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Ausgabe 118-2/2009

"Jeder Film ist ein eigenständiges Kunstwerk und erfordert ein eigenes Gefühl"

Gespräch mit Antonio Campos, Regisseur und Autor des Films "Afterschool"

(Interview zum Film AFTERSCHOOL)

Antonio Campos, geboren 1983 in New York, studierte an der Tisch School of the Arts der Universität N.Y., drehte über 20 Kurz- und Dokumentarfilme, gewann für seinen Kurzfilm "Buy It Now" den ersten Preis der Cinéfondation in Cannes. "After School" ist sein Spielfilmdebüt.

KJK: In Ihrem Film greifen Sie eine ganze Reihe von Themen auf. Welche sind die wichtigsten?
Antonio Campos: "Für mich geht es vor allem um einen Jungen, der einen großen Teil seiner Erfahrungen aus dem Computer bezieht und nun ähnliche Situationen in der sozialen Realität erlebt. Er wird mit ihnen konfrontiert und weiß nicht, wie er damit umgehen soll. Es geht auch um Schuld und die Frage, wer an dem Tod der beiden Mädchen beteiligt war, ob es sich um einen Drogentod handelt oder ob mehr dahinter steckt."

Ist dieser Junge namens Robert so eine Art alter ego von Ihnen?
"Er ist nicht so, wie ich in meiner eigenen Highschool-Zeit war, aber er verkörpert einen ganz wesentlichen Teil von dem, was ich damals fühlte, meine Unsicherheiten, meine Schuldgefühle, meine Verwirrung in jenem Alter. Vieles von dem, was er fühlt, die Isoliertheit, Unsicherheiten in Bezug auf seine Freundschaften und Zweifel an allem, fühlte ich als Teenager genauso. Die Dinge allerdings, die ihm zustoßen, habe ich nicht erlebt und ich war auch in keiner Videoklasse. Ich war mir sehr früh ganz sicher, später einmal Filmemacher werden zu wollen."

Gibt es dennoch konkrete Ereignisse oder Erlebnisse, die Sie zu diesem Film inspiriert haben?
"Nicht direkt, aber kurz nach dem Beginn meines letzten Jahres auf der Highschool passierte 9/11 und der Vater meines besten Freundes starb in einem der Zwillingstürme. Am Ende des Schuljahres starb auch noch ein guter Freund von mir bei einem Unfall in Amsterdam. Beide Ereignisse zusammen binnen eines einzigen Schuljahres führten dazu, dass ich mich als 18-Jähriger plötzlich mit dem Tod beschäftigte. Ich fühlte mich irgendwie verbunden mit diesem Vorfall, obwohl es keine Familienangehörigen waren. So entstand die Idee von einem Jungen, der beobachtet, wie zwei Mädchen an einer Überdosis Drogen sterben. Und diese Idee entwickelte sich in den folgenden vier, fünf Jahren immer weiter."

Setzen sich amerikanische Jugendliche in diesem Alter normalerweise mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit auseinander?
"Selbstverständlich gibt es niemanden, der darüber nicht Bescheid weiß, zumal die Medien davon berichten, insbesondere in den Nachrichten. Aber meistens fühlt man sich davon nicht unmittelbar betroffen. Insgesamt lebt man in den USA doch ziemlich sicher und abgeschirmt, selbst wenn es auch Gewalt und Schießereien an Highschools oder 9/11 gibt und man selbst einmal zum Augenzeugen eines nicht vorhersehbaren Gewaltaktes werden kann. So etwas passiert natürlich und die unmittelbar Beteiligten benötigen einige Zeit, diesen Schock zu verarbeiten. Aber genau darum geht es auch in meinem Film."

