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Ausgabe 78-2/1999

BABAR – KÖNIG DER ELEFANTEN

Produktion: Nelvana Ltd. / Home Made Movies S.A. / TMO-Loonland Film GmbH; Kanada / Frankreich / Deutschland 1998 – Regie: Raymond Jafelice – Buch: Raymond Jafelice und Peter Saunder nach den Originalbüchern von Jean und Laurent de Brunhoff – Animationsregie: Albert Hanan Kaminski, Arpád Szabó – Schnitt: Karen Larie, Noda Tsamardos – Musik: Great Big Music – Länge: 80 Min. – Farbe – Verleih: Advanced Film-Verleih – Alterseignung: ab 6 J.

"pattali lapatta konga kongo lipallo ..." so singen die Vögel im Dschungel und erklären den Zuschauern, worum es in diesem uralten Lied der Elefanten geht: um eine Geschichte über das Leben im Dschungel, über Babar, den König der Elefanten. Alsbald erklingt eine typische Filmsound-Stimme, die uns davon überzeugen will, dass die Liebe wirklich stark macht und der Regenbogen das Glück ausleuchtet. "Finde deinen Weg", tönt es, während ein kleiner Elefant mit einem Storch auf dem Rücken durch einen farbenfreundlichen Dschungel stapft. Die unbeschwerte Elefantenkindheit endet mit einem Schuss, dem Babars Mutter zum Opfer fällt. Damit beginnt eine Odyssee des kleinen Dickhäuters, die in eine nette Kleinstadt führt. Babar gefällt das Menschenleben, er lässt sich hübsch einkleiden, lernt gute Manieren, rechnen, lesen, schreiben und Auto fahren. Der Film endet wieder im Dschungel, in dem Babar seinen Traum von einer friedlichen Stadt der Elefanten verwirklichen kann, ganz nach den Regeln, die er bei den Menschen gesehen hat.

Die Vorlage zu diesem deutsch-französisch-kanadischen Animationsfilm stammt von dem Maler Jean de Brunhoff (geboren 1899 in Paris), der 1931 die erste Bildgeschichte unter dem Titel "Histoire de Babar" veröffentlichte (deutsche Erstausgabe 1947). Großer Erfolg ist Babar bis heute beschieden, da der Sohn des Künstlers, Laurent de Brunhoff, das Werk fortgeführt und weitere Bilderbücher veröffentlicht hat. Fürs Fernsehen entstanden seit 1990 insgesamt 65 Episoden á 26 Minuten, weitere sind geplant. Und jetzt also der Kinofilm ...

Aus heutiger Sicht mutet die rührend-naive Geschichte etwas merkwürdig an, zumal sich die Einstellung zu Tieren im Lauf der Zeit gewandelt hat. Ein Elefant beim Herrenschneider, bei Tisch mit der Lehrerin, im Auto sitzend – die Vermenschlichung von Tieren, die den Charme und Witz der Bilderbücher ausmacht, funktioniert im Film weniger. Die Zeichner in den TMO-Studios von München und Budapest sind zwar mit Sorgfalt und Gespür für die Originalvorlage zu Werke gegangen, aber die Be- und Vertonung der deutschen Synchronisation ist nicht geglückt. Weder passen die Stimmen zu den Tieren noch die Liedtexte zu den gezeichneten Bildern. Es fehlen die leisen und die Zwischentöne.

Gudrun Lukasz-Aden / Christel Strobel

 

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KJK-Ausgabe 78/1999

 

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