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Ausgabe 17-1/1984

"Mit viel Phantasie in die Realität"

Gespräch mit Thomas Draeger zu seinem Film "Lisa und die Riesen"

(Interview zum Film LISA UND DIE RIESEN)

"Wenn ich erreichen würde, dass Kinder mit einem guten Gefühl im Bauch aus dem Film rausgehen und erkennen, dass sie mit ihrer Phantasie, mit ihrer Spielfreudigkeit, die heute in den Städten überhaupt nicht mehr beachtet wird, eine Kraft entwickeln, dann könnte das Bewusstsein der Kinder über sich selbst aus diesem Film größer werden", erzählt Thomas Draeger (Jahrgang 1941) über seinen Familienfilm "Lisa und die Riesen", den er im Spätsommer 1983 in Berlin inszeniert hat. Die Geschichte des Films, die Thomas Draeger nach einer Idee von Nenad Djapic schrieb, dreht sich um zwei Riesen: Die fünfjährige Lisa ist ein Mädchen mit viel Phantasie und träumt sich einen Riesen ins Kinderzimmer; der spielt unentwegt Karten und erzählt von seinen berühmten Vorfahren, ohne ihnen das Wasser reichen zu können. Und dann ist da noch ein Riese aus Pappmaché, in dessen Innern die Kinder Filme so sehen können, dass sie sich selbst als Teil der Handlung fühlen. Mit dieser Riesenabenteuermaschine verlernen die Kinder das Spielen, sie fliehen aus der Realität in eine Traumwelt. In unsicheren Zeiten haben Märchen (nicht nur bei Kindern) Hochkonjunktur, doch für Thomas Draeger ist Flucht der falsche Weg, deshalb endet der Film in einer Zukunft, die den Kindern Mut machen soll: Sie benötigen keine Abenteuer-Automaten mehr, wenn sie mit ihrer Phantasie die Großstadt erobern.

Thomas Draeger arbeitet seit zehn Jahren als Autor, Regisseur und Produzent. "Mit 'Lisa und die Riesen' habe ich mir jetzt vorgenommen, meinem eigenen Kinoanspruch gerecht werden zu können. Ich kann sehr zufrieden sein, dass ich von allen Förderungsgremien insgesamt 1,4 Millionen Mark zusammenbekommen habe. Auf der anderen Seite möchte ich Bilder machen, die wirklich dem Kinoanspruch genügen, also etwas mehr bringen als normale Fernsehware. Da sind eben hier von Anfang an starke Grenzen gesetzt, der Produktionsprozess beim Kinderfilm ist stark strapaziert. Die Mittel entsprechen nicht den Notwendigkeiten des Kinderfilms."

KJK: Die neuen deutschen Kinderfilme, die in den letzten Jahren fürs Kino produziert wurden, waren durchweg Versuche, auf unterschiedliche Art und in unterschiedlicher Form Geschichten für Kinder zu erzählen: realistisch, satirisch, musikalisch oder poetisch. Ihr Film scheint fast eine Addition dieser verschiedenen Ansätze. Sehen Sie auch solche Zusammenhänge?
Thomas Draeger: "Wenn man einen Film für Kinder und Erwachsene macht, sind die Ebenen notwendigerweise komplex. Ich habe versucht, als Erwachsener so gut wie möglich auf der Ebene der Kinder zu bleiben, dennoch habe ich versucht, eine Geschichte zu erzählen, die auch für Erwachsene interessant sein kann. Die Geschichte handelt von einem Mädchen, das stufenweise aus der Welt der Märchendinge in die gesellschaftlich bedingte Welt der Erwachsenen – sprich: Realität – geht. Wenn Sie so wollen, ein ganz banaler Vorgang, aus dem ich aber eine Utopie entwickle."

