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Ausgabe 136-4/2013

"Fast jeder Junge in Äthiopien hat Messi als Vorbild"

Gespräch mit Stefan Jäger, Regisseur und Mit-Produzent des Films "Horizon Beautiful"

(Interview zum Film HORIZON BEAUTIFUL)

Stefan Jäger, geboren 1970 in Uster in der Schweiz, studierte nach Abschluss seines Lehrer-Examens an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg Drehbuch und Regie. Dort ist er seit zehn Jahren als Dozent für Regie tätig, seit Ende 2009 auch als Dozent für Dramaturgie und Drehbuch an der Zürcher Hochschule der Künste. 2011 hat er, der für seine Film- und Fernseh-Filme mehrfach ausgezeichnet wurde, auf Einladung der Schweizer Botschaft und des Goethe Instituts an der "Blue Nile Film and Television Academy" in Addis Abeba (Äthiopien) unterrichtet und diese Zusammenarbeit mit der Realisierung seines achten abendfüllenden Spielfilms "Horizon Beautiful" fortgesetzt. Der Film feierte seine Premiere im Juli 2013 auf dem renommierten Kinder- und Jugend-Filmfestival in Giffoni / Italien, wurde einen Monat später auf dem Festival Cinéma d’Afriques in Lausanne gezeigt und kommt Anfang 2014 in die Schweizer Kinos. Deutschland-Premiere hatte "Horizon Beautiful" im September auf dem Internationalen Kinderfilmfestival "Lucas" in Frankfurt am Main. Mit Stefan Jäger sprach Uta Beth.

KJK: Wie ist es zu "Horizon Beautiful" gekommen?
Stefan Jäger: Angesichts des leidenschaftlichen Engagements meiner Studenten dachte ich, es wäre schön, wenn wir unsere Zusammenarbeit durch die Realisierung eines unterhaltsamen und lustigen Spielfilms noch vertiefen könnten. Auch Abraham Haile, der Leiter der Filmschule, war von der Idee begeistert, mit seinen Studenten eine Crew zu bilden und nur ganz wenige Positionen mit professionellen europäischen Filmschaffenden zu besetzen. Er selbst war als Kameramann für den Film verantwortlich, ich als Regisseur, und alle mussten wir unser Wissen an die Studenten vermitteln – in der Praxis am Set und in der Theorie bei der anschließenden Auswertung. Hinzu geholt hatte ich den deutschen Komponisten und begnadeten Drehbuchautor Oliver Keidel, der die äthiopische Autorengruppe bei der Entwicklung des Scripts anleitete. Er selber war Co-Autor, ist aber bei allen wichtigen Entscheidungen hinter den Studenten zurückgetreten. Einzig der Fußball-Funktionär Franz wurde von Oliver charakterisiert und auch dessen Dialoge stammen von ihm.

Haben Sie oder Ihre Studenten die Fußball-Story eingebracht?
Die lag sozusagen auf der Straße, denn fast jeder Junge in Äthiopien möchte Fußballer werden und fast jeder hat Messi als Vorbild, egal, ob er auf dem Land lebt oder in der Stadt. Die Idee dazu kam mir, als ich das erste Mal von Addis Abeba nach Frankfurt zurückgeflogen bin und gesehen habe, wie viele Adoptionskinder im Flugzeug waren. Das hat mich betroffen gemacht und ich hab’ mich gefragt, ob sie in Europa wohl ein besseres Leben haben werden.

"Horizon Beautiful" steht in der Tradition der afrikanischen oder in Afrika spielenden Fußballfilme, die mit Cheik Doukorés 1993 in Guinea gedrehtem "Le Ballon d’Or" ihren Anfang nahm. Als "Bando und der goldene Fußball" ist er vor nunmehr fast 20 Jahren auch bei uns in die Kinos gekommen.
"Le Ballon d’Or" haben wir uns angesehen, nachdem die erste Drehbuchfassung von "Horizon Beautiful" fertig war. Dabei entdeckten wir, dass ein mit Fischen beladener Lastwagen in beiden Geschichten vorkam. Wir haben dann unsere Fische 'entsorgt' und auf den Lastwagen in Palmenblätter eingepackte Butter geladen. Wichtig war ja, dass der "böse" Franz in etwas reinfällt, das richtig eklig stinkt – und da ist man mit ranziger Butter fast noch besser bedient als mit Fischen. Ansonsten aber sind die Filme sehr verschieden, vor allem vom Ende betrachtet, wo immer auch die Haltung der Filmemacher zum Tragen kommt. Während der Junge in "Le Ballon d’Or" seinen Traum tatsächlich in Europa verwirklicht, hatten die Autoren bei uns von Anfang an eine andere, sehr klare Vision, die mich berührt hat.

