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Ausgabe 125-1/2011

Es gibt noch Luft nach oben

Ein Gespräch mit Michael Harbauer, dem Leiter des Internationalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum "Schlingel"

Interview

Vom 27. September bis 3. Oktober 2010 fand die 15. Ausgabe des Internationalen Filmfestivals für Kinder und junges Publikum in Chemnitz statt. 111 Filme aus 38 Ländern standen auf dem Programm. Der Geburtstag liefert den Anlass, mit Michael Harbauer, der das Festival mit Sylvia Zimmerman gegründet hat und leitet, Blicke zurück und voraus zu werfen. Mit Harbauer sprach Reinhard Kleber.

KJK: Wie entstand denn die Idee, in Chemnitz ein Kinderfilmfestival aufzubauen?
Michael Harbauer: Alle Kinos in Chemnitz waren damals geschlossen, nur das alte Metropol-Filmtheater konnte noch auf einer Leinwand spielen. Aber dort wurden keine Filme für Kinder gezeigt, sondern ausschließlich Mainstream für die 250.000-Einwohner-Stadt. So kamen wir auf den Gedanken, den Saal eines soziokulturellen Zentrums, in dem bis dahin Rock- und Pop-Konzerte stattfanden, auch für Kino zu nutzen. Die Deutsche Theaterbau in Thalheim im Erzgebirge, die schon in der DDR unter anderem Kinoleinwände hergestellt hat, ist nur 20 Kilometer entfernt und ermöglichte es uns, eine Leinwand im großen Saal unterzubringen. Das war mit 11,5 Meter Breite dann sogar die größte Leinwand in Chemnitz. Wir haben alte Filmgeräte installiert und konnten so endlich wieder Kinderkino in der drittgrößten Stadt der Neuen Bundesländer anbieten. So ging es los. Die ersten Ausgaben hießen "Chemnitzer Kinderfilmschau Schlingel". Zwei Jahre später fragte uns der Kinoleiter des inzwischen als Cinestar wiedereröffneten traditionellen Kinohauses "Luxor", Rüdiger Örtel, wollt ihr das nicht bei uns machen? So wechselten wir ins Cinestar.

Worin besteht der Vorteil, wenn ein Kinderfilmfest von einem Verein wie dem Sächsischen Kinderfilmdienst organisiert wird?
Der ist relativ unabhängig. Wir können uns dadurch anlehnen, wo immer wir denken, dass wir etwas dazulernen können. Der Schlingel ist Jahr für Jahr mit dem Anspruch gewachsen, nicht fertig, sondern wie ein Kind entwicklungsfähig zu sein. Diese Beweglichkeit birgt natürlich auch Risiken, vor allem im finanziellen Umfeld.

Wie wichtig ist die Unterstützung durch Stadt, Land und Bund?
Ohne Unterstützung der öffentlichen Hand ist ein Festival wie Schlingel nicht möglich. Am Anfang ging es vor allem darum, Filme zu bekommen und zu zeigen. Wir haben beim Dänischen und beim Norwegischen Filminstitut angerufen und die erbetenen Filme auch bekommen. Wenn man das jetzt als Newcomer machen würde, wäre das sicher schwieriger. Es wird nach Referenzen gefragt. Zum Einen dient hier natürlich das Programm der letzten Ausgaben, aber zum Anderen auch die Unterstützung von Stadt, Land und Bund. Ein qualitativ hochwertiges Programm lässt sich nur mit einem gesellschaftlichen Rückhalt gestalten, welcher neben den Besucherzahlen auch in den finanziellen Unterstützungen seinen Ausdruck findet.

Wie kamt Ihr auf die Idee, das Festival "Schlingel" zu nennen?
Der Name sollte ein wenig lausbübisch sein. Wir wollten uns auch ein paar Dinge erlauben, die nicht schon vorher abgesegnet sind. Das zeigt sich auch öfter in der Entwicklung des Schlingel. Bei der Einführung der Europäischen Kinderfilmjury haben wir nicht erst nach Subventionen gefragt, sondern haben die Idee realisiert. Erst danach klopften wir beim Auswärtigen Amt und dem Bibliographischen Institut an.

