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Ausgabe 129-1/2012

"Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"

Gespräch mit Paul Maar anlässlich der Dreharbeiten zu "Sams im Glück" in Bamberg

(Interview zum Film SAMS IM GLÜCK, zum Film DAS SAMS – DER FILM und zum Film DAS SAMS IN GEFAHR)

KJK: Zehn Jahre nach dem ersten SAMS-Film und nach acht Jahren Pause entsteht nun ein dritter Teil. Warum – und warum so spät – nach den ersten beiden Verfilmungen?
Paul Maar: Ich hätte nie an einen dritten Teil gedacht. Dann kam Ulrich Limmer und meinte, lass uns doch noch einen dritten Teil drehen. Darauf habe ich ihm mein sechstes SAMS-Buch "Onkel Alvin und das Sams" in die Hand gedrückt und sagte: Bitte verfilme es! Nach einer Woche meinte er, das Buch gefalle ihm zwar sehr gut, aber es werde kein SAMS-Film. Denn die Hauptperson ist nicht Herr Taschenbier, sondern sein Sohn Martin, dessen Freund Roland nebst Freundinnen, die zusammen mit dem Sams wie eine Jugendbande durch die Stadt ziehen und alles auf den Kopf stellen. Ulrich Limmer meinte, ein SAMS-Film müsse aber mit Herrn Taschenbier, Herrn Mon und Frau Rotkohl sein. Dazu sollten wir uns zusammen etwas einfallen lassen. Er kam dann nach Bamberg, wir sind spazieren gegangen und hatten schon die entscheidende Idee, die den ganzen Film auslöst und trägt. Wenn ein Sams länger als zehn Jahre bei demselben Menschen lebt, verwandelt sich dieser langsam und unmerklich und immer mehr in ein Sams. Nicht, dass er eine Rüsselnase bekommt, aber er wird samsig. Der schüchterne Herr Taschenbier fängt plötzlich an, herum zu spinnen, bestellt bei 30 verschiedenen Pizzerien je eine Pizza, weil er so verfressen ist wie ein Sams. Er reitet auf dem Kamel, bricht sogar aus reiner Lust nachts in eine Schokoladenfabrik ein. Das war also die entscheidende Idee, mit der wir weiterarbeiten konnten. Wir haben uns dann zehn Tage nach Italien in ein einsames Haus zurückgezogen und hatten nach unserer Rückkehr ein zwölfseitiges Exposé mit der genauen Abfolge der möglichen Szenen. Ulrich Limmer hat dann in München die erste von insgesamt vier Fassungen des Drehbuchs geschrieben. Und ich habe daraus in Bamberg ein Kinderbuch gemacht, das siebte in der SAMS-Reihe. Es ist wirklich interessant, wie sich aus einer Wurzel ganz verschiedene Blüten entwickelten.

Alle wichtigen Darsteller der ersten beiden Teile sind nach acht Jahren wieder dabei, nur der Regisseur Ben Verbong nicht, wieso?
Das kann Ulrich Limmer sicher besser beantworten. Aber soviel ich weiß, dreht Ben Verbong im Herbst einen Krimi und hat keine Zeit.

Der neue Film heißt "Sams im Glück". Sicher haben Sie in den Medien davon gehört, dass sich die Deutschen angeblich alle sehr glücklich fühlen. Wollten Sie zu diesem Glück etwas beitragen?
Ja, natürlich (lacht)! Es ist aber eine Anspielung auf das Märchen vom Hans im Glück. Deswegen heißt im Buch auch ein Kapitel so. Herrn Taschenbier geht es im Verlauf der Geschichte immer schlechter. Sein Haus ist kaputt, die Maschine, die er baut, explodiert, Sams verschwindet, er wird entlassen, hat keinen Job mehr und sagt dann: "Ich fühl' mich jetzt ein bisschen wie Hans im Glück." Man fragt ihn dann, wie er das meine. Die Märchenfigur hat ja zuerst einen Goldklumpen, dann eine Kuh, schließlich einen Mühlstein und zum Schluss gar nichts mehr. Der Unterschied ist allerdings der, dass Hans im Glück im Märchen sagt, er sei der glücklichste Mensch auf der ganzen Welt, während Herr Taschenbier sich in diesem Moment für den unglücklichsten hält. Aber es geht ihm dann ähnlich wie Hiob im Alten Testament, dem zunächst auch alles genommen wird. Ihm wird dann alles wiedergegeben – durch das Sams.

Die SAMS-Filme werden auch als Kinderfilme wahrgenommen, obwohl Kinder nur im zweiten Teil im Mittelpunkt stehen. Wie erklären Sie sich den großen Erfolg dieser Filme?
Ich wehre mich ein bisschen gegen die Bezeichnung Kinderfilm, wir sagen immer, es sei ein Familienfilm. Schließlich läuft der Film auch am Abend vor erwachsenem Publikum. Wenn man einen guten Film macht, der in sich stimmt und der nicht so kindisch ist, dann interessiert dieser Film die Erwachsenen genauso wie die Kinder. Sehr bekannte Kinderbücher, zum Beispiel "Gullivers Reisen" oder "Robinson Crusoe" sind ebenfalls Kinderbücher, die eigentlich für die Erwachsenen geschrieben und dann von den Kindern annektiert worden sind, obwohl darin kein einziges Kind vorkommt. Wenn es so eine Figur gibt wie Herrn Taschenbier, der innerlich immer noch ein Kind geblieben ist, also kein Macho wie manche Erwachsenen, der schüchtern ist und eine kindliche Freude an manchen Dingen hat, identifizieren sich Kinder meiner Meinung nach ganz stark mit solchen Figuren. Ganz davon abgesehen ist das Sams für sie auch so eine Art Kind.

