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Ausgabe 127-3/2011

"Ich sehe das Kinderfilmfest auch als Experimentierfeld für Medienarbeit"

Interview mit Ellen Gratza, der Leiterin des Kinderfilmfests Augsburg

Interview

Im April 2011 lief bereits die 29. Ausgabe des Kinderfilmfests Augsburg. Wie kam es zur Gründung?
In den ersten drei Jahren war es eine Veranstaltung der UNICEF im Stadtkino Augsburg. Damals wurden die von der UNICEF ausgezeichneten Kinderfilme in Augsburg präsentiert. Wir hatten in dieser Zeit gerade unser erstes Kino in der Schauburg errichtet. So bot ich dem damaligen Leiter des Stadtkinos, Georg Krauß, eine Kooperation an, die er nicht nur dankbar annahm, sondern sogar froh war, dass jemand das nun in die Hand nahm.

Wie fühlen Sie sich nach über 25 Jahren Festivalleitung? Macht das immer noch Spaß?

Ja natürlich! Seitdem hat sich auch einiges getan. Damals waren die Filme noch viel behüteter. Alles war betulich und man musste darauf achten, dass möglichst nichts Problematisches in den Filmen vorkam. Das hat sich stark geändert. Die skandinavischen Länder waren Vorreiter. Mittlerweile hat der Kinderfilm einen ganz anderen Status. Damals kam man auch noch nicht in die Schulen und Film galt eher als Teufelszeug. Wir haben dennoch früh begonnen, mit den Schulen zusammenzuarbeiten. Die ersten, die gekommen sind, waren die Kindergärten und Kinderhorte.

Im Rückblick hat sich im Kinderfilmbereich also sehr viel positiv entwickelt?

Auf jeden Fall. Ich finde es auch interessant, wie sich die Thematiken im Kinderfilm geändert haben. Zu berücksichtigen ist dabei, dass es damals noch keinen Kinderkanal oder andere Auswertungsschienen für spezifische Kinderfilme gab. Wer mir bei meinen ersten Schritten besonders geholfen hat, war Hans Strobel (Kinderkino München e.V./KJK). Zu ihm hat mich Georg Krauß geschickt und gemeint, der könne mir erklären, was es mit dem Kinderfilm auf sich hat. Er hat mir auch Ideen geliefert, denn zu Beginn hatte ich noch keine Ahnung.

Sechs Jahre nach Gründung des Kinderfilmfestes kamen in Augsburg die Tage des unabhängigen Films dazu, wieder fünf Jahre später das Kurzfilmwochenende. Soweit ich mich erinnere, aber nicht alle zum gleichen Termin?

Die Filmtage sind erstmals 1985 gelaufen und aus dem studentischen Umfeld entstanden. Damals hatten wir die Geschäftsstelle vom Bundesverband studentische Kulturarbeit hier in Augsburg, der die Kulturreferenten vom AStA (Allgemeiner Studentenausschuss) unterstützen und ihnen zeigen sollte, dass es für die studentischen Filmclubs auch noch andere Filme gab als die des damals größten Anbieters für 16mm-Filme, nämlich die von Kleinverleihern. Das war die Geburtsstunde der Tage des unabhängigen Films, die neben Augsburg auch noch an anderen Orten in Deutschland stattfanden. Eigentlich war das zu Beginn eine Spezialveranstaltung und kein Publikumsfestival.

Heute ist das Kinderfilmfest voll in die Tage des unabhängigen Films integriert. Ist diese Konzentration von Vorteil?
Ursprünglich waren die Filmtage im März oder April, das Kurzfilmwochenende im Mai und das Kinderfilmfest im Herbst. Die Zusammenlegung war aus der Not geboren, weil wir unsere Kräfte bündeln mussten, auch die finanziellen. Hinzu kamen Synergien bei der zusätzlichen Technik für ein Festival, die dann nur einmal ausgeliehen werden musste. Schließlich ermöglicht eine konzentrierte Werbung auch eine höhere Aufmerksamkeit und Schlagkraft. Ich möchte aber betonen, dass es sich hier nicht um Sektionen handelt, sondern um drei Festivals unter einem Dach, die auch unterschiedliche Leiter und Verantwortlichkeiten haben. Das Kurzfilmwochenende wird von Erwin Schletterer gemacht, die Filmtage von Franz Fischer und auch in das Kinderfilmfest redet mir niemand rein. Ich finde es wichtig, dass die Regisseure und Kinomacher, die in unterschiedlichen Filmbereichen tätig sind, die Arbeiten der anderen anschauen und sich austauschen können.

