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Ausgabe 85-1/2001

"Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"

Gespräch mit Iva Svarcova, Regisseurin des Spielfilms "Als Großvater Rita Hayworth liebte"

(Interview zum Film ALS GROSSVATER RITA HAYWORTH LIEBTE)

Der Spielfilm von Iva Svarcova wurde beim 10. Festival des Osteuropäischen Films im November 2000 mit dem ersten Preis im Kinder- und Jugendfilmwettbewerb, dem "Cottbuser Schneckenband", ausgezeichnet.

KJK: Bereits während Ihres Studiums an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (DFFB) in den Jahren 1985-1990 waren Sie durch "Viola" (1986) und "White Love Rita" (1989) einem größeren Publikum aufgefallen. Was bedeutete für Sie das Studium an der Berliner Filmschule?
Iva Svarcova: "Zunächst hatte ich einmal das große Glück, von Istvan Szabo und Wim Wenders lernen zu können. Der eine ist ein großer Schauspielerregisseur und der andere ein begnadeter Erfinder unvergesslicher Bilder. Dann traf ich dort meinen tschechischen Landsmann Jiri Polak, mit dem ich erstmals bei 'With Love Rita' zusammenarbeitete. Der Film wurde bei der 38. Internationalen Filmwoche in Mannheim ausgezeichnet und bekam ein 'besonders wertvoll'. Schließlich trat Malte Ludin bei meinem Abschlussfilm 'Die Frau seines Lebens' nach einer Kurzgeschichte von Herbert Rosendorfer erstmals bei einem meiner Filme als Koproduzent auf."

Auch für "Die Frau seines Lebens" bekamen Sie ein "besonders wertvoll" und zudem einen Bundesfilmpreis. Nunmehr interessierte sich das ZDF für Sie?
"Ja. Die damalige Redaktionsleiterin Bärbel Lutz-Saal gab mir den Auftrag, einen Kurzspielfilm für Kinder zu machen. Es entstand 'Schalom und Guten Tag, Tatjana'. Der Film handelt von der russisch-jüdischen Emigration Anfang der 90er-Jahre nach Deutschland, mit der Implikation der 'deutschen Vergangenheit'. Wir haben Anfang der 90er-Jahre u. a. wirklich in Odessa gedreht. Das war in der Zeit des Auseinanderfallens der Sowjetunion wahrlich nicht leicht."

Sie blieben dann beim Thema Verfolgung, Exil bzw. der Begegnung zwischen unterschiedlichen Kulturen. Und immer spielten Kinder in Ihren Filmen eine wichtige Rolle bzw. waren Kinder für Sie die Ansprechpartner.
"Das stimmt auf der einen Seite, auf der anderen Seite kann man aber gerade bei diesem Thema zwischen Kindern und Erwachsenen als Ansprechpartner nicht streng trennen. Mit 'Mulo – Eine Zigeunergeschichte' hatten wir 1992 versucht, Momente der Kultur und Lebensform der Roma und Sinti authentisch über eine erzählte Geschichte zu vermitteln. Erstmals im deutschen Film arbeiteten wir damals ausschließlich mit Zigeunerdarstellern. 1994 entstand dann 'Blick durchs Fenster', wo ich mit fünf Kindern aus fünf verschiedenen Kontinenten zusammenarbeitete."

Ihr neuester Film "Als Großvater Rita Hayworth liebte", der inzwischen ebenfalls das Prädikat "besonders wertvoll" erhalten hat, greift nun das Thema Emigration und die Frage nach Assimilationsprozessen in einer sehr unmittelbaren und persönlichen Form auf. Ist das eine autobiografische Geschichte?
"In großen Teilen, ja. Wobei ich damals, als ich mit den Eltern aus der CSSR in die Bundesrepublik kam, eher das kleinere Mädchen war. Ich war sieben und Hannah im Film ist bereits 13. Genau diese Geschichte beschäftigt mich natürlich schon lange. Doch ich meine, man braucht um so etwas erzählen zu können eine gewisse innerliche Reife. Das bezieht sich auf der einen Seite auf die inhaltlichen Dinge, doch das gilt auch für die formalen Aspekte. Man muss über die Mittel verfügen, um das, was einen persönlich betrifft, so erzählen zu können, dass es eine allgemein gültige Bedeutung erfährt. Hier ist es für mich wichtig, dass von Kindern erzählt wird, die in die Emigration mitgenommen werden, ohne dass sie vorher gefragt wurden. Dieser Aspekt kommt in der ganzen Diskussion um das Thema viel zu kurz."