Die Erwachsenen werden nicht so stark karikiert wie in Kinderfilmen oft üblich.
Nein, eigentlich nicht, ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um. Die haben alle ihre Marotten wie der Herr Mon, der seine bestimmte Sprache hat und sich mit seinen Sätzen immer selbst wiederholt. Sie sind natürlich ein bisschen überzeichnet, das muss sein, damit sie stimmige Charaktere werden, die jeder sofort nachvollziehen und in ihrer Rolle einordnen kann, aber sie bleiben trotzdem menschlich, denke ich.

Sie haben seinerzeit angefangen, für Kinder zu schreiben, weil es damals kaum gute Kinderliteratur gab. War das bei den Verfilmungen ähnlich?
Nicht unbedingt. Allerdings hat es ungefähr 15 Jahre gedauert, bis ich in die Verfilmung eingewilligt habe. Es gab mehr als 20 Filmfirmen, die alle "Das Sams" verfilmen wollten. Immer war ich zum Bedauern des Verlags derjenige, der das nicht wollte. Ich hatte Angst, dass ein Film bei den Kindern die eigene Vorstellung von dem Sams zerstören könnte, vor allem, wenn man das Sams in Großaufnahme bis in jede Pore hinein sieht. Ich hatte auch die Befürchtung, dass es dann aussieht wie ein Kind mit aufgeklebter Nase zu Fasching. Dann kam Ulrich Limmer, der mir diese Angst nahm. Er meinte, die Maskentechnik habe sich in den vergangenen 15 Jahren bedeutend verbessert, und er schlug dazu auch gleich den Maskenbildner Waldemar Pokromski vor, der gerade an dem Oscar-preisgekrönten Film "Der Pianist" von Roman Polanski mitgearbeitet hatte. Kein Mensch würde sehen, dass es eine aufgeklebte Nase wäre – und es ist dann eigentlich auch so geworden.

Warum spielen die SAMS-Filme alle in Bamberg, mal abgesehen davon, dass das Ihre Wahlheimat ist?
Das hat einen zufälligen Grund. Die Erlaubnis für die Verfilmung meines Buches war an die vertraglich festgelegte Bedingung geknüpft, dass ich das Drehbuch schreibe und ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Schauspieler sowie ein Vetorecht beim Regisseur habe. Einen Regisseur, der mir überhaupt nicht zusagt, hätte ich ablehnen können. Dann kam Ulrich Limmer mit Ben Verbong nach Bamberg, um ihn mir vorzustellen. Ben hatte mir klugerweise schon Kassetten mit vier seiner Filme zugeschickt, die er in Holland gedreht hatte. Da mir diese Filme sehr gut gefallen haben, war es eine Sache von zehn Minuten, bis ich ihn als Regisseur akzeptierte. Da wir zwei Stunden Zeit bis zur Abfahrt des Zuges hatten, wollte ich ihm meine Stadt zeigen. Ben blühte in der Altstadt auf und war begeistert, dass es noch unzerstörte alte deutsche Städte gebe, die den Zahn der Zeit aufweisen und nicht so herausgeputzt wirken wie Rothenburg ob der Tauber. Er meinte, hier würde er gerne drehen. Ulrich Limmer warf ein, er habe sich einen Drehort in der Nähe von München vorgestellt, wo die am Film Beteiligten abends heimfahren könnten und damit keine Hotelkosten anfallen. Aber er hat sich erfreulicherweise darauf eingelassen. Der erste Film war dann ein Erfolg, auch für Bamberg als Stadt. Alle haben gefragt, wo das gedreht sei, was das für eine schöne Stadt sei, zumal sie im Filmabspann nicht genannt wurde. Inzwischen hat sich Bamberg richtig zu einer Filmstadt entwickelt, nicht zuletzt durch den Erfolg des ersten SAMS-Films.

Sicher wurden Sie schon oft gefragt, wie Sie damals zu dieser SAMS-Figur gekommen sind ...
Ich bin eigentlich von diesem schüchternen und angepassten Herrn Taschenbier ausgegangen. In meiner Kindheit gab es einen Menschen, der war so wie ich Herrn Taschenbier beschrieben habe. Weil ich also damals sehr schüchtern war, wollte ich nicht so wie dieser Herr Taschenbier werden. So kam ich auf die Idee zu zeigen, wie dieser Mensch sein könnte, wenn er alles in sich zulassen würde, was jeder Mensch in sich hat. So habe ich eine Gegenfigur erfunden, und da er schüchtern ist, muss diese frech sein. Wenn er ängstlich ist, muss sie mutig sein, wenn er kontaktgestört ist, muss sie jeden anquatschen, wenn er ein bisschen melancholisch ist, muss sie witzig sein und sich am meisten über die eigenen Späße freuen. Wenn eine Geschichte mit gegensätzlichen Figuren arbeitet, ist sie auch nicht langweilig, dann entsteht eine Spannung. So kam die Geschichte zustande.

