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Ausgabe 123-3/2010

"Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd"

Gespräch mit den Autoren und Regisseuren nenzisch-russischer beziehungsweise finnischer Abkunft Anastasia Lapsui und Markku Lehmuskallio ("Sukunsa Vilmeinen" / "Die Letzte ihrer Familie")

(Interview zum Film DIE LETZTE IHRER FAMILIE)

KJK: Auf Ihren Erfahrungen beruht der dokumentarisch gedrehte Spielfilm über das neunjährige Mädchen aus dem Nomadenvolk der Nenzen, das in den 1960er-Jahren von einem Tag auf den anderen im Rahmen der von der Sowjetunion betriebenen Russifizierung aus der sibirischen Tundra in ein russisches Internat gebracht wurde. Sind Sie damals auch geflohen?
Anastasia Lapsui: "Oh, ja, ich bin viele Male abgehauen und durch den Schnee nach Hause gewandert, wobei ich mich an den Sternen orientiert habe. Die selbstgestellte Aufgabe der Sowjetunion war es ja, allen Völkern in ihrem Einfluss-Bereich das Schreiben beizubringen. Das bedeutete, dass die Kinder der Nomadenvölker und eben auch die Nenzen in die sowjetische Schule mussten, ob sie wollten oder nicht. Die Nenzen sind kein schreibendes Volk, alles wird mündlich festgehalten, und damals gab es keine Nomaden-Schulen, auch heute noch nicht. Aber in der Sowjetunion gab es ein Gesetz, nach dem die Schulpflicht für alle galt und so kam ich mit neun Jahren aus der Jurte weg ins Internat. Als erstes wurde ich dort ausgezogen und unter meinem Ledermantel war nichts, kein Kleid, kein Hemd. Ich musste nun eine andere Kleidung tragen, eine andere Sprache lernen. Ich verstand nicht, wozu wir diese Buchstaben und Zahlen brauchten, wenn wir uns doch an den Sternen orientieren und Mengen zum Beispiel mit Fischen berechneten? Und dann: Das andere Essen – das war für mich so fürchterlich, dass ich kurz nach Eintritt in die Schule erblindete. Da spielte sicher auch mein innerer Protest mit. Mir fehlten die Rentiere, die Tundra, die Sterne und ich sah nicht ein, warum ich mich an diese völlig andere Lebensweise gewöhnen sollte. Es war wirklich sehr, sehr schwer. Mein Vater ist dann in die Schule gekommen und hat geschimpft: ‘Ich habe Ihnen ein gesundes Kind gebracht und nun ist das Mädchen blind!’ Er hat mich sofort mit nach Hause genommen und dort in der Tundra bin ich bei meiner Mutter und mithilfe meiner Verwandten und den vielen Schamanen, die für mich gesungen und die Trommel gerührt haben, wieder gesundet. Und mit einem Mal konnte ich auch wieder sehen. Aber wissen Sie, was das Allerschlimmste war? Wir Nenzen mussten unseren Namen abgeben. Die wurden einfach ausgetauscht."
Markku Lehmuskallio: "So wurde aus Nekotchako Anastasia, weil die Lehrer die Namen der Tundra-Menschen nicht aussprechen konnten. Diese bekamen von der Sowjetunion ja auch Pässe und da hießen die Frauen dann entweder Maria oder Anna, und weil sie nicht wussten, wann sie geboren waren, gaben sie ihnen auch neue Geburtsdaten. Das passiert überall. Wo die Mehrheit bestimmt, hat die Minderheit sich anzupassen. Sie versuchen immer, alle in einer Nation gleich zu machen – und das ist Rassismus."
Anastasia Lapsui: "Dabei wissen es eigentlich alle: Wenn man seinen Namen wechselt, ändert man auch sein Leben, im schlimmsten Fall stirbt man daran. Das war schon ein einschneidendes Erlebnis für mich, ein richtiger Schock, den wir auch in ‘Sieben Lieder aus der Tundra’, unserem dokumentarischen Spielfilm von 2000, verarbeitet haben. Der Film wurde während der diesjährigen Berlinale übrigens in der Retrospektive des Forums gezeigt."

