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Ausgabe 58-2/1994

Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch

Gespräch mit Joseph Vilsmaier zu "Charlie & Louise" im März 1994

(Interview zum Film CHARLIE & LOUISE – DAS DOPPELTE LOTTCHEN)

Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch

KJK: Seit einem Monat läuft Ihr Film mit 220 Kopien in deutschen Kinos. Wie viele Menschen haben den Film bisher gesehen?
Joseph Vilsmaier: "Bis jetzt sind es 370.000. Das ist gut für einen deutschen Film. Wir haben uns eigentlich mehr erwartet, aber wir wissen, dass er in fünf Jahren auch noch seine Besucher bringt."

"Charlie & Louise"– ein Film für die ganze Familie. Ist die Rechnung aufgegangen?
"Wir sind in eine amerikanische Staffel geraten: 'Free Willy', 'Cool Running', 'Mrs. Doubtfire', 'Little Buddha' – Filme, die mit viel Geld aggressive Werbung betreiben. Dazwischen 'Charlie & Louise'. Für 'Free Willy' gab's allein 3 Millionen Werbeetat, das haben wir natürlich nicht."

Wer entscheidet, welcher Film gesehen wird – Eltern oder Kinder?
"Ich bin seit dem Start meines Films unterwegs, im Westen, im Osten. Stelle mich manchmal einfach in die Schlange an der Kasse von Kino-Centern, habe sozusagen mein Ohr am Volke. Die Kinder kommen mit Oma oder Tante, sehen das Filmangebot und entscheiden sich für das, was sie kennen – aus der Werbung, aus dem Radio ..."

Aber Kästner kennt doch jedes Kind?
"Ich habe erfahren, dass Kästner nicht mehr den Stellenwert hat, den er hatte, jedenfalls nicht im Westen, im Osten ja. Im Westen wird das 'Doppelte Lottchen' von manchen als Kinderkram abgetan. Das hat zur Folge, dass am Tage die Kinos voll sind mit Kindern und deren Begleitung, aber am Abend keine Erwachsenen reingehen. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass über 90 % der Kinder, die ich im Westen im Kino traf, Kästner nicht kannten."

Sie engagieren sich für Ihren Film auch nach der Premiere, gehen in die Kinos, reden mit den Kindern ...
"... ich gebe auch Interviews im Radio und Fernsehen vor Ort. Der Film ist praktisch auf die Beine gekommen durch Mundpropaganda. Wenn ich dort war, war immer ausverkauft, tolle Stimmung, die Reporter kamen, wollten mit mir sprechen, doch ich sagte denen, sie sollen mit den Kindern sprechen, die aus dem Kino kommen."

Und wie gefällt Ihnen dieser Film?
"Mir gefällt der Film auch, ich bin da ganz ehrlich. Es ist richtig mein Film. Hinzu kommt, dass für Kinder kaum was gemacht wird. Wenn ich mit meinen Kindern ins Kino gehen will, müssen wir schon lange suchen."

Gab es Zwänge bei der Produktion, Dinge, die Sie machen mussten und lieber gelassen hätten oder umgekehrt?
"Es gab drei Co-Partner. Man muss die Meinungen anderer mit berücksichtigen – ich bin ja kein streitsüchtiger Mensch."

Es gab Szenenfotos – der Vater (Heiner Lauterbach) als erfolgreicher Komponist auf der Bühne und Charlie und Louise lächelnd in der Loge mit ihrer Mutter – wo sind diese Filmszenen geblieben?
"Diese Szenen waren ursprünglich das Ende des Films, es gab bereits 40 Kopien, alles war gemischt. Dann haben wir Previews mit Kindern und Erwachsenen veranstaltet. Sie sollten die Noten 1-6 geben, der Notendurchschnitt war 1,26 und auf die Frage, was hat euch nicht gefallen und warum, kam immer wieder die letzte Szene im Musicaltheater, weil die Szene auf dem Bahnhof als das bessere Ende empfunden wurde. So entschlossen wir uns, zu schneiden. Es war überhaupt kein Kampf, ich war die treibende Kraft, obwohl diese Szene unser teuerster Drehtag war. Ich habe es mir lange überlegt und bin zu dem Schluss gekommen, dass die Kinder Recht haben, weil die Emotionen am stärksten sind, wo die vier am Bahnsteig zusammen sind."

Wie in letzter Zeit oft, wurde man auch bei "Charlie & Louise" mit einem Song aus dem Kino begleitet. Musste das sein?
"Die Premierenkopie hatte eine wunderschöne orchestrale Musik am Schluss. Doch der Bavaria-Musikverlag hat dann den Song produziert und damit viel für den Film getan, kostenlose Werbung, die auch im Radio zu hören ist."