Das Drehbuch haben Sie selbst geschrieben, wie sind Sie auf diesen Stoff gekommen, der ja das Thema Phantasie und Realität behandelt?
"Mich hat an diesem Stoff interessiert, ob die kindliche Phantasie in dieser sogenannten Realität eine Chance hat. Und wenn ja, was das bedeuten könnte. Deshalb geht der Film auch über die Beschreibung des Ist-Zustandes hinaus, hin zu einer für Kinder wünschenswerten neuen Wirklichkeit. Ich setze den Begriff Wirklichkeit bewusst gegen den der Realität: Wirklichkeit umfasst für mich sowohl die Realität als auch Träume, Phantasie und Vorstellungen. Hier kann ich mich, obwohl ich für Kinder erzähle, als Erwachsener natürlich nicht länger verleugnen. Ich stelle einen Mangel an Phantasie in der Realität fest und fordere die Kinder auf: Lasst euch eure Phantasie und eure ursprünglichen Bedürfnisse nicht von den Erwachsenen kaputtmachen oder als kindisches Zeugs ausreden.
Der zweite Grund für das Thema Realität/Phantasie liegt wohl darin, dass man nach zirka zehn Jahren realistischen Erzählens an einen Punkt kommt, wo das bloße Abbilden von Realität, das heißt auch das Bebildern von realistischen Geschichten, nicht mehr möglich ist. Der Film ist ein erster Versuch, aus dieser realistischen Erzählweise auszubrechen. ich glaube, der durch die Medien ermöglichte Konsum von Bildern hat einen Sättigungsgrad erreicht. Es gibt kein Bild mehr, das wir nicht bereits gesehen haben, die Abbildung von Realität ist geradezu dabei, ein Klischee zu werden. Wir brauchen dringend neue Sehweisen, einen neuen Zugriff auf diese sogenannte Realität, das gilt nicht nur für den Kinderfilm."

In den Vorschulprogrammen war eigentlich immer das Erzieherische im Vordergrund ...
"Ja, das stimmt schon, hier besteht ein ganz klarer Auftrag, die Reibungsflächen zwischen den pädagogischen Betreuern einer Fernsehsendung und den Geschichtenerzählern sind hier auch angelegt. Die Gegensätze sind allerdings nicht mehr so groß wie vor zehn Jahren, heute gelingen uns immer mehr Filme ohne den geschwollenen Zeigefinger. Letztlich ist das aber auch eine Frage der Produktionsmittel. Löcher in die Realität zu zaubern, kostet Geld, bedeutet Aufwand – und dem sind ganz eindeutige Grenzen gesetzt. Selbst bei diesem geförderten Film konnten wir unsere Ideen nicht vollständig realisieren. Es gibt hier beim Kinderfilm – sprich Familienfilm – einen eklatanten Widerspruch: Obwohl das Buch von allen Gremien gelobt wurde, war letztlich nicht ausreichend Geld vorhanden, um es dem Stoff entsprechend zu realisieren."

Ist der Film in 16 oder 35mm gedreht?
"Wir haben auf 16mm gedreht, das Drehverhältnis bei Filmen mit Kindern ist sehr hoch, oft mehr als 1:10 – bei mir wenigstens, ich kann es scheint's nicht anders. Da kann man sich das Drehen auf 35mm nicht leisten, wir werden den Film aber aufblasen.
Ich werde oft gefragt, wenn die Kinder alles zehnmal machen müssen, dann werden sie doch unnatürlich, warum ist das bei Ihnen nicht der Fall. Ich denke, es gibt genügend Kinder, die das bringen, man muss sie nur suchen. Die Proben, mit denen ich die Kinder auf die Dreharbeiten vorbereite – soweit es überhaupt möglich ist – gestalte ich so, dass die Kinder eigentlich die Lust am Mitmachen verlieren sollten, der Wiederholungsprozess, der ja bei den Dreharbeiten nicht zu vermeiden ist, ist bereits ein Auswahlkriterium. Wenn das zu langweilig ist für ein Kind, sollte man es nicht überreden, bei einem Film mitzumachen."

Das ist ja auch eine Abschreckung ...
"Eine ganz bewusste Abschreckung, ja. Die Kinder erfahren bei den Proben, dass Filmemachen eine Arbeit ist, die ganz schön langweilig sein kann. Ich arbeite auch nie mit Kindern, die schon mal bei einem Film mitgemacht haben. Und den Eltern sage ich sehr deutlich, das hier ist das erste Mal und wenn es nach mir geht, auch das letzte Mal. Einmal bei einem Film mitmachen, das kann eine sehr schöne und wichtige Erfahrung für Kinder sein. Ich finde es jedoch unverantwortlich, wenn man Kinder aus ihrem normalen Entwicklungsprozess herausreißt und sie mehrere Filme machen lässt, mit ihnen also so verfährt, als seien sie Schauspieler."