Umso weniger verstehe ich, dass die alte Neko in Ihrem neuen Film, der hier in der Berlinale-Sektion Generation seine Premiere hatte, so positiv auf ihr Leben zurückblickt. Man nimmt ihr die Identität, ihre Kultur, die Lieder der Schamanen – und im Rückblick findet sie alles gut.
A.L.: "Sie hat diesem Leben nur Gutes abgewonnen. Die Sowjetunion hat sie mit guten Absichten an die Hand genommen und ihr Bildung vermittelt. Nadja – das ist ihr neuer Name und bedeutet Hoffnung – ist mit Recht stolz darauf, dass sie alle Erwartungen, die mit diesem Namen verbunden sind, erfüllt hat. Sie hat die Erwartungen der Lehrer erfüllt, die Sprache gelernt, ist Lehrerin geworden, hat das ganze Land gesehen – und sie hat auch die Erwartungen der Großmutter erfüllt, indem sie eine gute Ehefrau geworden ist. Nur die Erwartungen ihres Großvaters hat sie nicht erfüllt. Der wollte ja, dass sie eine Schamanin würde, aber im Traum singt sie noch die schamanischen Lieder. Insofern sind sie in ihrem Herzen geblieben, in der Realität aber muss sie andere Lieder singen."

Ja, das Lied der Pioniere. Also, ich finde grausam, was da mit dem Mädchen passiert. Nach dieser Geschichte will man eigentlich nicht hören, dass alles gut war. Daher wirken ihre auch durch die Sowjetpropaganda mitgeprägten Äußerungen am Ende des Films auf mich wie eine Provokation.

M.L.: "Wir wollten ein Ende, das die Zuschauer darüber nachdenken lässt, ob es nun gut oder nicht gut für sie war. Ich meine, die Nenzen sind meines Wissens die einzigen, die ihre Kultur bewahren – das heißt, dass die Macht der Sowjetunion nicht sehr viel verändert hat. Die alte Frau ist fast die einzige, die in Wirklichkeit in einem kleinen Dorf Lehrerin geworden ist. Aber die, die nach der Schule wieder in die Tundra gegangen sind, führen das gleiche Leben wie ihre Vorfahren. Man weiß natürlich nicht, wann dieses Rentier-Leben ein Ende hat. Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd."
A.L.: "Man kann die Zeit nicht zurückdrehen. Früher sammelten die Russen die Kinder ein und brachten sie ins Internat, heute nicht. Aber wenn man die russische oder die Hauptsprache des Landes nicht lernt, schließt man sich irgendwie selbst aus. Und wenn sich an dem Status der Nenzen, an ihrem Leben etwas ändert, kommen die Probleme und sie haben dann nichts. Wenn ich in der Tundra geblieben wäre, würde ich vielleicht immer noch in der Jurte leben, hätte vielleicht zehn oder fünfzehn Kinder, aber ich kann nicht sagen, ob ich dann genauso glücklich geworden wäre wie ich jetzt bin. Als Markku und ich uns vor 20 Jahren begegnet sind, gab es in der Tundra als einziges Transportmittel nur Rentier-Schlitten, mittlerweile gibt es dort auch Schneemobile. Es ist schwer zu sagen, ob das nun gut ist oder schlecht, auf jeden Fall ändert sich die Welt am laufenden Band, und jetzt verändert sich noch mal alles, weil es in der Tundra Öl und Gas gibt, das gefördert werden soll. Und wenn die Nenzen ihre Kultur pur behalten wollen, müssen sie auf alles verzichten – auch auf die Lampen etc. Nein, unter den Umständen, unter denen wir leben, kann es nur ein Ziel geben: Dass wir alle uns an einen Tisch setzen und miteinander sprechen, einander verstehen. Mein Wunsch ist es, dass ich mit dem, was ich sage, eben nicht nur bei den Nenzen gehört werde, sondern auf der ganzen Welt – und dass wir lernen, uns gegenseitig zuzuhören. Dann können vielleicht auch das Leben und die Kultur der Nenzen erhalten bleiben."

Das ist schon die Botschaft dieses Films. Denn während man über die Frau und deren Leben nachdenkt, sucht man natürlich auch selbst nach Lösungen. Wie ist es bei Ihnen selbst weitergegangen?