Haben Sie sich um Ihre vorigen Filme ebenso gekümmert wie jetzt um "Charlie & Louise"?
"Ja, denn es ist mir nicht egal, was mit dem fertigen Film passiert. Wenn er dann irgendwo in die Ecke abgedrängt wird und man ist überzeugt, dass er schön geworden ist, ist das doch schade. Zum Beispiel in Berlin in einem Schachtelkino: die üblichen amerikanischen Filme mit riesengroßen Plakatwänden und ganz hinten – Pappkartons standen noch davor – unser Plakat von 'Charlie & Louise'. So pflegt man den deutschen Film! Aber das sind Ausnahmen, das muss ich dazu sagen. Ich habe guten Kontakt zu den Kinobesitzern, auch in der Provinz. Ich war natürlich auch bei der 80-jährigen Maria Stadler in Endorf, das Kino war ausverkauft. Sie ist eine tolle Frau, sie kämpft wie viele Kinobesitzer auf dem Land."

Wie erfolgreich liefen Ihre vorhergehenden drei Kinofilme
"'Herbstmilch' hatte in Deutschland 2,8 Millionen Zuschauer, wurde in 15 Länder verkauft, 'Rama Dama' 1,8 Millionen, vorwiegend in Süddeutschland, 'Stalingrad' hatte 1,5 Millionen Zuschauer bei uns und wurde in 38 Länder verkauft."

Und "Charlie & Louise"?
"Alle Rechte sind noch bei uns. Wir hatten bisher noch gar keine Zeit, uns darum zu kümmern, werden nach Cannes fahren und zu Weihnachten vielleicht schon die Videokassette herausbringen."

Wie gefällt Ihren eigenen Kindern der Film?
"Janina, die im September acht wird, hat ihn neunmal gesehen, und Theresa, im Juni fünf, gerade elfmal. Sie sieht ihn auch deshalb so gern, weil sie mitspielt, und zwar ist sie das kleine Mädchen in dem eingeblendeten Werbefilm. Die zweijährige Josefina spielt übrigens auch mit, als Zwilling in der Rückblende."

Und wie waren die Reaktionen der Kästner-Familie und des Nachlassverwalters?
"Wir trafen uns bei der Welturaufführung im Münchner Sendlinger-Tor-Filmtheater, Kästner-Sohn, Kästner-Enkel und Dr. Konstantin. Alle waren begeistert. Hinterher beim Essen im Augustiner sagte Kästners Sohn: 'Wenn Erich noch leben würde, hätte er auch die Rolle der Frau umgedreht.'"

Haben die Zwillinge Fritzi und Floriane Eichhorn Szenen beeinflusst?
"Manche Dialoge konnten sie nicht sprechen. Wir fragten sie, wie würdet Ihr das sagen, und so sagten sie's dann, das hat gut funktioniert. Wir besprachen die Szenen vorher ein wenig und drehten die Proben gleich mit, um die Spontaneität zu erhalten, nicht wie sonst üblich, fünf bis sechsmal probieren und dann erst drehen. Trotzdem war unser Drehverhältnis nur 1:10."

Der Schluss ist hektisch, die Kinder verschwinden durchs offene Fenster. Am Abend war die ganze Familie noch in Hamburg, in der Nacht kommt's zum dramatischen Geschehen bei Blitz und Donner auf dem schottischen Leuchtturm.
"Ja, das geht schnell und ohne Übergang. Aber die Kinder hatten null Einwände, sie sind die krassen Schnitte von der Werbung gewöhnt. Wir hatten extra danach bei den Previews gefragt: Sind die Schnitte zu langsam oder zu schnell? Die Antwort war: Die Schnitte sind genau richtig. Wir verteilten insgesamt 500 Fragebögen mit 50 Fragen zum Film."

Die Kinder haben offensichtlich bei diesem Film das Sagen ...
"Ja, für Kinder mache ich alles. Freunde sagten mir, ganz schön mutig, dass du einen Film drehst ohne action, wo nicht mal geschossen wird. Aber Kinder können auch anders. Ich hab's immer wieder erlebt im Kino, wie sie mit Spannung den Film verfolgt haben. Unruhe hat sich nicht breitgemacht, und das ist ein gutes Zeichen."

Wie waren die Kritiken?
"Es gab viele gute Kritiken von Kritikern, die alle den alten Kästner-Film von Josef von Baky kennen, und das hat mich besonders gefreut. Ich bekam gerade von der Zeitschrift Stern den "Stern der Woche". Nur eine Kritik war absolut haarsträubend, so etwas trifft mich grundsätzlich nicht, aber ich merke mir das, ich speichere schlechte Kritiken, denke darüber nach, denke auch, schade, dass man sich nicht mit dem Rezensenten darüber auseinander setzen kann. Aber bisher habe ich meistens alle erwischt ..."

Mit Joseph Vilsmaier sprachen Gudrun Lukasz-Aden und Christel Strobel

 

Bundesverband Jugend und Film e.V.Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch im Katalog der BJF-Clubfilmothek unseres Online-Partners Bundesverband Jugend und Film e.V.

 

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Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 58/1994

 

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