Inzwischen gibt es für das Kinderfilmfest drei verschiedene Jurys – eine Kinderjury, eine Elternjury und die Jury der Stadtteilmütter. Wie hat sich das entwickelt?
Spätestens bei der fünften Ausgabe gab es bereits eine Kinderjury, die aus einer Schulklasse bestand. Ich finde, bei einem Festival haben die Kinder so viel zu tun, ihren Platz in der Gruppe von fremden Kindern zu finden, dass davon die Filmbeurteilung überlagert wird. Vielleicht habe ich mir das etwas einfach gemacht, aber mit der Schulklasse als Kinderjury gab es eine feste Struktur. Außerdem wollten wir schon in die Schulklassen hineinkommen als andere die Schule noch gar nicht entdeckt hatten. Wir hatten dann auch die Idee einer Projektgruppe, das heißt, wir haben zwei Schulklassen ein ganzes Jahr lang betreut. Die Juryarbeit war somit nur ein Teil des Unterrichtsmodells Medienarbeit. Diese Idee hat Leo Kirch finanziert.

Und wie kam es zu den anderen Jurys?
Die Elternjury hat sich aus Lehrern entwickelt, die bereits in die Kinderjuryarbeit involviert waren. Es begann mit losen Stammtischen. Da ich keine gemischte Eltern-Kind-Jury haben wollte, weil das immer zu Kompromissen führt, andererseits aber die Gruppe der Eltern und Lehrer binden wollte, kam es zur Elternjury. Eine Jury hat nie nur den Zweck, Preise zu verleihen, sondern der Weg ist das Ziel. Diese Elternjury besteht jetzt seit sieben Jahren, teilweise sogar noch in der gleichen Besetzung. Andere Eltern bemerken dieses Engagement und fragen, ob sie mitmachen können. Dieses Jahr waren es 21 Personen. Da ist es nicht einfach, eine Entscheidung zu finden, aber ihre Auseinandersetzung mit den Filmen ist hoch interessant, nicht zuletzt, weil einige von ihnen eher bewahren möchten und Angst haben, die Kinder könnten überfordert werden.

Können Sie auch noch etwas über die Jury der Stadtteilmütter erzählen, zu deren Arbeit es in der KJK vor einigen Jahren bereits ein Interview gegeben hat?
Diese Jury entstand aus der Zusammenarbeit mit dem Sozialamt und dem Sozialreferat der Stadt. Das Sozialreferat unterstützt uns finanziell, es kauft Kinokarten für das Kinderfilmfest, die dann über soziale Einrichtungen in den Stadtteilen an Familien verteilt werden. Es sind vor allem Mütter russischer und türkischer Abstammung, die sich im Rahmen des sogenannten Stadtteilmütterprojekts regelmäßig dezentral in den Stadtteilen treffen. So bekommen sie nicht nur mit, was ihre Kinder in der Kita oder in der Schule machen. Es entwickelt sich auch ein Netzwerk zur gegenseitigen Hilfe und eine Anlaufstelle vor Ort. Wenn diese Freikarten ausgegeben werden, kommt mehr als bei deutschen Familien auch wirklich die ganze Familie ins Kino, vom Kleinkind bis zu den Großeltern. Vor allem die Mütter haben sich in den Diskussionen nach den Filmen bald auch getraut, interessante Fragen zu stellen und sich aktiv beteiligt.

Noch mal kurz zur Kinderjury. Wenn diese an eine Schule gebunden ist, können einzelne Kinder sich dafür nicht bewerben?

Nein, einzelne Schüler können sich nicht bewerben, aber Lehrer mit ihren Klassen. Ich freue mich, dass sich zunehmend Lehrer bewerben und ich habe inzwischen gute Kontakte zu verschiedenen Lehrern und zum Sozialreferat. Die Juryarbeit funktioniert nur, wenn die Lehrer selbst engagiert sind, sie einen Draht zu den Kindern haben und selbst am Kino interessiert sind. Nach Jahren hatte ich 2011 mal wieder eine Hauptschule, jetzt Mittelschule genannt, und gemerkt, dass das eine ganze andere Arbeit ist als mit den Gymnasialklassen.