A.L.: "Nach etwa zwei Jahren musste ich wieder ins Internat. Das war meine dritte Lebensperiode. Da war ich aber schon ein anderer Mensch und wusste, dass ich es gut machen müsste, und ich wollte dann auch alles gut machen. Ich wollte überall die Beste sein, in der Sprache, in der Schule, Und ich wurde so gut, dass ich anfing, Texte für die Schul-Zeitung zu schreiben. Damit fing mein viertes Leben an: Ich habe Abitur gemacht, habe in Salechard, dem früheren Obdorsk, der Hauptstadt des Autonomen Kreises der Jamal-Nenzen studiert. Ich war inzwischen eine richtige Russin geworden und wollte selbst Grundschullehrerin werden. Aber schon während des Studiums fing ich an, für einen Radiosender kleine Berichte zu verfassen und wurde schließlich Rundfunk-Korrespondentin. Mein erklärtes Ziel war es, die Sprache der Nenzen im Radio gleichberechtigt neben dem Russischen zu bringen, was mir gelang. Am Ende war ich dort die erste professionelle Radio-Journalistin und habe das 26 Jahre gemacht. 1989 dann hat sich von einem Tag auf den anderen alles noch mal geändert. Ich habe Mirkku getroffen, ging mit ihm nach Helsinki ins kapitalistische Finnland, und wollte am liebsten die ganze Welt dazu bringen, Russisch zu lernen. Aber es kam anders und die Welt zwang mich, Englisch zu sprechen. Mit meinen 66 Jahren habe ich so viele verschiedene Leben gelebt und dabei eine Zeitspanne von der Eiszeit bis heute in einem rasenden Tempo durchlaufen – von der Steinzeit, wo die Menschen mit den Rentieren leben und ihr Essen selbst erjagen, bis heute, wo ich die Premiere unseres neuen Films auf der Berlinale erlebe."

Sind Sie eigentlich auch die "Letzte Ihrer Familie"?
A.L.: "Nein, ich habe noch zwei Brüder und einer lebt noch genauso in der Tundra wie es in dem Film gezeigt wird. Er ist 75 Jahre alt und lebt vom Fischen, im Winter wie im Sommer. Mein anderer Bruder lebt im Dorf mit fünf Kindern, er ist auch schon pensioniert. Meine Schwester ist eine ganz kluge, schöne Frau, Abgeordnete in der gesetzgebenden Versammlung im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen, aber der Liebste ist mein Sohn. Er wohnt in Salechard, hat drei Söhne, und arbeitet als Fahrer für weite Strecken – er hat spezielle Geländewagen, mit denen man überall hin durch die ganze Tundra kommt. Sein Vater ist ein Russe. Für ihn sollte eine Frau zu Hause sein, das Haus schön machen, sich selbst schön zurechtmachen, Ringe tragen. Er war es irgendwann leid mit einer so unorganisierten Frau wie mir. Nein, ich war es nicht leid, er ist ein guter Mensch, und damit der gute Mensch sein Leben so leben kann wie er will, muss man ihn auch lassen. Dafür aber kam dann ein Mensch, der mich gepackt und in die Tasche gesteckt und überall mit hingenommen hat, mit dem ich mich spätabends noch über unsere Filme unterhalten kann, der morgens aufsteht und Frühstück macht, während ich eher eine Langschläferin bin, und der dann ein so interessantes Thema anfängt, dass ich Lust habe, aufzustehen."

Und wie war das bei Ihnen, Markku?
M.L.: "Ich habe auch Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Der Junge ist unser Kameramann, die Tochter arbeitet jetzt in einem Altersheim. Meine Mutter war eine Bauerntochter; mein Vater Kapitän. Mein erster Beruf war Forst-Techniker. Da musste ich Bäume von den Bauern kaufen, die das Holzunternehmen, für das ich arbeitete, dann fällte. Hatte ich den Wald früher als ein großes Zuhause empfunden, in dem großer Frieden herrschte, änderte sich das radikal, als ich für diese Organisation tätig war. Ich mochte das dann nicht mehr und bin so zum Filmemachen gekommen. Obwohl ich keinerlei Ausbildung dafür hatte, drehte ich 1966 meinen ersten Film – er handelte wie alle meine ersten Filme vom Wald. Allmählich wurde ich tatsächlich ein professioneller Filmemacher. Mein erster Film, der auf der Berlinale gezeigt wurde, war hier 1980 im Wettbewerb ‘Ravendance’ (Rabentanz). Darin ging es um das Leben der Natur und wie Menschen aus der Zivilisation dort alles zerstören. Der Film bekam damals einen Preis der Jury und der Katholischen Kirche. ‘Sukunsa Viiemeinen’ ist übrigens schon der siebte Film, der auf der Berlinale gezeigt wird – vor Anastasia habe ich zwei Filme hier gehabt, mit Anastasia fünf. Zuerst einen Film über eine Familie, die im sibirischen Wald lebt. Der zweite war ‘Seven Songs from Tundra’. Dem folgte der Dokumentarfilm ‘Mothers of Life’, auch aus der Tundra der Nenzen, und dann gab es zwei Spielfilme ‘Bride’ und ‘Seven Heavens’, wiederum eine Geschichte über Anastasias Kindheit. Wir drehten immer mit sehr wenig Geld – und das ist der Grund, warum nicht so viele sich diesen Film ansehen."

