren Vorlieben. Wir achten auch darauf, dass jede Klassenstufe angemessen berücksichtigt wird, dass Filme dabei sind, die auch in Originalsprache verfügbar sind, dass wir Klassiker dabei haben usw. Aber wenn es dann um die Entscheidung geht, welcher Film mit der Klasse im Kino besucht wird, dürfen sie natürlich oftmals mitbestimmen. Zumindest nach Auskunft der Lehrer lässt ungefähr die Hälfte von ihnen die Schüler mitbestimmen.

Was haben alle SchulKinoWochen gemeinsam und wie unterscheiden sich die einzelnen Bundesländer?
Alle Bundesländer stellen den Großteil ihres Programms aus der erwähnten VISION KINO-Liste zusammen. Alle präsentieren das Filmprogramm des jeweiligen Wissenschaftsjahres, das jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung ausgerufen wird. Manchmal gibt es noch übergeordnete Themenschwerpunkte wie zum Beispiel "20 Jahre Mauerfall", zu denen alle Bundesländer Filme anbieten. Auch Lehrerfortbildungen, Kinoseminare und andere Begleitaktionen im Kino gehören in allen Bundesländern dazu. Wie die Filmgespräche im Kino aussehen, ist natürlich von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich. In Berlin sind wir ja in der privilegierten Situation, ohne viel Aufwand Regisseure und Darsteller ins Kino einladen zu können. Das ist in einem niedersächsischen Kreisstädtchen schon schwieriger zu bewerkstelligen. Dafür kriegen die Niedersachsen die Titelseite des "Osterholzer Kreisblattes", mit Foto, wenn dort die SchulKinoWochen stattfinden, während wir hier in Berlin Mühe haben, überhaupt Erwähnung in der Presse zu finden.

Immer mehr regulärer Unterricht fällt an den Schulen aus und Kinobesuche werden immer teurer – sicherlich muss es da besondere Rahmenbedingungen für die SchulKinoWochen geben, damit nicht zu viel Kritik bei Lehrern und Eltern laut wird?
Wenn eine Klasse im Rahmen der SchulKinoWochen einen Film im Kino anschaut, fällt – zumindest in Berlin – gar kein Unterricht aus, denn der Besuch ist von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung als Unterrichtszeit anerkannt. Das ist sehr wichtig für einige Lehrerinnen und Lehrer, damit sie überhaupt von der Schulleitung die Erlaubnis bekommen, ins Kino zu gehen. Da Filmbildung in den Berliner Rahmenlehrplänen festgeschrieben ist, sollten das eigentlich alle mal tun. Der Eintrittspreis ist auch dank des Verzichts der Filmverleiher auf die sonst übliche Mindestgarantiesumme pro Film stark ermäßigt und kostet in Berlin nur 3,-- Euro pro Schüler. Begleitpersonen haben freien Eintritt. So können auch die Kinder mal ins Kino gehen, die sich das sonst nicht leisten können.

Das Begleitprogramm zu den SchulKinoWochen wurde schon kurz erwähnt – was wird außer den Kinobesuchen insgesamt noch angeboten?
Im Vorfeld der SchulKinoWochen organisieren wir regelmäßig Lehrerfortbildungen, in denen Methoden zur Behandlung von Film im Unterricht vermittelt werden. Viele Kinovorstellungen werden durch qualifizierte Film- und Medienpädagogen begleitet, die direkt im Anschluss an die Vorstellung Kinoseminare oder Filmgespräche anbieten. Dabei geht es dann nicht nur um inhaltliche Schwerpunkte, sondern es werden immer auch filmspezifische Gestaltungsmittel besprochen und analysiert. Das ist uns sehr wichtig, denn natürlich haben längst nicht alle Lehrer eine unserer Fortbildungen besucht, sodass sich die Nachbereitung im Klassenzimmer oft auf inhaltliche Fragestellungen konzentriert. Wenn wir Experten zum Thema des Films zu Gast im Kino haben, z. B. Wissenschaftler von der Charité zum Wissenschaftsjahr 2011, jemanden von Amnesty International oder Mitarbeiter der Berliner Tafel zum Dokumentarfilm "Taste the Waste", dann dreht sich das Gespräch fast ausschließlich um die im Film angesprochenen Themen. Und wenn Schauspieler oder Regisseure den Schülern nach der Vorstellung Rede und Antwort stehen, dann geht es natürlich um das Filmemachen, um Tricks und Kniffe und um das Leben als Filmstar. Wir haben auch immer noch Workshop-Angebote für Schulklassen im Programm. Diese werden leider nicht mehr finanziert, so dass nun 7,-- Euro pro Kind bezahlt werden müssen. Als wir die Workshops noch für 2,50 Euro durchführen konnten, gab es immer einen riesigen Ansturm direkt nach Erscheinen des Programmhefts. Jetzt ist es wesentlich ruhiger und wir führen auch keine langen Wartelisten mehr.