Wie haben Sie das Mädchen gefunden, das die Hauptrolle der Lisa spielt?
"Die Rolle der Lisa setzt einiges voraus: Das Mädchen musste Märchen kennen, musste Phantasie haben, musste sich in phantastische Erlebnisse hineindenken können. Wir haben zirka 200 Mädchen bei den Proben gehabt, es ist erstaunlich, wie wenige Kinder – Mädchen wie Jungen – heute noch Märchen kennen. Es gibt da eine Grundausstattung der bekanntesten Märchen und danach kommt nur noch 'Captain Future', Science Fiction, eben diese Geschichten, die einen das Wegträumen aus der Realität ermöglichen und nichts zu deren Bewältigung beitragen. Das Mädchen, das wir gefunden haben, hatte diese Voraussetzungen noch, es war so, als hätte ich das Buch für sie geschrieben."

Mit 200 Mädchen proben, das ist ja schon wahnsinnig viel.
"Das finde ich auch, wenn man aber hört, dass für den Film 'Sabine Kleist, 7 Jahre' aus der DDR 6000 Kinder angesehen wurden, dann kann man allein daran festmachen, wie unwichtig letztlich der Kinderfilm hierzulande ist. Wir haben ja oft genug darauf hingewiesen, dass der gute Kinderfilm ein Gradmesser für Kultur – sprich gesellschaftliche Reife – ist. Bei uns ist von dieser Reife nichts zu spüren. Kinderfilm – sprich Familienfilm – ist nicht selbstverständlich in unserer Gesellschaft, er müsste gefördert werden, da aber die entscheidenden Gremien auf die Wirtschaftlichkeit der Filme zu achten haben, ist ihnen gar nicht vorzuwerfen, dass sie den Kinderfilm nur ängstlich fördern. Was nicht auf dem Markt ist, spielt auch keine wirtschaftliche Rolle. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz, Kinderfilm müsste also von ganz oben verordnet werden, so ist das bei uns leider immer noch. Gerechterweise muss ich sagen, es gibt immer noch zu wenig gute Autoren und qualifizierte Regisseure, die sich für den Kinder- und Familienfilm stark machen. Allzuoft wird der Kinderfilm als Fingerübung für Anfänger missbraucht, aber es ist von denen, die es ernst mit ihm meinen, oft genug darauf hingewiesen worden: Uns ist es lieber, es werden ein oder zwei gute Bücher pro Jahr ausreichend finanziert, als dass zehn Flops inhaltlich, formal und finanziell in den Sand gesetzt werden."

Das klingt sehr anspruchsvoll.
"Ist es auch. Für Kinder ist angesichts der sonstigen Medienwelt nichts gut genug. Kinder sind die künftigen Kinobesucher, wenn in ihnen ein Bewusstsein für Kino als Alternative zu TV und Video entwickelt werden soll, brauchen wir gute Filme – Filme, an die sie sich später einmal gerne erinnern. Der Einsatz für den Film war groß, aber angesichts der Produktionsmöglichkeiten in anderen Ländern relativ unzureichend. Dennoch haben wir ein Mädchen gefunden, die alle Erwartungen übertroffen hat – und auch die übrigen Kinder spielen ihre Rollen phantastisch gut."

Ist jetzt bei der Lisa, das heißt bei dem Mädchen, ein Stück Phantasiebereitschaft verloren gegangen, weil sie gesehen hat, wie Filme gemacht werden, quasi hinter die Kulissen geguckt hat?
"Das glaube ich nicht. Für die Kinder ist es wichtig zu wissen, wie man Filme macht, damit sie Filme als etwas Gemachtes erkennen können. Wir wissen das auch und dennoch lassen wir uns in gut gemachte Geschichten immer wieder hineinziehen. Kindern geht es da sicher nicht anders. Ich habe den Kindern Teile des Schnitts gezeigt, sie waren sofort in der Geschichte und haben nicht daran gedacht, dass über ihnen ein Mikrofon hing und dass es jetzt im Film nicht zu sehen ist."