Ich glaube aber, dass das Interesse daran wächst.
M.L.: "Oh ja, ja. Alle unsere Filme sind ja so, dass wir den Leuten folgen, die noch so leben können – in gewisser Weise sind das border people, ein Schritt weiter und sie können ihr Leben nicht mehr so führen. Ich habe einen Dokumentarfilm gemacht, der hat mich sieben Jahre in Anspruch genommen. Darin folgte ich den Leuten, die in der Tundra leben, von Kanada über Grönland und in den nördlichen Teil Skandinaviens. Dann bekam ich ein Problem, weil ich auch in die Sowjetunion wollte: Das war damals noch eine ‘closed area’, aber als 1989 die Öffnung kam, ging ich zuerst nach Archangelsk und danach nach Chukotka, sehr weit im Osten – einen Schritt weiter und man ist im Westen – und zuletzt auf diese Halbinsel, auf der Anastasia lebte. Anastasia war meine lokale Führerin – damals arbeitete sie noch beim Radio. Ja, und während ich durch diese polare Landschaft gereist bin, habe ich entdeckt, dass die Nenzen die ersten waren, die ihr Bewusstsein, ihre Identität bewahrt hatten. Die Nenzen haben mich so beeindruckt, dass ich noch einen Dokumentarfilm auf den Spuren einer Familie machen wollte und schon alles dafür verabredet habe. Ja und so kam ich nach einem Jahr wieder dorthin und Anastasia war auch wieder dabei, diesmal als Sound Ingenieur. Das war dann unser erster gemeinsamer Film."

Und der "Beginn einer wundervollen Freundschaft".
A.L.(lacht): "Ja, er hat sich erst alle Frauen des Nordens angeschaut und am Ende ist er bei mir geblieben."

War von Anfang an klar, dass Anastasie die streitbare Großmutter spielt?
M.L.: "Ja, aber nicht, dass sie auch zur Schamanin wurde. Ursprünglich hatte Anastasia die Szene, in der der Schamane trommeln musste, also diese drumming ceremony, ganz anders geschrieben. Da ging es um eine Beschwörung eines Gottes im Himmel und der Unterwelt – aber die Nenzen lehnten das ab, weil es zu gefährlich sei, und dann haben wir das abgemildert."
A.L.: "Für die Rolle des Alten, der da trommeln sollte, war schon jemand vorgesehen, der aber dann doch nicht wollte. Der hat dann einen Freund gefragt, der zwar zugesagt hat, aber vor der Kamera Skrupel bekam. Er klagte, er habe Kinder und es sei eben doch eine Sünde, wenn er das mache. Und da hat Markku kurzerhand gesagt: ‘Los, setz dich hin, du machst das jetzt!’ Und so habe ich, weil ich die Szene unbedingt haben wollte, ohne jede Probe, ohne jede Übung drauf los getrommelt und wurde so doch noch zur Schamanin!"

Wo haben Sie Ihre Schauspieler gefunden?
M.L.: "Es sind alles Nenzen und Laien. Aber wir kennen sie schon sehr lange, vor allem Anastasia natürlich. Während sie die Geschichte geschrieben hat, haben wir auch schon über die Besetzung nachgedacht. Die alte Neko, also die Lehrerin Nadeschda, war von Anfang an klar. Mit den Kindern, die wir nicht so gut kannten wie die alten Leute, war es natürlich schwieriger. Sie haben wir in den Internaten einiger Dörfer gefunden."