Und was konkret ist mit der Mittelschule anders gewesen?
Ganz offensichtlich ist in der Mittelschule mehr Platz für Experimente. Gymnasialklassen sind sehr in die Lehrpläne eingespannt, alles muss effektiv laufen und die Eltern sind darauf bedacht, dass auch bei Projektarbeit der normale Unterricht nicht gestört wird. Obwohl die Schulen selbst interessiert sind, im Unterricht eine Attraktivität zu schaffen, opponieren die Eltern krass dagegen. Es kommt hinzu, dass sich eine sechste oder siebte Gymnasialklasse zwar besser ausdrücken kann, dass es also einen anderen Standard gibt, sich mit Film auseinanderzusetzen. Aber diese Schüler lassen sich nicht so stark faszinieren wie die Mittelschüler, die alles wie ein Schwamm aufgesogen haben. Letztere waren auch mehr bei der Sache, sind offenbar nicht so überfüttert mit Kultur, Eindrücken oder Förderung. Ich halte das für eine sehr sinnvolle Arbeit.

Wie wichtig sind den Filmemachern und Produzenten die dreifachen Preischancen?
Der Preis der Kinderjury ist ihnen am wichtigsten. Der Preis der Elternjury ist dagegen mehr für andere Eltern wichtig. Das kann für einen Verleiher auch ein Anreiz sein, so wie beim diesjährigen Preisträger der beiden Erwachsenenjurys, dem dänischen Film "Zoomer". Er hat bisher noch keinen deutschen Verleih gefunden. Da er ein eher schwieriges Thema aufgreift, wird er vielleicht geringere Vorbehalte bei anderen Eltern erzeugen, wenn sie wissen, dass gerade die Erwachsenen ihn ausgezeichnet haben.

Wie wird das Kinderfilmfest finanziert?
Wir bekommen eine Förderung von der Stadt Augsburg, vom Land Bayern und von einigen kleineren Sponsoren, der Rest muss sich durch die Einnahmen finanzieren.

Wie sehen Sie die derzeitige Entwicklung des deutschen und internationalen Kinderfilms? Ist es heute leichter, gute Kinderfilme nach Augsburg zu holen?
Aus dem Topf der internationalen Kinderfilme das zu bekommen, was ich will, ist für mich einfacher geworden. Was die Lage beim deutschen Kinderfilm betrifft, verstehe ich vieles nicht: Während im vergangenen Jahr keines der deutschen Kinderfilmfestivals einen neuen deutschen Kinderfilm im Programm hatte, standen dieses Jahr gleich drei Produktionen zur Verfügung. Fest steht aber, dass es für deutsche Regisseure nach wie vor schwer ist, einen Kinderfilm zu machen. Auch in der Produktion scheint der Kinderfilm eine geringere Wertigkeit zu haben. Da liegt noch einiges im Argen und Leute wie Rolf Losansky oder Helmut Dziuba sehe ich im Moment nicht am Horizont.

Was wünschen Sie sich für die weitere Zukunft des Kinderfilmfests in Augsburg?

Es ist schon sehr an meine Person gebunden. Ich versuche zwar, neue Leute einzubinden, aber momentan ist offenbar nicht die Zeit, dass Leute sich langfristig an ein Projekt binden wollen. Ich wünsche mir auf jeden Fall, dass das Kinderfilmfest weiter in das Jahr ausstrahlt. Es gibt einen vorsichtigen Ansatz mit dem Schulreferat, ein Programm zu entwickeln, wie sich Medienarbeit an die Augsburger Schulen bringen lässt. Ich sehe das Kinderfilmfest weiterhin auch als Experimentierfeld für Medienarbeit.

Und was ist mit den Preisträgerfilmen selbst, werden sie auch nach dem Festival in Augsburg gezeigt?

Soweit sie in Deutschland einen Verleih bekommen, werden sie auch über das Jahr hinweg gezeigt. Aber alles, was eingesprochen werden muss oder wofür es keine Auswertungsrechte in Deutschland gibt, geht natürlich nicht. Wir haben auch vor, ähnlich wie in Kassel, im Herbst zusätzlich ein kleineres Kinderfilmfest mit neuen Filmen zu veranstalten.

Das Gespräch mit Ellen Gratza führte Holger Twele

 

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Liste - Interview

 

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Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 127/2011

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