Wie ist die Erfahrung bzw. die Rückmeldung: Werden Filme im Unterricht vorbereitet oder nehmen die Lehrkräfte die SchulKinoWochen einfach als willkommene Abwechslung?
Diese Frage ist tatsächlich gut erforscht, weil wir nach den SchulKinoWochen eine Onlinebefragung bei den Lehrern durchführen. 10 Prozent der Lehrer, die die SchulKinoWochen besuchen, geben an, den Film gar nicht vorzubereiten, 62 Prozent verwenden eine Unterrichtsstunde auf die Vorbereitung, 22 Prozent zwei Stunden und der Rest noch mehr. Für meinen Geschmack ist die Quote der Nichtvorbereiter noch viel zu hoch, zumal dies ja nur diejenigen sind, die sich die Mühe machen, den Fragebogen auszufüllen.

Modestichwort "Nachhaltigkeit": Wirken die Filme im Unterricht nach und wie kann man dafür sorgen, dass es in den Schulen nach dem Ende der SchulKinoWochen weitergeht?
Wenn es schon keine Vorbereitung des Kinobesuchs gibt, dann sollte es doch wenigstens eine Nachbesprechung geben. Da verschiebt sich das Bild zum Glück, nur 1 Prozent bereitet den Film gar nicht nach, 50 Prozent verwenden eine Unterrichtsstunde darauf, 35 Prozent zwei, 7 Prozent drei und immerhin 7 Prozent mehr als drei Unterrichtsstunden. Einigen Lehrern bzw. Klassen begegnen wir auch außerhalb der SchulKinoWochen wieder, bei unseren eigenen Filmbildungsangeboten. Ob Kinder oder Lehrer aber so eine Initialzündung erleben, dass sie auch anfangen, filmpraktisch zu arbeiten, weiß ich nicht. Aus diesem Jahr habe ich dazu eine einzige Rückmeldung: Da waren Lehrerin und Klasse so begeistert vom Filmgespräch mit einer Trickfilmerin, dass sie inzwischen einen mehrtägigen Trickfilmworkshop gebucht haben.

Gibt es konkrete Wünsche für die Zukunft der SchulKinoWochen?
Ich wünsche mir, dass der Bekanntheitsgrad der SchulKinoWochen in der Lehrerschaft weiter wächst. Wir haben für noch viel mehr Zuschauer Platz. Und ich wünsche mir, dass auch die Letzten ihre Vorbehalte gegenüber Film verlieren. Kino ist nicht verplemperte Zeit, sondern öffnet Augen und Ohren für Neues, für anderes, für Fremdes, das außerhalb unserer Erfahrungswelt liegt – und ist damit sehr lehrreich, auf der Sach- und auf der Gefühlsebene. Und ich wünsche mir einen Ausweg aus dem Dilemma, dass einerseits möglichst viele Schüler in den Genuss eines Filmgesprächs kommen sollen, andererseits Filmgespräche mit mehr als 20 Schülern nicht besonders in die Tiefe gehen können. Schließlich wünsche ich mir noch viele Kleinigkeiten – dass immer alle Kinos pünktlich öffnen, dass immer alle Mikrofone funktionieren, dass immer alle ausgeschlafen und gut gelaunt ins Kino kommen und dass alle sagen: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Interview: Olaf Selg

 

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KJK-Ausgabe 130/2012

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