Doch gerade in Ihrem Film ist es doch das große Kind Hannah, dass schließlich am besten mit der Situation zurechtkommt?
"Das ist die eine Seite. Die Kinder nehmen die aktuelle Situation eher pragmatisch, so wie sie ist. Sie sind anders als die Eltern weniger mit Ideologien und verfestigten Vorstellungen belastet und können sich leichter auf die neuen Umstände einstellen. Und weil sie, um alles bewältigen zu können, plötzlich erwachsen sein müssen, schlüpfen sie sogar bisweilen in die Rolle der Eltern. Diese sind dagegen mit bestimmten Vorstellungen so sehr verwachsen, dass sie naiv und kindlich wirken. Die andere Seite ist aber, dass die Vergangenheit für die Kinder unvermittelt abbricht. In gewissem Sinne bleibt die Zeit stehen. Alles, was bisher gewesen war, hat ein Ende. Es kann so wie bisher nicht weitergeführt werden und bleibt im gesamten weiteren Leben eine offene Frage."

Eine solche Erinnerung scheint für Sie der Großvater zu sein. Er ist für Hannah das zentrale Vorbild und offensichtlich ist es das, was er vorgelebt hat, was das Mädchen in der neuen Umgebung stark macht?
"Autobiografisch gesehen sind in die Figur Züge meiner beiden Großväter eingeflossen. Wichtig war für mich letztendlich, dass der Film eine autonome Persönlichkeit zeigt, die über die tschechische Art des Widerstands verfügt. Dabei musste die Doppelbödigkeit deutlich werden, die sich daraus ergibt, dass man in einem System lebt, mit dem man nicht einverstanden ist, was man aber nicht einfach ändern kann und wo man dennoch individuell gerade bleibt. Mit Vlastimil Brodsky konnten wir für die Rolle einen der letzten großen tschechischen Ironiker gewinnen. Das hat mich sehr glücklich gemacht. In Deutschland kommt man übrigens oftmals mit dieser Art Ironie, die sich am deutlichsten wieder in der Figur des Schwejk findet, nicht zurecht. Zwischen einem 'entweder – oder' wird kein 'dazwischen', was nicht opportunistisch heißt, zugelassen."

Mit der Person des Großvaters verbinden sich sogar noch weitere Züge, die in unserer Gesellschaft momentan nur eine geringe Rolle spielen. Der Mann steht für Utopien, er vertritt elementare Werte, die keinen unmittelbaren materiellen Bezug haben und er ist für Hannah einfach ein solches Vorbild, wie es im allgemeinen Bemühen um stetige Selbstverwirklichung kaum noch gefragt ist.
"Im Hinblick auf den letzten Teil der Frage habe ich ganz andere Beobachtungen gemacht. Es gibt eine große Sehnsucht nach Vorbildern. Vielleicht wird das öffentlich zu wenig zugegeben, doch ich erlebe es nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Leuten in meinem Alter. In Hamburg sagte mir ein 35-jähriger Anwalt, dass er so einen Großvater auch gern gehabt hätte. Dabei geht es dann nicht um irgendwelche Idole, wie sie in den Medien so gern herausgestellt werden, sondern um Personen, die es vermögen, ihren Weg wahrhaftig zu gehen.
Werte, wie von Ihnen angesprochen, sind wichtig. Doch sie dürfen nicht mit dem Zeigefinger vermittelt werden. Das funktioniert nur, wie es in meinem Film hoffentlich zu spüren ist, über Emotionen. Insgesamt darf aber auch nicht vergessen werden, dass der Großvater sehr vielschichtig ist. Er hat es natürlich leichter als sein Sohn, zum System Distanz zu wahren. Für ihn gibt es nichts mehr zu verlieren. Nach den Erfahrungen mit dem Protektorat und dem Terror der Nazis, insbesondere gegen Juden, war er Kommunist geworden. Doch er konnte sich auch korrigieren. Als er merkte, dass mit der neuen Ideologie eine andere Form der Diktatur einherging, entwickelte er dagegen Widerstand."

