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Ausgabe 104-4/2005

"Der Tod kümmert uns nicht, wenn er weit weg ist."

Gespräch mit Shmuel Peleg Haimovitch, Regisseur und Autor des israelischen Spielfilms "Die Brieffreundin"

(Interview zum Film DIE BRIEFFREUNDIN)

KJK: Für mich als Erwachsene war es fast unerträglich, dass der junge Gal der todkranken Haya nie erzählt, dass Moshe Mendelbaum das von ihr so sehnlich erwartete Photo tatsächlich geschickt und er, Gal, es zerrissen hat.
Shmuel Peleg Haimovitch: "Ich glaube, das zuzugeben, ist für ein Kind sehr schwer. Schwerer als in den Libanon zu gehen und ein neues Photo zu bringen ..."

Gibt es einen autobiografischen Hintergrund für Ihre Geschichte?
"In gewisser Weise schon. Der Gal hat viel von mir in dem Alter und eine Menge von dem, was ihm da passiert, habe ich selbst erlebt – ich habe versucht, Hasen zu schießen oder mit den Mädchen herumzusitzen, aber ich war nicht im Libanon, habe keine Briefe ausgetragen und mich nicht in Haya verliebt. Das wäre auch gar nicht möglich gewesen, denn Haya war meine Tante, eine Schwägerin meiner Mutter, an die ich selbst gar keine Erinnerung habe, weil ich erst zweieinhalb Jahre alt war, als sie starb. Aber als ich mich entschlossen hatte, einen Film über meine Kindheit und das Dorf zu machen, in dem ich aufgewachsen bin, habe ich angefangen, im Haus meiner Eltern alle möglichen Papiere durchzusehen und dabei bin ich auf jene Briefe gestoßen, die meine Tante von Front-Soldaten erhalten hat. Wie das Mädchen im Film, der ich den Vornamen meiner Tante gelassen habe, war sie schwer herzkrank, durfte sich nicht viel bewegen und musste die ganze Zeit zu Hause bleiben. Zum Ausgleich hat sie die Korrespondenz mit den ihr unbekannten Soldaten geführt, hat ihnen und sich selbst damit Mut gemacht. Auch die richtige Haya starb genau zwei Wochen vor ihrem 20. Geburtstag auf dem Operationstisch, allerdings nicht in Israel, sondern in Amerika, wo sie die Operation hatte vornehmen lassen. Ich war von ihrer Geschichte so fasziniert, dass ich sie in den Film eingebaut habe."

Ihr Film spielt 1982 während des Libanon-Krieges ...
"Ja, und der Briefwechsel meiner Tante fand 1969/70 statt. Das war, nachdem Nasser die seit 1967 bestehende Waffenruhe mit Ägypten im März 1969 für beendet erklärt hatte und es mal wieder zu einem Krieg kam, der dann bis Anfang August 1970 dauerte. Aber für den Film habe ich die Geschichte meiner Tante in die Zeit des Libanon-Krieges versetzt, um sie mit meiner eigenen Kindheit kombinieren zu können. Als der Krieg 1982 begann, verschwanden plötzlich alle Männer aus meinem Heimatdorf, das übrigens nicht an der Grenze zum Libanon liegt, sondern im Süden von Israel. Und als die Männer zur Reservearmee mussten, um bereit zu sein, wenn es losginge, entstand in Emunim, unserem Dorf, eine ganz eigenartige Atmosphäre, in der die Kinder viel freier wurden und so viele Dinge geschehen konnten. Es war wirklich eine einzigartige Zeit, als es im Dorf plötzlich nur Frauen, alte Männer und Kinder gab. Und nur ganz wenige jüngere Männer, die nicht zur Armee wollten."

Wie der Kriegsdienstverweigerer, der dann ins Gefängnis gebracht wird. Mich hat gewundert, dass ihn kein Dorfbewohner verraten will, obwohl fast alle Väter und Brüder eingezogen sind.
"Nicht, weil sie seine Haltung richtig finden, aber sie wollen es nicht sein, die ihn der Polizei ausliefern. In einem kleinen Dorf wird sich niemand in das Leben der anderen einmischen – wenn er abhaut, ist es seine Sache. Das ist der Unterschied zur Stadt, wo einen niemand kennt und man sich nicht jederzeit wieder begegnen kann."

Haben Sie von vornherein an einen Film für Kinder gedacht?
"Nein, nicht am Anfang – wir hatten einige Probleme mit dem Geld, und das Fernsehen, das bereit war, uns Geld zu geben, wollte es für ein Kinderprogramm, daher mussten wir es auf ein jugendliches Publikum ausrichten. Sie dachten, der Stoff eigne sich besser für sie, aber ich bin nicht mehr sicher ...  Auf jeden Fall habe ich es nicht für Kinder geschrieben. Was ich aber konsequent durchzuhalten versucht habe, ist der Blickwinkel von Gal, also die Welt aus der Sicht eines 13-jährigen Jungen, ohne politische Aussagen, zu zeigen. Eben so, wie ich sie damals gesehen habe: wo der Krieg so weit weg ist, du ihn nicht fühlst und eigentlich gar nicht weißt, was da vor sich geht, du bist daran auch nicht interessiert. Du freust dich über die Sommerferien und hast deinen Spaß. Aber langsam, langsam kommt der Krieg immer näher zu dir, bis der Tod vor deiner Tür steht."