Mussten die Kinder genau das sagen, was im Drehbuch stand?
M.L.: "Ja. Aber wir machten sorgfältige Proben, damit sie genau wussten, was sie sagen sollten und die Worte aus dem Script ganz natürlich benutzen konnten. Aber da Anastasia die alte, echte Sprache der Nomaden spricht und die moderne von heute viel einfacher ist, gab es manchmal Verständnis-Probleme. Denn heute gibt es in den Dörfern Fernsehen und das verändert die Sprache natürlich, sie verkümmert. Und untereinander sprechen die Kinder russisch. Heute empfangen sie das Fernseh-Programm über Generatoren, mit denen sie Elektrizität erzeugen, sogar in einigen Zelten – und ich glaube, dass das Fernsehen für sie am gefährlichsten ist, weil es ein Fenster in eine Welt darstellt, die sie nicht verstehen. Sie folgen dem bedingungslos und denken, das Leben müsse so sein wie im Fernsehen."

Was hat es eigentlich mit dem roten Traum auf sich, der Neko zur Flucht aus der Schule veranlasst?
A.L.: "Wir beide haben eine unterschiedliche Vorstellung von einem roten Traum. Für die Nenzen besteht der rote Traum aus Beeren und zeigt eine Veränderung des Schicksals an, bedeutet eventuell auch Krankheit. Und wenn keine Leute im Traum vorkommen, ist es ein gutes Zeichen, dann wird nichts Schlechtes passieren. Wenn aber andere Menschen in dem Traum vorkommen, heißt das, sie können dem Mädchen von den roten Beeren zu essen bringen und das kann sehr schlimm ausgehen, man kann sogar sterben. Wenn man wiederum keinen roten Traum hat, bedeutet es, dass keine Veränderung im Leben stattfinden wird. Aber diese Bedeutung kennen und verstehen nur die Nenzen."
M.L.: "Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, wie wir den roten Traum sichtbar machen könnten. Zuerst haben wir an rote Beeren gedacht, aber das war schwer zu realisieren, und so sind wir auf die Fahnen gekommen und haben nicht weniger als 10.000 chinesische Fahnen in die Tundra gesteckt – denn der rote Traum hat für mich auch eine politische Bedeutung. Als Anastasia ihn in das Script einfügte, war das für mich erst mal ein politisches Symbol für Totalitarismus."
A.L: "Manchmal gehe ich davon aus, dass die Vorstellungen meiner schamanistischen Welt jedermann bekannt sind. Mirkku macht mich dann darauf aufmerksam, dass es nicht so ist. Aber die Idee mit den Flaggen hat mir eingeleuchtet. Ich wollte sogar noch Hammer und Sichel darauf drucken lassen, aber das wäre doch zu grob gewesen."

Mit Anastasia Lapsui und Markku Lehmuskallio sprach Uta Beth

 

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Liste - Interview

 