Was inspiriert Sie denn allgemein beim Schreiben?
Ich sammle das ganze Jahr über Ideen. Da gibt es eine Schublade links in meinem Schreibtisch. Wenn ich unter der Dusche plötzlich eine Idee habe, ziehe ich mir einen Bademantel an, renne in mein Arbeitszimmer und mache mir ein paar Notizen. Es ist auch schon vorgekommen, dass ich auf der Autobahn plötzlich eine Idee hatte. Dann fahre ich auf den Parkplatz, habe nichts zu schreiben und nehme die Rückseite vom Vertrag, den ich gerade bekommen habe und schreibe die Rückseite voll. Auch das kommt dann in die Schublade. Irgendwann nach einem halben Jahr nehme ich mir dann vier Monate frei, in denen es keine Lesung und keinen Termin gibt. Dann ziehe ich mich nach Birkenfeld zurück, das ist ein kleiner Ort Richtung Ebern, da haben wir ein Haus gemietet, in dem es keinen Fernseher gibt, das würde mich nur ablenken. Auch die Telefonnummer kennt nur meine Familie. Dort kann ich mich schnell und tief konzentrieren. Ich nehme mir dann die Notizen aus der Schublade vor und wähle sie aus. Dann fange ich an zu schreiben, verwerfe manches wieder und nach etwa einer Woche bin ich so in einer Geschichte drin, dass sie fast von alleine weiterläuft.

Bei allen drei SAMS-Filmen und bei zwei weiteren Ihrer Buchverfilmungen haben Sie das Drehbuch mit Ulrich Limmer geschrieben. Wie arbeiten Sie zusammen?
Die Filme entstehen wirklich in Zusammenarbeit. Zum Beispiel ist auch schon bei "Herr Bello" das Buch parallel zum Film entstanden, wie jetzt wieder bei "Sams im Glück". Bei der Verfilmung von "Das Sams" war Ulrich Limmer, der schon über 20 Drehbücher geschrieben hatte, noch ein Supervisor für mich, der mir gezeigt hat, was geht und was nicht. Wir haben dann schnell gemerkt, dass wir sehr gut zusammenarbeiten können. Es gibt auch eine Abmachung: Wenn einer die Idee des anderen nicht gut findet und sie nicht haben möchte, gibt es darüber keine Diskussion mehr. Wir akzeptieren das beide und dann geht es nur noch um die Frage: Was machen wir stattdessen? Jedes Mal finden wir eine bessere Szene. Wichtig ist, dass es zwischen uns keine Konkurrenz und keine gegenseitigen Eitelkeiten gibt. Wir wollen einfach ein gutes Drehbuch entwickeln, ganz egal, von wem die Idee stammt.

Vor Ihrer Karriere als Schriftsteller waren Sie Kunstlehrer. Haben Sie je die Entscheidung bereut, Schriftsteller zu werden?
Nie, (lacht) nie! Das heißt nicht, dass ich ein schlechter Lehrer war, ich habe das gerne gemacht. Aber dann merkte ich, ich muss mich entscheiden: entweder mit ganzem Herzen Lehrer oder mit ganzem Herzen Autor. Ich konnte nicht immer nur schreiben und mich gleichzeitig auf den Unterricht vorbereiten, damit mir die Schüler nicht entgleiten. Man muss sich entscheiden und ich habe es nicht bereut.

Interview: Holger Twele

 

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30 Jahre kreatives Filmschaffen| Lindner, Friedrich und Berghäuser, Laura - Schauspieler ist beim Film ja doch das Einfachste ...| Lindrgen, Astrid - "Ich will gern sehen, was ich geschrieben habe"| Linh, Viet - "Meine Arbeit muss mir in Vietnam Erfolg bringen"| Link, Caroline - "Die kleinen Momente sind für mich das, was die große Geschichte ausmacht"| Link, Caroline - "Ich möchte gerne Filme machen, die gesehen werden und im Kino Erfolg haben"| Link, Caroline - "In meinem Film wird niemand makellos sein"| Linsel, Anne und Rainer Hoffmann - Die Jugendlichen wussten, dass sie sich auf uns verlassen konnten| Loach, Ken - "Ich gebe denen eine Stimme, die man sonst nicht hört."| Londner, Eitan - "Ich bin viele Umwege gegangen"| Lord, Jean-Claude - "Ich möchte Kindern einfach einen Teil der wunderschönen Dinge zeigen, die es auf der Welt noch gibt!" | Lorey, Elmar - Der Blick aus dem Inneren einer anderen Kultur| Lorey, Elmar M. - "Das Thema Dritte Welt ist immer schwieriger präsent zu halten"| Lorey, Elmar M. - Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 129/2012

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