Warum habt Ihr den Schwerpunkt auf osteuropäische Filme gelegt?
Wir wollten zunächst deutlich machen, dass nach der deutschen Einheit nicht 30 Kilometer südöstlich die Welt zu Ende ist, sondern Tschechien und Polen nach wie vor existieren. Früher gab es einen sehr regen Filmaustausch innerhalb der osteuropäischen Länder. Das brach nach 1990 weitgehend zusammen. Wir haben nun den Fokus auf diese Länder gerichtet und Filme des geopolitischen Osteuropas frühzeitig in die Wettbewerbsprogramme eingegliedert. Daraus erwuchs spätestens mit der europäischen Integration 2004 eine gesteigerte öffentliche Aufmerksamkeit. Für uns die Möglichkeit, die Vielfalt ganz Europas darzustellen und sie somit auch den Kindern vor Augen zu führen.

Hat der Schlingel immer noch eine Brückenfunktion für Filme aus Osteuropa?

Ja, sicher. Insbesondere für tschechische, polnische und zunehmend für russische Kinderfilme, die man anderswo kaum noch wahrnehmen kann. 2009 hatten wir die Weltpremiere des russischen Animationsfilms "Buch der Meister", der danach in Zlín, Poznan und anderen europäischen Festivals Einzug hielt.

Das Festival hat 2010 zehn Workshops für Kinder und Jugendliche angeboten. Wie war denn die Nachfrage?
Zum Teil überraschend gut. Weil für einen Workshop mehr als 50 Anmeldungen aus einer Schule eingingen, mussten wir diesen in drei Gruppen teilen. Das Angebot wurde aber durchaus unterschiedlich wahrgenommen. Ein Workshop ist wegen mangelnder Nachfrage ausgefallen. Wir bieten Filmgespräche mit Regisseuren und thematische Seminare schon seit sechs Jahren an, stellen sie aber erst seit 2009 unter dem Namen "Workshop" auch öffentlich vor.

Der Schlingel ist ja auch in benachbarten Städten wie Schneeberg und Zwickau präsent. Was erhofft Ihr euch von diesen Gastspielen?
Unser Motto ist: Kurze Wege für kurze Beine. Gerade den Jüngsten fehlt es halt an Mobilität. Dagegen kommen die 12- oder 13-Jährigen eher nach Chemnitz, um dann auch die Regisseure zu treffen.

Warum macht Ihr solche Gastspiele auch im Ausland?
Begonnen haben wir in Russland, waren in Omsk, Moskau, Rostow am Don, Saratow, Jekaterinburg. Im Januar folgen noch Samara und Nishni Nowgorod (Gorki). Außerdem bereiten wir einen Ausflug nach Nowosibirsk vor. Das hat ein Geben und Nehmen. Der Bekanntheitsgrad des Schlingel ist dadurch in Russland inzwischen recht groß und trägt sicherlich auch dazu bei, den einen oder anderen Film aus Russland für den Auftritt in Chemnitz zu gewinnen. Grundsätzlich halten wir es für eine wichtige Aufgabe, den Austausch von Kinderfilmkultur auch in die Gegenrichtung zu befördern. Aus diesem Ansatz heraus ist die Kooperation mit dem Internationalen Kinderfilmfestival in Montreal zu verstehen. Nach der erfolgreichen Präsentation von Produktionen aus Quebec in Chemnitz wird im März 2011 der Gegenbesuch des Schlingel mit deutschen Filmen in Kanada erfolgen.

2007 hat das Festival die Dreiteilung der Wettbewerbe in Kinder-, Junior- und Jugend-Sektion eingeführt. Hat sie sich bewährt?
Eindeutig ja. Die Entscheidung resultierte aus unserer Feststellung bei Kinderfilmwettbewerben größerer Festivals in Deutschland und im Ausland, dass die ausgewählten Filme und vor allem die Preisträger oft am oberen Ende des Altersspektrums rangieren. Das ist auch verständlich, weil eine Kinderjury alle Filme verkraften können muss und der typische Juror ebenfalls zum Großteil 12 Jahre und älter ist. Wir wollten das etwas aufhebeln und sagen, wir brauchen auch Erfolge für den originären Kinderfilm. Deshalb haben wir den Kinderfilmwettbewerb in Kind und Junior unterteilt. Zumindest auf Festivalbasis gibt uns die Einteilung auch recht. Denn gerade für den Juniorwettbewerb gibt es seit Jahren ein richtig großes, gutes Angebot, welches so mit dem eher kleineren Filmangebot für die bis Zehnjährigen nicht konkurrieren muss.