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Otmar - "Ich suche die Storys in meiner eigenen Kindheit"| Gwisdek, Robert - "Ich wollte es unbedingt ausprobieren"| Haag, Gerd - Kindern Mut machen, der eigenen Phantasie zu vertrauen| Haase, Jürgen - "Der Kinderfilm hat ein weltweites Publikum, und von daher gibt es auch einen weltweiten Bedarf"| Haase, Jürgen - Im Dienste des Filmerbes| Haffter, Petra - "Das kann doch nicht nur ein Strohfeuer zum Jahr des Kindes gewesen sein ..."| Hailer, Thomas - "Das Land Eden für den Kinderfilm gibt es nicht"| Hailer, Thomas - "Den Begriff Kinderfilm nicht als Gefängnis für Produkte sehen"| Hailer, Thomas - "Ich bin ein absoluter Fan des Kinderfilmfestes"| Hailer, Thomas - "Thank God, we can spell it"| Haimovitch, Shmuel Peleg - "Der Tod kümmert uns nicht, wenn er weit weg ist."| Hald, Johanna - "Ich fragte mich, muss es denn so niedlich sein?"| Hammerich, Rumle - "Geburt und Tod, das macht das ganze Leben doch so spannend"| Handloegten, Hendrik - "Ich finde es immer gut, wenn ein Film auf den Punkt kommt"| Haneke, Michael - "Inspiriert haben uns die Schwarz-Weiß-Fotos der Zeit, wir suchten zeitgenössische Gesichter"| Hansen, Bo Hr. - "Ich war selbst so ein Hodder"| Harbauer, Michael - Es gibt noch Luft nach oben| Hattop, Karola und Heinrich Schafmeister - "Die Produktion hat mir viele Türen aufgehalten"| Hattop. Karola - "Der Elefant ist ja ein Symbol"| Heisig, René - "Ein Kind auf der Suche nach dem Vater"| Helfricht, Christian - Gespräch mit Christian Helfricht, dem Begründer der Initiative "Schule & Film"| Helmer, Veit - Ein Geschenk für den Sohn| Hempel, Johannes - "Die Kehrseite der Medaille"| Henson, Jim - "Meine Kinder waren immer ein Teil meiner Arbeit"| Herrmann , Jörg - "Krabat" in Silhouetten-Tricktechnik mit einem Bezug zur Lausitz| Herz, Juraj - "Ich wollte keinen Problemfilm machen"| Hesselholdt, Lars - "Ich will zuerst die Herzen der Zuschauer, nicht ihren Kopf"| Hicks, Scott - "Die Persönlichkeit hat mich magisch angezogen"| Hicks, Scott - "Kinder haben ein geheimes Leben" | Hoffmann, Joy - Erster Kinospielfilm aus Luxemburg| Hoffmann, Katrin - "Man muss nicht so tun, als würden Kinder bestimmte Dinge nicht verstehen"| Hofman, Ota - "Die Kinder sind keine Kopien der Erwachsenen"| Hofman, Ota - "So ein Kinderfilm ist unsterblich, wenn er gelingt"| Hofmann, Ilse - "Tollwut" – ein Film, der in keine gängige Kategorie passt| Houtman, Ineke - "Sinn für Humor und ein großes Herz"| Hultberg, Ulf - "Gewalt ist anstrengend, sie tut weh"| Huse, Michael F. - "Ich würde mich riesig freuen, wenn der Film den Sprung nach Amerika schafft"| Imaizumi, Kaori - Mut brauchen wir – für uns selbst und für unser Land| Imboden, Markus - "Dieser Junge sollte eine Zukunft haben"| Imboden, Markus - "Eine relativ klare Geschichte, die so emotional ist"| Jachnin, Boris - Regisseur Karel Kachyna zum Siebzigsten| Jacusso, Nino - „Als Filmschaffender sehe ich meine Aufgabe als Brückenbauer“| Jäger, Stefan - "Fast jeder Junge in Äthiopien hat Messi als Vorbild"| Janosch - "Am liebsten würde ich die Welt retten"| Jung-Chi, Chang und Huang Yu-Siang - "Wir haben gemerkt, dass da eine Menge positiver Energie war"| Junkersdorf, Eberhard - "'Die Furchtlosen Vier' sind zunächst einmal reine Unterhaltung, Family Entertainment, bei dem unterschiedlichen Altersstufen etwas geboten wird"| Junkersdorf, Eberhard - Animation für die ganze Familie| Kędzierzawska, Dorata und Arthur Reinhart - "Manchmal braucht es nicht viel, um Träumen das Leben zu nehmen"| Käfer, Karl-Heinz - "Man braucht vor allem motivierte Kinder, die Geduld und Ausdauer haben" | Kaminski, Albert Hanan - "Wenn du die Welt verändern willst, musst du bei den Kindern anfangen"| Kammermeier, Steffi - "Man wird gelobt für die wunderbare Absicht, einen Kinderfilm zu machen, doch die konkrete Unterstützung dann ist eher halbherzig"| Kappler, Petra - "Wir sehen die Zeichen der Zeit"| Karbula, Nikolj - "... um die Kinderfilm-Produktion in Russland am Leben zu erhalten"| Karlström, Ewa - "Filme an die man glaubt, letztendlich möglich zu machen – darum geht