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Ausgabe 48-4/1991

DAS LICHT DER LIEBE

Produktion: DEFA-Studio für Spielfilme GmbH, Deutschland 1989/90 – Regie: Gunther Scholz – Buch: Wolf Müller, Gunther Scholz, nach Motiven von Henrik Hertz – Kamera: Claus Neumann – Schnitt: Karin Kusche – Musik: Friedbert Wissmann – Darsteller: Sven Jansen, Eva Vejmelková, Rolf Hoppe u. a. – Laufzeit: 83 Min.– Farbe – Verleih: Progress (35mm) – Altersempfehlung: ab 6 J.

Im Jahre 804 nach Christi Geburt wächst ein junger Schweinehirt in einem Nonnenkloster auf. Doch der "Bengel" mit den abstehenden Ohren ist in Wahrheit Bogumil, der Sohn des Slawenkönigs Slawomir. Auf Anordnung des Kaisers hatten sich Slawomir und der Markgraf von Thüringen darauf verständigt, ihre Kinder zu verheiraten, um ihre Länder zu befrieden. Der Markgraf hintertrieb die Vereinbarung nach dem Tod des Slawenherrschers. Als der Junge seine Herkunft und Bestimmung entdeckt, sucht er seine Braut und findet sie als blindes Mädchen auf dem Schloss ihres Vaters. Dort lebt sie glücklich, weil sie nichts von ihrer Blindheit weiss. Ihr Vater verbot allen Schlossbewohnern, ihr gegenüber Worte mit visuellem Bezug zu verwenden. Dennoch beschreibt Bogumil ihr, was er sieht. Zwischen den beiden Königskindern entbrennt das "Licht der Liebe", das am Ende stärker ist als alle noch so gut gemeinten Verbote.

Der DEFA-Regisseur Gunther Scholz hat aus dem Versepos "König Renées Tochter" des dänischen Schriftstellers Henrik Hertz ein naives Filmmärchen gemacht, das beim Kinderfilmfest der Berlinale 1991 bei jungen Zuschauern gut ankam. In bewährter DEFA-Tradition fügen sich die sorgfältige Szenen-Ausstattung von Altmeister Alfred Hirschmeier, die solide Führung der Schauspieler, unter denen Rolf Hoppe als Markgraf herausragt, sowie schöne Naturaufnahmen zu einer mittelalterlichen Liebesgeschichte, die trotz gelegentlicher Ausflüge ins Kitschige unsere Sehnsucht nach Harmonie anzusprechen versteht.

Reinhard Kleber

 

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KJK-Ausgabe 48/1991

 

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