Viele Filme heute visualisieren Jugendgefühle mit schnellen Schnitten, Handkamera und in pseudodokumentarischem Stil. Sie machen es vollkommen anders und Sie sind dazu selbst noch sehr jung. Wie kommt das?
"Der Film 'Thirteen' von Catherine Hardwicke über eine 13-Jährige mitten in der Pubertät machte mich damals ziemlich wütend. Denn hier gab eine andere Person vor, wie Jugendliche angeblich seien. Das hatte mit meiner eigenen Erfahrung aber nichts zu tun. Daher habe ich auch schon in meinem ersten Kurzfilm über eine 16-Jährige damit experimentiert, was passiert, wenn ich die Musik und die schnellen Schnitte weglasse und mich nur auf die Gesichter der Menschen konzentriere. Mir lag daran, die Personen so zu zeigen, wie sie sich fühlen und wie sie sind und nicht mit einem bestimmten Filmstil ihre Gedanken und Gefühle so zu visualisieren, dass eigene Überlegungen des Zuschauers fast nicht mehr möglich sind."

Warum drehten Sie den Film in Cinemascope? Das ist für die Thematik schon ungewöhnlich.
"Zum Teil genau deswegen, weil es eben nicht der Sichtweise entspricht, in der die Menschen diese Welt betrachten. Zum anderen konnte ich dadurch den Unterschied zwischen den im Film verwendeten Videoszenen und dem Film selbst hervorheben. Die Welt des Films ist einfach komplett anders als die Welt des Videofilms. Das führte manchmal sogar zu technischen Problemen beim Drehen mit den Darstellern, denn die Welt des Videofilms scheint viel direkter und realer als die des Kinofilms."

Im Film geht es auch um den großen Einfluss der heutigen Medien auf die junge Generation. Sehen Sie diese Entwicklung eher als Gefahr oder als Chance?
"Also ich gehöre nicht zu denjenigen, die denken, Leute gehen ins Kino und schießen anschließend jemanden über den Haufen. Aber die Medien beeinflussen uns insofern, als viele der aufgenommenen Bilder und Ereignisse lediglich der reinen Unterhaltung dienen, auch wenn zu sehen ist, wie Leute sterben. Man sieht diese Bilder zu demselben Zweck, sowohl unterhalten als auch schockiert zu werden, man sieht sie als real an, obwohl sie auch konstruiert wurden. Die größte Gefahr besteht in einer Überflutung mit solchen Bildern."

Für Robert wird das Internet die Primärquelle zum Erlernen von Rollenverhalten. Ist das typisch für die heutige Generation?
"Ich glaube nicht, dass er sich hier von anderen wesentlich unterscheidet. Jeder ist in gewisser Hinsicht anders als die anderen, aber inzwischen verbringen die Menschen immer mehr Zeit im Internet, selbst ihre Beziehungen und ihre Kommunikation mit Freunden finden über das Internet ihre Fortsetzung. Die Menschen erfahren auf diese Weise eine Menge über die Realität. Natürlich gibt es auch Menschen, die im Internet ein zweites Leben haben, in einem virtuellen Raum leben, aber um diese Menschen geht es mir nicht. Je realer solche Welten werden, desto mehr experimentieren wir auch mit diesen Welten außerhalb unserer äußeren Realität."

Kritisieren Sie da auch das amerikanische Schulsystem?
"Das bezieht sich allenfalls auf das öffentliche Schulsystem. Dort entwickelt sich die Übermedikamentation der Schüler wirklich zum Problem. Einige dachten, ich hätte die Szene erfunden, in der sich Schüler in einer Reihe anstellen, um Medikamente, insbesondere Tranquilizer und Psychopharmaka zu empfangen, aber das ist die Realität. Diese Form des Drogenkonsums wird exakt verwaltet. Ich halte die USA für das Land, in dem mehr als in jedem anderen Land auf der Welt viel zu viele Medikamente verabreicht und eingenommen werden."