Ich möchte jetzt noch einmal auf die finanzielle Seite kommen, es klang vorhin schon an, dass das Risiko bis an die Existenz ranging. Wie sah denn die Förderung aus? Berlinförderung und ZDF...
"Und die FFA – ich kann eigentlich sehr zufrieden sein. Der erste Anlauf, den ich in Sachen Förderung mit einem Buch gemacht habe, ist gelungen. Dass der Film möglich war, ist in erster Linie der Redaktion des ZDF zu verdanken: Hier war man bereit, fünf Jahre auf die Ausstrahlung dieses Films, der in vier Teilen eigentlich schon 1984 laufen sollte, zu verzichten. Diese Bereitschaft der Fernsehanstalten ist immer mehr die Ausnahme, wenn ich richtig informiert bin, zurzeit gar nicht vorhanden. Das bedeutet letztlich das Aus für den Kinder- und Familienfilm im Kino, denn mit den Förderungsmitteln allein, so wie sie jetzt im Augenblick gehandhabt werden, ist Kinderfilm nicht finanzierbar.
Ein Film für Kinder ist nicht billiger als ein normaler Spielfilm, und wer ihn für weniger als eine Million DM produziert, macht ihn auf Kosten der Kinder, die ihn spielen. Alles in allem standen mir 1,4 Millionen DM zur Verfügung, und dennoch hat das Geld nicht ausgereicht. In der Regel bedeutet die Arbeit mit Kindern ja eine um ein Drittel längere Produktionszeit als normalerweise für Spielfilme nötig ist – und dazu kommt noch mindestens das doppelte Drehverhältnis. Hierdurch schmilzt ein Etat für einen Kinder- und Familienfilm, in dem Kinder die Hauptrollen spielen, um gut ein Drittel. Das heißt, zieht man das ab, bleibt eine Million DM übrig für einen Spielfilm, und das ist heutzutage wenig, zu wenig. Jeder Spielfilm fürs Fernsehen kostet mehr, also mit weniger Geld als das Fernsehen seine Spielfilme produziert, sollen wir dem Kinoanspruch gerecht werden, der aufwändigere Bilder verlangt. Man kann sich ausrechnen, wie so etwas ausgeht: Will man dem Kinoanspruch wenigstens annähernd gerecht werden, sind die Produktionskosten höher als die Förderungsmittel, das heißt, man überzieht den Etat und das bedeutet letztlich, man gefährdet seine Existenz."

Warum sind Sie dieses Risiko eingegangen?
"Das hat mit meiner Entwicklung als Filmemacher zu tun. Der Alltag sieht für mich, und ich denke für viele, für die meisten, die in diesem Metier arbeiten, so aus, dass ich 30-Minuten-Filme für das Fernsehen mache. Das soll keine Diskriminierung dieser Arbeit sein, im Gegenteil: Hier kann ich mich so realisieren, wie das im Kino niemals möglich wäre, ich kann experimentieren, mich formal weiterentwickeln. Im Kino dagegen darf nichts danebengehen, da geht man solche Risiken nur selten ein, aber – und das ist für einen Filmemacher sehr wichtig – er muss ab und zu einen längeren Film machen, damit er den Atem nicht verliert für solche Geschichten. Es ist etwas grundsätzlich anderes, ob man eine 30-Minuten- oder 90-Minuten-Geschichte erzählt, also hier lag bei mir ein dringendes Bedürfnis vor. Das war seinerzeit bei 'Metin' ja nicht anders. Ich hätte den Film also fürs Fernsehen machen können, doch hier gab es nicht genug Geld, also musste ich mich um weitere Geldgeber bemühen. Wenn man einmal so weit gekommen ist, will man den Film auch machen, besonders wenn man von allen Seiten hört, dass das Buch gut ist. Dass das Buch dann nicht in allen Teilen so realisiert werden konnte, wie ich es mir gewünscht hätte, liegt eben an der Unterfinanzierung. Dennoch bin ich überzeugt, dass wir einen guten Film gemacht haben."