es ja"| Katzenberger, Andrea - "Louis sollte so spielen wie Tom Cruise"| Kedzierzawska, Dorota - Nackt vor der Kamera| Kedzierzawska, Dorota und Arthur Reinhardt - "Wir wollten von einem Jungen erzählen, der eine schöne Seele hat"| Keil, Klaus - "Wir geben mehr als Geld"| Kendall, Nicholas - "In die Historie bin ich gegangen, weil ich vor solchem Hintergrund die Charaktere besser herausarbeiten konnte"| Kharoubi, Chergui - "Ida und Lucien" | Kiarostami, Abbas - "Ich mache Filme, um den Menschen zu helfen, sich gegenseitig besser zu verstehen" | Kiarostami, Abbas - Ich bediene mich der Wirklichkeit, um mich der menschlichen Vorstellungen anzunähern"| Kinstler, Günther - Lucas 2002| Kirchner, Barbara und Alexandra Schatz - "Plötzlich bewegen sich die Figuren, werden lebendig. Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - Interview mit Gernot Krää zu "Paulas Geheimnis"| Krää, Gernot - "Ich habe das Gefühl, dass mittlerweile für den deutschen Kinderfilm mehr getan wird"| Kragh-Jacobsen, Søren - "Dieser enge Kinderfilmbegriff hat mich schon immer gestört" | Kragh-Jacobsen, Søren - "Für mich haben die Dogma-Regeln etwas Befreiendes"| Kramer, Andreas - „Kinder sollen im Kino für den Film sozialisiert werden“| Kravchuk, Andrei - "Jeder muss sich für sein Leben verantwortlich fühlen und dafür etwas tun"| Kravchuk, Andrei - "Unser Film soll Hoffnung vermitteln"| Kürten, Berno - "Raus aus der Kindheit"| Kurka, Lea - Gespräch mit Lea Kurka| Kvamme, Elsa - "Für Kinder darf diese Geschichte nicht tragisch enden"| Kyung-Jung, Joo - "Das Buch hat der Wind geschrieben und die Zeit korrigiert"| Laakmann, Catherine - Die schönen Blumen, die im Schatten stehen| Labonté, François - "Zuallererst möchte ich eine Geschichte erzählen"| Ladoge, Dominique - Ein sehr böses Kind| Langjahr, Erich - "Man kann nicht an den Setzlingen ziehen"| Lapsui, Anastasia und Markku Lehmuskallio - "Die Welt ist ja kein Museum, sie verändert sich andauernd"| Larsen, Birger - "Ich hasse die Schauspielerei"| Lauzon, Jean-Claude - "Ich weiß auch nicht, was das heißt, erwachsen zu werden"| le Rega, Orchim und Gur Bentwich - Im richtigen Leben könnte ich meinem Dad nie sagen: ‘Ich liebe Dich’, aber …| Lechner, Norbert - Der Dialekt im Film ist ein Alleinstellungsmerkmal, das ist etwas wert| Lechner, Norbert - Gespräch mit Norbert Lechner über sein Kinderfilmdebüt "Toni Goldwascher"| Lecomte, Ounie - "Alle Adoptiveltern sind gut"| Ledbetter, Gary - "Unsere größte Furcht ist, anders zu sein als die anderen"| Legrand, Gilles - "Generell glaube ich an ein Kino der Gefühle und nicht an eins des überwältigenden Spektakels"| Lemhagen, Ella - "Ich möchte nicht in eine Schublade gesteckt werden"| Lemhagen, Ella - "Lust am Rollentausch"| Levy, Omri - "Wir sitzen im selben Boot – und das Boot sinkt"| Lian, Torun - "Wenn Du jemanden brauchst, der dir einen Kuss gibt"| Liimatainen, Kirsi Marie - "Entweder man schadet den anderen oder sich selbst"| Linda, Curt - 30 Jahre kreatives Filmschaffen| Lindner, Friedrich und Berghäuser, Laura - Schauspieler ist beim Film ja doch das Einfachste ...| Lindrgen, Astrid - "Ich will gern sehen, was ich geschrieben habe"| Linh, Viet - "Meine Arbeit muss mir in Vietnam Erfolg bringen"| Link, Caroline - "Die kleinen Momente sind für mich das, was die große Geschichte ausmacht"| Link, Caroline - "Ich möchte gerne Filme machen, die gesehen werden und im Kino Erfolg haben"| Link, Caroline - "In meinem Film wird niemand makellos sein"| Linsel, Anne und Rainer Hoffmann - Die Jugendlichen wussten, dass sie sich auf uns verlassen konnten| Loach, Ken - "Ich gebe denen eine Stimme, die man sonst nicht hört."| Londner, Eitan - "Ich bin viele Umwege gegangen"| Lord, Jean-Claude - "Ich möchte Kindern einfach einen Teil der wunderschönen Dinge zeigen, die es auf der Welt noch gibt!" | Lorey, Elmar - Der Blick aus dem Inneren einer anderen Kultur| Lorey, Elmar M. - "Das Thema Dritte Welt ist immer schwieriger präsent zu halten"| Lorey, Elmar M. - Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 123/2010

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