Erzählen Sie uns bitte etwas über die Musik.
Es ist sehr ungewöhnlich, dass wir drei Komponisten haben, die den Soundtrack verantworten, aber im Endeffekt war es die allerbeste Lösung. Kenny Allen, ein amerikanischer Musiker, der seit mehreren Jahren in Äthiopien lebt und mit vielen äthiopischen Musikern arbeitet, war das Rückgrat. Er hat Oliver Keidel und meinen Hauskomponisten Angelo Berardi aus Italien mit musikalischen Elementen versorgt, die er mit bekannten Musikern in Äthiopien hat einspielen lassen. Kenny war für den Tonfall zuständig, Angelo für die Emotion und Oliver für die Action. Von Kenny kam auch der Vorschlag, unseren jungen Hauptdarsteller am Ende ein Lied singen zu lassen. Den Text zu "Ashinafinen" (We Are Winners) hat Sami Kassa geschrieben, ein bekannter äthiopischer Liedtexter. Und Kenny, der das Stück produziert hat, schwärmte, wie professionell und unglaublich präzise Henok dann im Studio als Sänger aufgetreten sei.

Wer hat Henok Tadele entdeckt und wie gestaltete sich die Zusammenarbeit?
Als wir auf dem Merkato in Addis Abeba, einem unglaublich weitläufigen, inspirierenden Ort, nach Drehorten gesucht haben, ist mir plötzlich dieser Junge aufgefallen und ich bat meinen Assistenten spontan, Henok für uns vorsingen zu lassen. Dieser Moment war magisch – man kann ihn sich auf unserer Seite www.facebook.com/horizonbeautiful ansehen. Danach wusste ich, dass Henok unser Admassu ist, obwohl wir später noch weitere 60 Kinder gecastet haben. Die Zusammenarbeit war sehr intensiv. Ich habe ein Betreuerteam aufgebaut, um ihm eine stabile Grundlage zu geben, nicht nur für sein Spiel, sondern auch menschlich. Er hatte ja bis dahin auf der Straße gelebt und arbeitete in einem Umfeld, das ihn sehr zermürbte. Durch die dreimonatige Vorbereitung, in der er wie in der Schule Unterricht hatte, ist es ihm gelungen, das Talent in sich zu perfektionieren und, da auch andere Kinder in diesen Prozess involviert waren, neue Freunde zu gewinnen. Die Dreharbeiten waren nach dieser intensiven Vorbereitung sehr angenehm und Henok hat seine Rolle mit Bravour ausgefüllt.

Was bedeutet der Film für seine Zukunft?
Schon während der Dreharbeiten hat uns der damalige Schweizer Konsul auf "Selam Village" aufmerksam gemacht, eine Organisation, die in Addis Abeba Waisenkinder aufnimmt und ihnen nicht nur die schulische, sondern auch eine berufliche Ausbildung ermöglicht. Wir haben die Stiftung besucht und waren begeistert. Doch Henok wollte anfänglich nichts davon wissen. Erst nach und nach hat er gespürt, dass dieser Schritt seinem Leben eine neue Richtung geben könnte und mittlerweile ist er seit fast einem Jahr in "Selam Village".

Hat Henok seinen Text selbst gesprochen?
Ja. Da ist kein einziger Satz nachsynchronisiert. Von Anfang an war es mein Ziel, ihn seine Dialoge selber sprechen zu lassen, weil seine Emotionen so unmittelbarer zur Geltung kommen. Dafür hat Henok in den drei Monaten Vorbereitung auch Englisch gelernt.

Stand von vornherein fest, dass Stefan Gubser den Film mitproduziert und zudem den Mister Franz spielt?
Nein, doch da Stefan und ich mehrere Jahre gemeinsam die Firma "tellfilm" geführt haben, lag es nahe. Stefan ist ja ein wunderbarer Schauspieler und es war toll, wie er sich mit dem Jungen angefreundet hat, ohne dass sie eine gemeinsame Sprache hatten. Lustigerweise hat er in der Vorbereitung auf seine Rolle den FIFA-Präsidenten Sepp Blatter kennen gelernt.

War er das erklärte Vorbild für diese Rolle?
Nun, wir wollten keine direkte Parallele ziehen. Im Film wird die FIFA ja auch nicht erwähnt. Trotzdem war uns wichtig, dass Franz als ein sehr mächtiger und in der Hierarchie weit oben stehender Funktionär gezeichnet wird. Ob man dabei auf die FIFA rückschließt, überlassen wir gerne der Fantasie des Zuschauers. Aber wir haben uns an den CEOs, also den Geschäftsführern von sehr mächtigen Organisationen, orientiert und auch Archivmaterial angeschaut, um ihren körperlichen und sprachlichen Duktus zu analysieren.