Sie sprachen vorhin schon bei der Auswahl der Kinder davon, dass Sie Kinder angetroffen haben, die nur eine reduzierte Phantasie besitzen, Sie nannten es 'Captain Future'-Ebene. Haben Sie das beim Drehbuch noch verstärkt oder war Ihre Geschichte schon vorher so krass: Ich meine jetzt diese Apparate, die da aufgestellt werden und Phantasieersatz liefern, denn heute stehen schon in vielen Haushalten Apparate, die Phantasie ersetzen.
"Das Thema Medien und Spielautomaten liegt ja seit geraumer Zeit in der Luft, man muss nur nach Amerika gehen, da sieht man, was auf uns zukommt. Der Film setzt sich mit diesem Thema auseinander, er kommt also zum richtigen Zeitpunkt. Erwachsene und Kinder können also hoffentlich zusammen über dieses Thema reden, wenn sie den Film gesehen haben. Kinder haben heutzutage kaum noch Möglichkeiten, sich ein Gleichgewicht zu verschaffen, zwischen ihren Erlebnissen und den daraus entstehenden Frustrationen. Früher haben wir das mit Streichen abgeführt, die waren auch geduldet – heute haben Kinder diese Möglichkeiten in den großen Städten nicht mehr, Streiche werden hier sofort kriminalisiert. Das ist die Folge der Anonymität. Erwachsene, die die Kinder nicht kennen, die ihnen die Streiche spielen, reagieren nicht mehr auf Kinder, sondern sehen nur Zerstörung. Streiche gibt es nicht mehr, es gibt nur noch die kriminalisierte Abfuhr von Frustrationen und die gehört verboten. Folge: Die Kinder hängen sich an die Glotze, die Videotheken oder Spielautomaten, mit dem pervertierten Stolz, wenigstens etwas in dieser Welt zu beherrschen, zu besiegen, zu überlisten – den Automaten. Dabei ist der Wunsch, irgendetwas in ihrer Umwelt zu beherrschen, ja ein lebenswichtiges Bedürfnis der Kinder. Zurzeit wird dieser Wunsch pervertiert, mit Drogen aller Art abgeführt.
Der Film, den ich gemacht habe, nimmt dieses Bedürfnis ernst. Die Stadt als Lebensraum steht den Kindern nicht mehr zur Verfügung, da kann man so viele Spielplätze einrichten wie man will, es werden immer Parkplätze für Kinder bleiben. Der Film will den Kindern die Stadt als einen Lebensraum bewusst machen, auf den sie ein Recht haben, den sie sich allerdings selber erobern müssen, denn freiwillig wird er ihnen nicht eingeräumt. Anstatt vereinzelt die Automaten zu bespielen, könnten sie ihre gemeinsame Kraft entdecken und aus ihrer – von der Gesellschaft verordneten – Vereinzelung ausbrechen. Der Film will den Kindern die lebenswichtige Kraft ihrer Phantasie bewusst machen, das heißt, ein Gefühl erzeugen, dass ihre ursprünglichen Bedürfnisse gut, richtig und wichtig sind. Der Film will kein Mittel zur Flucht aus der Realität sein, im Gegenteil: Er will den Kindern das phantastische Mittel ihrer kreativen Kraft als eine Möglichkeit vorführen, mit der man die vorgefundene Realität umformen könnte zu einer neuen lebenswerteren Wirklichkeit.
Wenn die Kinder begreifen würden, welche ungenutzten Kräfte in ihnen schlummern, dann wäre der Weg zu einer Kinderkultur nicht weit, einer Kultur, die bereit ist, die kreativen Seiten der Kinder, ihre Phantasie, ernst zu nehmen, dies wäre eine unschätzbare Bereicherung unserer Gesellschaft. Manchmal glaube ich, die Erwachsenen haben Angst vor dieser Phantasie, denn sie tun alles, um die Kinder abhängig und gefügig zu machen. Kinder, die eine Scheibe als Ersatzeltern haben – sei es die TV-Scheibe oder die Scheibe der Spielautomaten – werden für das Zeitalter der Elektronik gezüchtet. Die Computergesellschaft braucht Menschen, die phantasielos genug sind, diese Apparate zu bedienen, gleichzeitig aber so reaktionstrainiert sind, dass sie der Geschwindigkeit elektronischer Befehle zu folgen vermögen. Ich will den Kindern Mut machen. Wenn sie aus dem Film mit einem guten Gefühl im Bauch in die Stadt zurückgehen, dann ist schon sehr viel erreicht. Ich will Mut machen, sich eine Zukunft zu erfinden, wo die Bedürfnisse der Kinder nicht mehr mit Drogen welcher Art auch immer betäubt werden müssen."