Aber genau das ist doch wichtig. Eine integre Persönlichkeit, zu der es auch gehört, dass sie sich korrigieren kann, die etwas verändert und dabei sich dennoch treu bleibt. Hier knüpft Hannah an, wenn sie ihren Weg sucht.
"Das ist richtig. Hannah ist ganz der Großvater, wenn sie ihre neuen Klassenkameraden, von denen sie vorher gedemütigt wurde, zum Essen von Knoblauchbroten bewegt. Und sie versteht es zu differenzieren. Sie kann in Herrn von Hartlieb einen Ersatzopa finden, weil sie akzeptieren kann, dass der sich von seinem ehemaligen Nazisein distanziert hat."

Sie sind Tschechin und sie haben einen deutschen Film gemacht. Welche Kooperationspartner konnten Sie für diese Arbeit finden?
"Darf ich Ihre Feststellung umdrehen? Ich bin Deutsche und habe einen tschechischen Film gemacht. Zu Ihrer Frage: Für den Film konnten Malte Ludin und ich zunächst das ZDF gewinnen. Ohne die starke Beteiligung des Zweiten Deutschen Fernsehens hätten wir den Film gar nicht machen können. Dann kam das BMI hinzu, das bereits das Drehbuch gefördert hatte, das Filmboard, das Kuratorium junger deutscher Film und die Förderungen von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

"Als Großvater Rita Hayworth liebte" ist ein Film für Kinder und Erwachsene gleichermaßen. Diese Adressatenbreite wird auch durch den Umstand dokumentiert, dass er in Cottbus in der Kinder- und Jugendfilmsektion ausgezeichnet wurde und nun in Saarbrücken im Wettbewerb laufen wird. Was werden wir in nächster Zukunft von Ihnen erwarten können?
"Darüber möchte ich noch nicht so viel reden. Mich interessieren Stoffe über einfache Menschen, die sehr viel bewegen können. Momentan beschäftige ich mich mit dem Schicksal einer solchen Frau. Vielleicht schaffe ich es, über sie einen Zyklus für das Kino zu machen."

Das Gespräch führte Klaus-Dieter Felsmann

 

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Liste - Interview

 

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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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"Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd"| Larsen, Birger - "Ich hasse die Schauspielerei"| Lauzon, Jean-Claude - "Ich weiß auch nicht, was das heißt, erwachsen zu werden"| le Rega, Orchim und Gur Bentwich - Im richtigen Leben könnte ich meinem Dad nie sagen: ‘Ich liebe Dich’, aber …| Lechner, Norbert - Der Dialekt im Film ist ein Alleinstellungsmerkmal, das ist etwas wert| Lechner, Norbert - Gespräch mit Norbert Lechner über sein Kinderfilmdebüt "Toni Goldwascher"| Lecomte, Ounie - "Alle Adoptiveltern sind gut"| Ledbetter, Gary - "Unsere größte Furcht ist, anders zu sein als die anderen"| Legrand, Gilles - "Generell glaube ich an ein Kino der Gefühle und nicht an eins des überwältigenden Spektakels"| Lemhagen, Ella - "Ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden"| Lemhagen, Ella - "Lust am Rollentausch"| Levy, Omri - "Wir sitzen im selben Boot – und das Boot sinkt"| Lian, Torun - "Wenn Du jemanden brauchst, der dir einen Kuss gibt"| Liimatainen, Kirsi Marie - "Entweder man schadet den anderen oder sich selbst"| Linda, Curt - 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"Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 85/2001

 

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