Robert besucht eine Filmklasse und lernt dort, wie Filme gemacht werden, vielleicht auch, um besser auf die Welt der Medien vorbereitet zu werden. Sie scheinen mir da etwas skeptischer?
"Nun ja, oft ist es nur der Computerlehrer, der solche Kurse anhand eines in die Hand gedrückten Lehrbuchs durchführt und vom Filmemachen selbst nur wenig Ahnung hat. Natürlich ist es gut, wenn jemand wirklich Filme machen möchte und die Gelegenheit dazu in einer solchen Filmklasse erhält. Wenn man einen guten Film drehen möchte, wird man ohnehin den Drang verspüren, zu experimentieren und sich nicht auf das zu reduzieren, was in der Filmklasse gelehrt wird. Inzwischen werden solche Filmklassen und die Idee, einmal Regisseur zu werden, immer beliebter, zumal das Wissen über die Machart von Film und Fernsehen zunimmt, den möglichen Ruhm eingeschlossen."

In der Filmklasse wollen einige Schüler einen Horrorfilm drehen, andere einen Porno. Einen weiteren Nutzen sehen Sie nicht?
"Immerhin macht Robert genau den Film, den er sich vorstellt. Vom Lehrer wird dieser allerdings als schrecklich beurteilt. Jeder, der ein Kunstwerk herstellt, muss mit einer solchen Zurückweisung rechnen und natürlich wird eine Schule nichts billigen, was radikal oder vollkommen anders ist."

Wie sind Sie denn selbst zum Filmemachen gekommen?
"Ich war damals 13 Jahre alt und musste vorgeben, ich wäre schon 16, um meinen ersten Film auf 16mm zu drehen. Ich wollte immer schon mit Film und nicht mit Video arbeiten, also musste ich dafür auf die Kunsthochschule gehen, wo ich mehrere Kurzfilme drehte. Der erste hieß 'Puberty' und drehte sich um einen Jungen in der Pubertät. Jedes Jahr drehte ich dann einen weiteren Kurzfilm auf 16 mm, begann dann aber auch, mit meinen Freunden eine Reihe von Videofilmen zu drehen, in denen ich experimentieren und Neues ausprobieren konnte. Beispielsweise zeigte ich nie die Gesichter meiner Freunde, sondern filmte ihre Füße oder ihre Hände, und überprüfte dann, wie das auf andere wirkte. Schließlich hatte ich mit meinem auf der Filmhochschule gedrehten Film 'Buy it now' meinen ersten größeren Erfolg."

Gab es filmische Vorbilder, möglicherweise sogar aus Europa?
"Ja, zuerst Ingmar Bergman und Rainer Werner Fassbinder, später dann Michael Haneke und Bruno Dumont. Auch einige frühe Filme von Jean-Luc Godard haben mich beeinflusst, vor allem 'Weekend' und 'Die Versuchung, sowie 'Rote Wüste' von Antonioni. Natürlich denke ich beim Drehen nicht an diese Vorbilder, dennoch haben sie mich stark beeinflusst."

Diese Einflüsse sind im Film auch bei Roberts Erinnerungsvideo zu spüren. Wie reagierte denn das amerikanische Publikum darauf?
"Man kann die Fehler des offiziellen Gedenkvideos eigentlich nur dann klar erkennen, wenn man Roberts Video im Vergleich dazu sieht. Es gab tatsächlich eine Menge Leute in den USA, die meinen Film deshalb nicht mochten. Sie fühlten sich durch die Art und Weise angegriffen, wie ich die Menschen porträtiert habe."

Was wird Ihr nächstes Projekt sein?
"Es wird ganz anders und sich doch nicht von dem unterscheiden, was mir an einem Film wichtig ist. Jeder Film ist ein eigenständiges Kunstwerk und erfordert ein eigenes Gefühl. Ich schätze Filmemacher, die ihren eigenen Stil haben und diesen immer wieder reproduzieren, aber auch solche, die flexibel sind. Daher halte ich mich zuerst einmal an die Geschichte und überlege dann, wie ich sie am besten umsetzen kann."

Das Interview mit Antonio Campos führte Holger Twele auf der Berlinale 2009

 

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Liste - Interview

 

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"Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 118/2009

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