Das Gespräch führte Manfred Hobsch

 

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Liste - Interview

 

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"Ich wollte meinen Film machen und das Geld war eben da"| Ernst, Annette - "Ich werde darum kämpfen wie eine Löwin"| Falardeau, Philippe - "Ich habe wirklich viel gelernt bei der Sektion Generation und dafür bin ich sehr dankbar!" | Falkenberg, Marcia - Die Verwertungskette vorher planen| Fattachutdinow, Pawel und Irina Uralskaja - Unser Ziel ist es, dass junge Zuschauer sich etwas Mühe geben, etwas aus dem Film lernen und mit der Seele verstehen| Finbow, Colin - Gespräch mit Colin Finbow| Foth, Jörg - "Sie haben sich den Film ja ganz gut ausgedacht"| Francken, Sander - Gemeinsamkeiten in den Kulturen entdecken| Frazzi, Antonio - "Ragazzi, wir müssen ein Opfer bringen!"| Freitag, Hayo - "Man muss wie ein Flohzirkusdirektor aufpassen, dass alles funktioniert"| Friedrich, Gunter - "... ich werde diesen Film machen, weil er eine antifaschistische Grundposition hat"| Gagnon, Claude - "In meinen Filmen spiele ich mit sozialen Vorurteilen und falschen Bildern"| Gagnon, Claude - Mut zum Außerordentlichen| Gahr, Michael - "Es war eine schöne Atmosphäre von Geduld, auch Diskussion miteinander" | Ganz, Bruno - "Kinder haben noch immer Hunger auf Märchen"| Gaviria, Carlos - "Ich wollte ein Porträt von Kolumbien drehen"| Geissendörfer, Hans W. - "Das Kino ist eine phantastische Faszination"| Genschow, Rita-Maria und Gabriel - "Positive Kraft der Märchen" | Genz, Henrik Ruben - "Wir alle haben Erfahrungen mit Einsamkeit, Angst, Trauer und Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft"| Genz, Sabine - Medienkonsum braucht Kompetenz – Filmbildung durch die SchulKinoWochen| Georgsson, Henrik - "Das ist meine Vorstellung vom Filmemachen: dass wir zusammen etwas Besseres hervorbringen als ich es allein könnte"| Ghobadi, Bahman - "Solange Öl und Geld bei uns fließen, wird es immer Krieg geben"| Ghobadi, Bahman - "Wie ein Schrei"| Gilmour, Benjamin - "Zur Hölle mit Osama!"| Girerd, Jacques-Remy - "Ich möchte Filme machen, die den Kindern helfen, erwachsen zu werden"| Göhlen, Josef - "Wenn man Fernsehen für Kinder macht, muss man sich keine kurze Hose anziehen"| Götz, Maya - 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Otmar - "Ich suche die Storys in meiner eigenen Kindheit"| Gwisdek, Robert - "Ich wollte es unbedingt ausprobieren"| Haag, Gerd - Kindern Mut machen, der eigenen Phantasie zu vertrauen| Haase, Jürgen - "Der Kinderfilm hat ein weltweites Publikum, und von daher gibt es auch einen weltweiten Bedarf"| Haase, Jürgen - Im Dienste des Filmerbes| Haffter, Petra - "Das kann doch nicht nur ein Strohfeuer zum Jahr des Kindes gewesen sein ..."| Hailer, Thomas - "Das Land Eden für den Kinderfilm gibt es nicht"| Hailer, Thomas - "Den Begriff Kinderfilm nicht als Gefängnis für Produkte sehen"| Hailer, Thomas - "Ich bin ein absoluter Fan des Kinderfilmfestes"| Hailer, Thomas - "Thank God, we can spell it"| Haimovitch, Shmuel Peleg - "Der Tod kümmert uns nicht, wenn er weit weg ist."| Hald, Johanna - "Ich fragte mich, muss es denn so niedlich sein?"