Dass der Krieg immer näher kam, war auch Ihre Erfahrung?
"Unbedingt. Ich erinnere mich ganz genau, wie wir in den Zeitungen nachgeguckt haben, wer wieder gestorben war, weil die Listen mit den Opfern jede Woche oder alle zwei Wochen abgedruckt wurden. Das bleibt einem in Erinnerung. Leute können jederzeit sterben und es geht dich nichts an, aber wenn der Tod in deine Nähe kommt, weißt du, was Sterben heißt. Ich will damit sagen: Der Tod kümmert uns nicht, wenn er weit weg ist, wir denken erst an ihn, wenn jemand stirbt, den wir kennen. Ich wollte zeigen, was Krieg als Kind für mich war, was ich damals gefühlt habe, und zugleich die Geschichte von Haya zu erzählen."

Die ja auch im Krieg spielte ...
"Ja, es gibt immer wieder Krieg, die Konflikte enden nie, erst recht nicht bei uns, und deshalb glaube ich auch nicht, dass es bald Frieden gibt. Immer wieder wird es da einen kritischen Punkt geben wie Jerusalem oder was auch immer. Dabei will jeder den Frieden."

Bitte erzählen  Sie etwas über Ihren familiären Hintergrund und Ihren Werdegang.
"Gern. Ich wurde 1968 in Tel Aviv geboren und bin mit zwei jüngeren Schwestern aufgewachsen in Emunim. Meine Mutter hat viele Jahre für Zeitungen gearbeitet und gibt heute eine eigene kleine Zeitung heraus; mein Vater ist für die Sicherheit der Lastwagen in einer großen Speditionsfirma zuständig. Schon als Kind liebte ich Filme, aber ich habe natürlich nie daran gedacht, dass ich mal selbst welche machen könnte. Der Gedanke kam mir erst, als ich nach meinem dreijährigen Militärdienst eine Weltreise gemacht habe, weshalb ich dann auf dem kleinen Tel Hai-College im Norden von Israel, ganz in der Nähe der libanesischen Grenze, studiert habe. Das waren zwei wunderschöne Jahre, aber komisch, während dieser Zeit schaffte ich es nicht, irgendetwas zu schreiben, obwohl ich schon immer viel und gern geschrieben hatte. Aber als ich dort wegging, schrieb ich pausenlos – das Treatment für eine ganze Fernsehserie. Ich ging dann nach Tel Aviv, weil ich die Chance hatte, nicht nur das Drehbuch zu schreiben, sondern auch zu inszenieren. 'Hafuch' hieß diese Comedy-Serie über meine Generation, damals Leute Anfang 20, die in Tel Aviv leben. Sie lief 1997 an und war sehr erfolgreich. 2000 kam eine zweite Serie dazu. Danach wollte ich meinen Traum vollständig realisieren und einen Spielfilm drehen. Das Schreiben hat sehr lange gedauert, ungefähr zwei Jahre, weil es so schwer war, vom Schreiben fürs Fernsehen umzuschalten auf das Schreiben eines Filmdrehbuchs."

Wo haben Sie Kosta Kaplan, Ihr alter ego gefunden?
"In Israel haben wir keine Kinder-Agenturen, nur für die Werbung, und so haben wir uns in den Spezial-Schulen mit dem Schwerpunkt Kunst und Darstellung etwa 300 Jungen angeguckt und dort am Ende auch unseren Gal gefunden. Kosta ist heute in der 10. Klasse, wohnt in Tel Aviv, mag Musik, spielt Gitarre und beschäftigt sich mit Computern. Abgesehen von der Schauspielerei, natürlich. Ich finde, er hat es ganz toll gemacht."

Aber Aya Koren, die Darstellerin der Haya, ist Schauspielerin?
"Ja, sogar eine sehr berühmte in Israel, obwohl sie erst 23 Jahre alt ist. Sie hat wirklich hart an ihrer Rolle gearbeitet, auch körperlich, um die langsamen Bewegungen von Haya so hinzukriegen, dass sie wirklich herzkrank wirkt. Was ihr ja auch ganz überzeugend gelungen ist."

Ihr Debütfilm wurde im Oktober 2004 bereits beim "Festival du cinéma méditerranéen Montpellier" gezeigt. Wurde er auch schon in Israel vorgeführt?
"Ja, es gab vor kurzem Aufführungen in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa – aber es war kein großer Erfolg, weil in diesem Jahr mehr als 20 neue israelische Filme herausgekommen sind und die Leute nur in die Filme gehen, über die man am meisten gelesen hat. Da wir aber kaum Geld für Werbung hatten, haben sie nichts davon gewusst. Aber die Leute, die drin waren, waren begeistert."

Interview: Uta Beth

 

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Liste - Interview

 

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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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"Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd"| Larsen, Birger - "Ich hasse die Schauspielerei"| Lauzon, Jean-Claude - "Ich weiß auch nicht, was das heißt, erwachsen zu werden"| le Rega, Orchim und Gur Bentwich - Im richtigen Leben könnte ich meinem Dad nie sagen: ‘Ich liebe Dich’, aber …| Lechner, Norbert - Der Dialekt im Film ist ein Alleinstellungsmerkmal, das ist etwas wert| Lechner, Norbert - Gespräch mit Norbert Lechner über sein Kinderfilmdebüt "Toni Goldwascher"| Lecomte, Ounie - "Alle Adoptiveltern sind gut"| Ledbetter, Gary - "Unsere größte Furcht ist, anders zu sein als die anderen"| Legrand, Gilles - "Generell glaube ich an ein Kino der Gefühle und nicht an eins des überwältigenden Spektakels"| Lemhagen, Ella - "Ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden"| Lemhagen, Ella - "Lust am Rollentausch"| Levy, Omri - "Wir sitzen im selben Boot – und das Boot sinkt"| Lian, Torun - "Wenn Du jemanden brauchst, der dir einen Kuss gibt"| Liimatainen, Kirsi Marie - "Entweder man schadet den anderen oder sich selbst"| Linda, Curt - 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"Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 104/2005

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