Wo steht der Schlingel heute national wie international?
Das ist von außen oft leichter einzuschätzen als von innen. Ich glaube, es ist uns gelungen, den Schlingel gut zu positionieren. Es wird uns auch in überregionalen Presseberichten bestätigt, dass man sich hier in Chemnitz über den aktuellen Stand der Kinder- und Jugendfilmentwicklung gut informieren kann. Aber es gibt auch noch viel Luft nach oben. Wir können noch einiges ausbauen.

Wie wichtig ist denn für das Renommee die Präsenz von Kinderfilmfachleuten?
Wir hatten 2010 etwa 165 Fachbesucher. Vor drei Jahren waren es 100 weniger. Da wir das einzige Kinder- und Jugendfilmfestival im deutschsprachigen Raum sind, das Fördermittel aus dem EU-Programm MEDIA 2007 erhält, steigt auch der Anspruch an die Präsenz der Fachwelt. Das bedingt sich gegenseitig: Wenn man etwas installieren möchte, braucht man auch einen gewissen Nachhall. Somit ist die Bedeutung für uns groß. Ich freue mich, dass der Förderverein Deutscher Kinderfilm e.V. (Sitz Erfurt) seine Herbsttagung und Mitgliederversammlung in Chemnitz durchführt und dass der Bundesverband Jugend und Film mittlerweile das zehnte Mal seine Landesverbandstagung hier einberuft. Dies verleiht Selbstsicherheit und gibt erst die Möglichkeit zur Reflexion.

Andere Kinderfilmfeste versuchen, mehr Fachbesucher anzulocken durch Märkte oder Koproduktionsforen. Ist das auch beim Schlingel geplant?
Nein. Dieses Thema ist von Festivals in Berlin, Amsterdam und Malmö gut besetzt. Dazu braucht man die Nähe zu einer richtig großen Stadt, die man schnell erreichen und verlassen kann. Das ist in Chemnitz so nicht machbar. Wir wollen in Maßen wachsen, uns ist es sehr wichtig, den Kontakt zwischen den kleinen Besuchern und den Darstellerkindern zu ermöglichen. Wir bezeichnen dies als "Kontakt auf Augenhöhe". Dazu gehört auch, dass wir die Figur Schlingel lebendig werden lassen. Ein elfjähriger Junge verkleidet sich als "Schlingel" und moderiert die Kinderfilme an.

Sind für das nächste Festival Neuerungen zu erwarten?
Wir werden an der einen oder anderen Sektion feilen, vor allem am "Panorama". Dort ist mir der europäische Fokus sehr wichtig. Wir wollen darstellen, welche neuen Filme in Europa verfügbar sind. Und dies unabhängig davon, ob es sich dabei um eine nationale oder gar internationale Premiere handelt.

Alle reden vom Sparen, auch die Festivals. Ist denn die Finanzierung des Schlingel für 2011 gesichert?

Es ist zu früh, das zu sagen. Wir haben noch keine Bewilligungsbescheide in der Hand. Aber wir bemühen uns darum, zumindest wieder das Budget von 300.000 Euro zu bekommen wie 2010.

Wo steht der Schlingel in fünf oder zehn Jahren?
(lacht) Er wird volljährig sein. Die groben Bausteine sind nun gelegt. Jetzt geht es um Nachhaltigkeit. Filme dürfen nach dem Festival nicht einfach wieder verschwinden, sondern die einmal investierte Arbeit sollte auf fruchtbaren Boden fallen. Wenn es ein gewisses Maß an filmkultureller Pluralität auch für Kinder im Land geben soll, muss der Kinderfilmsektor jenseits wirtschaftlicher Betrachtungen weiter gestärkt werden. Dazu ist ein intensives Zusammenspiel mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen unabdingbar.

Interview: Reinhard Kleber

 

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Liste - Interview

 

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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 125/2011

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