Erzählen Sie bitte noch etwas über die charismatische Rahel Teshome.
Wir haben diese großartige Schauspielerin eher zufällig bei einem Casting am Nationaltheater in Addis Abeba gefunden. Sie wollte eigentlich für eine andere Rolle vorsprechen, doch als ich sie gesehen habe, habe ich sie gebeten, uns eine Szene als Nebiat zu improvisieren. Sie hat mich sofort überzeugt, auch wenn sie sehr untypisch für eine dortige Schauspielerin ist. Im äthiopischen Theater neigen die Darsteller nämlich zur Übertreibung. Das gehört auch dazu, um einen großen Saal begeistern zu können. Aber Rahels Art ist sehr fein und kann Nuancen zum Ausdruck bringen, die auf der Leinwand besser zur Geltung kommen.

Welchen Stellenwert nimmt "Horizon Beautiful" in Ihrem Filmschaffen ein?
Einen ganz besonderen. Eigentlich wäre mein erstes Kinoprojekt ein Film über ein kleines schwarzes Mädchen gewesen, das einen griesgrämigen Großvater in den Tod begleitet. Leider ist er nie zustande gekommen und insofern ist mein achter Langfilm nun so etwas wie eine späte Premiere, bei der ich zum ersten Mal mit einem Kind in der Hauptrolle arbeiten konnte – ein großer Traum von mir, da mich die Arbeit mit Schauspielern am meisten berührt und die Arbeit mit einem Kinderschauspieler eine große Herausforderung ist.

Haben Sie schon ein neues Projekt?
Mein nächster Film ist in Vorbereitung. Er heißt "Sumotori" und erzählt von einem alten Schwingerkönig – Schwingen ist eine schweizerische Nationalsportart –, der einen kleinen Jungen nach Japan begleitet, wo er Sumo-Ringer werden möchte. Eine ähnliche Konstellation also wie bei "Horizon Beautiful", aber ein ganz anderes Thema und aus der Sicht des alten Mannes erzählt.

Interview: Uta Beth

 

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Liste - Interview

 

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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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"Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd"| Larsen, Birger - "Ich hasse die Schauspielerei"| Lauzon, Jean-Claude - "Ich weiß auch nicht, was das heißt, erwachsen zu werden"| le Rega, Orchim und Gur Bentwich - Im richtigen Leben könnte ich meinem Dad nie sagen: ‘Ich liebe Dich’, aber …| Lechner, Norbert - Der Dialekt im Film ist ein Alleinstellungsmerkmal, das ist etwas wert| Lechner, Norbert - Gespräch mit Norbert Lechner über sein Kinderfilmdebüt "Toni Goldwascher"| Lecomte, Ounie - "Alle Adoptiveltern sind gut"| Ledbetter, Gary - "Unsere größte Furcht ist, anders zu sein als die anderen"| Legrand, Gilles - "Generell glaube ich an ein Kino der Gefühle und nicht an eins des überwältigenden Spektakels"| Lemhagen, Ella - "Ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden"| Lemhagen, Ella - "Lust am Rollentausch"| Levy, Omri - "Wir sitzen im selben Boot – und das Boot sinkt"| Lian, Torun - "Wenn Du jemanden brauchst, der dir einen Kuss gibt"| Liimatainen, Kirsi Marie - "Entweder man schadet den anderen oder sich selbst"| Linda, Curt - 30 Jahre kreatives Filmschaffen| Lindner, Friedrich und Berghäuser, Laura - Schauspieler ist beim Film ja doch das Einfachste ...| Lindrgen, Astrid - "Ich will gern sehen, was ich geschrieben habe"| Linh, Viet - "Meine Arbeit muss mir in Vietnam Erfolg bringen"| Link, Caroline - "Die kleinen Momente sind für mich das, was die große Geschichte ausmacht"| Link, Caroline - "Ich möchte gerne Filme machen, die gesehen werden und im Kino Erfolg haben"| Link, Caroline - "In meinem Film wird niemand makellos sein"| Linsel, Anne und Rainer Hoffmann - Die Jugendlichen wussten, dass sie sich auf uns verlassen konnten| Loach, Ken - "Ich gebe denen eine Stimme, die man sonst nicht hört."| Londner, Eitan - "Ich bin viele Umwege gegangen"| Lord, Jean-Claude - "Ich möchte Kindern einfach einen Teil der wunderschönen Dinge zeigen, die es auf der Welt noch gibt!" | Lorey, Elmar - Der Blick aus dem Inneren einer anderen Kultur| Lorey, Elmar M. - "Das Thema Dritte Welt ist immer schwieriger präsent zu halten"| Lorey, Elmar M. - Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - 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"Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 136/2013

 

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