| Hammerich, Rumle - "Geburt und Tod, das macht das ganze Leben doch so spannend"| Handloegten, Hendrik - "Ich finde es immer gut, wenn ein Film auf den Punkt kommt"| Haneke, Michael - "Inspiriert haben uns die Schwarz-Weiß-Fotos der Zeit, wir suchten zeitgenössische Gesichter"| Hansen, Bo Hr. - "Ich war selbst so ein Hodder"| Harbauer, Michael - Es gibt noch Luft nach oben| Hattop, Karola und Heinrich Schafmeister - "Die Produktion hat mir viele Türen aufgehalten"| Hattop. Karola - "Der Elefant ist ja ein Symbol"| Heisig, René - "Ein Kind auf der Suche nach dem Vater"| Helfricht, Christian - Gespräch mit Christian Helfricht, dem Begründer der Initiative "Schule & Film"| Helmer, Veit - Ein Geschenk für den Sohn| Hempel, Johannes - "Die Kehrseite der Medaille"| Henson, Jim - "Meine Kinder waren immer ein Teil meiner Arbeit"| Herrmann , Jörg - "Krabat" in Silhouetten-Tricktechnik mit einem Bezug zur Lausitz| Herz, Juraj - "Ich wollte keinen Problemfilm machen"| Hesselholdt, Lars - "Ich will zuerst die Herzen der Zuschauer, nicht ihren Kopf"| Hicks, Scott - "Die Persönlichkeit hat mich magisch angezogen"| Hicks, Scott - "Kinder haben ein geheimes Leben" | Hoffmann, Joy - Erster Kinospielfilm aus Luxemburg| Hoffmann, Katrin - "Man muss nicht so tun, als würden Kinder bestimmte Dinge nicht verstehen"| Hofman, Ota - "Die Kinder sind keine Kopien der Erwachsenen"| Hofman, Ota - "So ein Kinderfilm ist unsterblich, wenn er gelingt"| Hofmann, Ilse - "Tollwut" – ein Film, der in keine gängige Kategorie passt| Houtman, Ineke - "Sinn für Humor und ein großes Herz"| Hultberg, Ulf - "Gewalt ist anstrengend, sie tut weh"| Huse, Michael F. - "Ich würde mich riesig freuen, wenn der Film den Sprung nach Amerika schafft"| Imaizumi, Kaori - Mut brauchen wir – für uns selbst und für unser Land| Imboden, Markus - "Dieser Junge sollte eine Zukunft haben"| Imboden, Markus - "Eine relativ klare Geschichte, die so emotional ist"| Jachnin, Boris - Regisseur Karel Kachyna zum Siebzigsten| Jacusso, Nino - „Als Filmschaffender sehe ich meine Aufgabe als Brückenbauer“| Jäger, Stefan - "Fast jeder Junge in Äthiopien hat Messi als Vorbild"| Janosch - "Am liebsten würde ich die Welt retten"| Jung-Chi, Chang und Huang Yu-Siang - "Wir haben gemerkt, dass da eine Menge positiver Energie war"| Junkersdorf, Eberhard - "'Die Furchtlosen Vier' sind zunächst einmal reine Unterhaltung, Family Entertainment, bei dem unterschiedlichen Altersstufen etwas geboten wird"| Junkersdorf, Eberhard - Animation für die ganze Familie| Kędzierzawska, Dorata und Arthur Reinhart - "Manchmal braucht es nicht viel, um Träumen das Leben zu nehmen"| Käfer, Karl-Heinz - "Man braucht vor allem motivierte Kinder, die Geduld und Ausdauer haben" | Kaminski, Albert Hanan - "Wenn du die Welt verändern willst, musst du bei den Kindern anfangen"| Kammermeier, Steffi - "Man wird gelobt für die wunderbare Absicht, einen Kinderfilm zu machen, doch die konkrete Unterstützung dann ist eher halbherzig"| Kappler, Petra - "Wir sehen die Zeichen der Zeit"| Karbula, Nikolj - "... um die Kinderfilm-Produktion in Russland am Leben zu erhalten"| Karlström, Ewa - "Filme an die man glaubt, letztendlich möglich zu machen – darum geht es ja"| Katzenberger, Andrea - "Louis sollte so spielen wie Tom Cruise"| Kedzierzawska, Dorota - Nackt vor der Kamera| Kedzierzawska, Dorota und Arthur Reinhardt - "Wir wollten von einem Jungen erzählen, der eine schöne Seele hat"| Keil, Klaus - "Wir geben mehr als Geld"| Kendall, Nicholas - "In die Historie bin ich gegangen, weil ich vor solchem Hintergrund die Charaktere besser herausarbeiten konnte"| Kharoubi, Chergui - "Ida und Lucien" | Kiarostami, Abbas - "Ich mache Filme, um den Menschen zu helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen" | Kiarostami, Abbas - Ich bediene mich der Wirklichkeit, um mich der menschlichen Vorstellungen anzunähern"| Kinstler, Günther - Lucas 2002| Kirchner, Barbara und Alexandra Schatz - "Plötzlich bewegen sich die Figuren, werden lebendig. Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - Interview mit Gernot Krää zu "Paulas Geheimnis"| Krää, Gernot - "Ich habe das Gefühl, dass mittlerweile für den deutschen Kinderfilm mehr getan wird"| Kragh-Jacobsen, Søren - "Dieser enge Kinderfilmbegriff hat mich schon immer gestört" | Kragh-Jacobsen, Søren - "Für mich haben die Dogma-Regeln etwas Befreiendes"| Kramer, Andreas - „Kinder sollen im Kino für den Film sozialisiert werden“| Kravchuk, Andrei - "Jeder muss sich für sein Leben verantwortlich fühlen und dafür etwas tun"| Kravchuk, Andrei - "Unser Film soll Hoffnung vermitteln"| Kürten, Berno - "Raus aus der Kindheit"| Kurka, Lea - Gespräch mit Lea Kurka| Kvamme, Elsa - "Für Kinder darf diese Geschichte nicht tragisch enden"| Kyung-Jung, Joo - "Das Buch hat der Wind geschrieben und die Zeit korrigiert"| Laakmann, Catherine - Die schönen Blumen, die im Schatten stehen| Labonté, François - "Zuallererst möchte ich eine Geschichte erzählen"| Ladoge, Dominique - Ein sehr böses Kind| Langjahr, Erich - "Man kann nicht an den Setzlingen ziehen"| Lapsui, Anastasia und Markku Lehmuskallio - "Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd"| Larsen, Birger - "Ich hasse die Schauspielerei"| Lauzon, Jean-Claude - "Ich weiß auch nicht, was das heißt, erwachsen zu werden"| le Rega, Orchim und Gur Bentwich - Im richtigen Leben könnte ich meinem Dad nie sagen: ‘Ich liebe Dich’, aber …| Lechner, Norbert - Der Dialekt im Film ist ein Alleinstellungsmerkmal, das ist etwas wert| Lechner, Norbert - Gespräch mit Norbert Lechner über sein Kinderfilmdebüt "Toni Goldwascher"| Lecomte, Ounie - "Alle Adoptiveltern sind gut"| Ledbetter, Gary - "Unsere größte Furcht ist, anders zu sein als die anderen"| Legrand, Gilles - "Generell glaube ich an ein Kino der Gefühle und nicht an eins des überwältigenden Spektakels"| Lemhagen, Ella - "Ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden"| Lemhagen, Ella - "Lust am Rollentausch"| Levy, Omri - "Wir sitzen im selben Boot – und das Boot sinkt"| Lian, Torun - "Wenn Du jemanden brauchst, der dir einen Kuss gibt"| Liimatainen, Kirsi Marie - "Entweder man schadet den anderen oder sich selbst"| Linda, Curt - 30 Jahre kreatives Filmschaffen| Lindner, Friedrich und Berghäuser, Laura - Schauspieler ist beim Film ja doch das Einfachste ...| Lindrgen, Astrid - "Ich will gern sehen, was ich geschrieben habe"| Linh, Viet - "Meine Arbeit muss mir in Vietnam Erfolg bringen"| Link, Caroline - "Die kleinen Momente sind für mich das, was die große Geschichte ausmacht"| Link, Caroline - "Ich möchte gerne Filme machen, die gesehen werden und im Kino Erfolg haben"| Link, Caroline - "In meinem Film wird niemand makellos sein"| Linsel, Anne und Rainer Hoffmann - Die Jugendlichen wussten, dass sie sich auf uns verlassen konnten| Loach, Ken - "Ich gebe denen eine Stimme, die man sonst nicht hört."| Londner, Eitan - "Ich bin viele Umwege gegangen"| Lord, Jean-Claude - "Ich möchte Kindern einfach einen Teil der wunderschönen Dinge zeigen, die es auf der Welt noch gibt!" | Lorey, Elmar - Der Blick aus dem Inneren einer anderen Kultur| Lorey, Elmar M. - "Das Thema Dritte Welt ist immer schwieriger präsent zu halten"| Lorey, Elmar M. - Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 17/1984

 

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