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Ausgabe 77-1/1999

"Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"

Gespräch mit Uschi Reich, Produzentin bei der Bavaria Film-Verleih und Produktions GmbH, über "Pünktchen und Anton", die Neuverfilmung von Caroline Link nach dem Roman von Erich Kästner

(Interview zum Film PÜNKTCHEN UND ANTON – 1998)

KJK: Wie sind Sie auf Caroline Link gekommen?
Uschi Reich: "Ich war damals in der Jury zur Vergabe des Bayerischen Filmpreises, sah 'Jenseits der Stille', erzählte danach Peter Zenk, ebenfalls Produzent bei der Bavaria, wie gut mir der Film gefallen hat mit seiner Wärme und Menschlichkeit und dass Caroline Link die ideale Kästner-Regisseurin wäre. Mir ist ihr Film nahe gegangen, allein die Auseinandersetzung mit dem Vater, das starke Abhängigkeitsverhältnis – ein Vater, der seine Tochter nicht loslässt, nur über den großen Konflikt, und dann am Ende doch den Schritt auf sie zumacht, das hat mich tief bewegt. Vielleicht deshalb, weil mein Vater nicht so ist. Außerdem fand ich, dass Caroline Link sehr gut mit dem Kind im Film umgegangen ist. Wir trafen sie und trugen ihr unser neues Projekt an. Jetzt empfinde ich unsere Entscheidung als sehr glücklich, weil Caroline Link eine große Humanität hat, wie Erich Kästner. In der Adaption sind ihr wirklich große Momente gelungen."

Wie waren die Dreharbeiten – es ist ja nicht so einfach, mit Kindern zu arbeiten, schon wegen der zeitlichen Einschränkungen?
"Obwohl 'Pünktchen und Anton' ein großer Film ist, an dem wir lange arbeiten mussten, war es meine entspannteste Produktion seit Jahren. Das Team war rund, ein Grundverständnis von Wärme hielt alles zusammen."

Waren die Eltern von Elea Geissler (Pünktchen) und Max Felder (Anton) mit am Drehort?
"Ja, die Eltern waren häufig dabei, aber auf dem Set nicht. Sonst fühlen sich die Kinder nicht frei. Elea ist ein Sonnenschein, es ist eine Freude mit ihr. Nach den Dreharbeiten ließ sie sich ihre Haare schneiden und trägt sie auch wieder glatt. Sie hat sich seitdem verändert, einen richtigen Schub in Richtung Erwachsenwerden gemacht. Wenn der Film im März Premiere hat, kommt viel auf sie zu, kommt sie wieder in die Pünktchen-Phase. Aber für sie ist das kein Problem, weil auf dem Gymnasium seit Herbst sowieso ein neues Leben begonnen hat."

Wie gefällt der Film den jungen Hauptdarstellern?
"Sie haben ihn noch nicht gesehen. Das wird ein unglaubliches Erlebnis für sie werden. Auch für die Eltern ist es bewegend, ihr Kind auf der Leinwand agieren zu sehen."

Der frühe Zeitpunkt für die Verhandlungen mit Caroline Link war sicher günstig, da die Regisseurin mit ihrem Spielfilmdebüt "Jenseits der Stille" noch nicht für den Oscar nominiert und damit in die Schlagzeilen geraten war. Wie gut, dass die inzwischen in der Filmwelt bekannt gewordene Regisseurin sich für einen Kinderfilm entschieden hat ...
"Auch für sie war es gut, diesen Film zu machen, eine Literaturverfilmung zwar und doch hat sie wieder etwas Eigenes geschaffen, einen echten Caroline-Link-Film. Es gibt eben Filme, die haben die Gnade, und andere haben sie nicht. Das war auch klug geplant von ihr für die Zukunft. Caroline Link hat eine Nähe zu Menschen, mag Menschen. Manche Regisseure sind so egozentrisch und egomanisch, dass sie außerhalb ihres Universums nichts wahrnehmen. Die Drehbucharbeit war relativ einfach. Es gab früh ein gutes Gerüst von ihr, und dann war eigentlich nur die Frage: Wie gestaltet man die Figur von Antons Mutter – diese Frage hat uns mit am längsten beschäftigt."

In der Kästner-Vorlage ist Antons Mutter eine Leidende mit Vorwurfshaltung. Besonders krass hierfür ist die Szene im Buch, als Anton vor lauter Arbeit den Geburtstag seiner Mutter vergessen hat und sie ihn deshalb mit Liebesentzug straft. Bei Caroline Link ist Antons Mutter eine Alleinerziehende, zwar auch krank, aber doch vital und kreativ, eine Frau mit Herz und Verstand. Wie kommt der Film mit all seinen Veränderungen bei Kindern an?
"In der ersten internen 'Pünktchen und Anton'-Vorführung mit Kindern Anfang Dezember 98 kam der Film total gut an, sie haben getobt und gelacht. Interessant für uns war, dass die Elternfiguren gleichermaßen gut wegkamen, auch Frau Pogge in ihrer anfänglichen Zickigkeit. Ich glaube, dieses Muster ist Kindern vertraut, eine Mutter, die oft abwesend ist und Eigenes tut. Erst später in der Pubertät wissen die Kinder eine Mutter zu schätzen, die ihnen nicht dauernd hinterher kontrolliert."

Wie reagieren die Kästner-Nachlassverwalter auf den neuen Film?
"Peter Zenk von Lunaris hatte bei dem ersten Remake von Vilsmaier ('Charlie und Louise – Das doppelte Lottchen') noch mit Rechtsanwalt Dr. Konstantin verhandelt. Jetzt ist ein anderer zuständig, der sich mit Kästners Sohn kurzschließt, jener uneheliche Sohn, den Kästner übrigens viele Jahre verheimlicht hatte. Peter Zenk hatte einst alle Rechte gekauft. 'Pünktchen und Anton' haben die Erben noch nicht gesehen. Wir möchten ihnen den Film erst nach der Mischung zeigen. Das Drehbuch von Caroline Link gefiel ihnen von Anfang an, sie waren davon sehr angetan."

Hätten Sie es ändern müssen, wenn Einwände gekommen wären?
"Nein, die Erben müssen nicht zustimmen, aber es ist angenehmer, im guten Einverständnis mit ihnen zu leben. Wir möchten ja auch zum 100. Geburtstag etwas Gutes von Kästner präsentieren und seinen Geist erhalten."

Caroline Link hat den Entwurf gebracht, das Drehbuch mehrmals umgeschrieben – wer hat das Sagen, die Produzenten Uschi Reich und Peter Zenk?
"Im Prinzip die Produzenten. Aber wir waren sehr zurückhaltend – alle waren zurückhaltend. Man wollte Caroline Link auch ihren Film machen lassen. Ich hätte es falsch gefunden, sie in eine Richtung zu lenken. Wenn man spürt, dass Kreativität und Phantasie vorhanden sind, muss man als Produzent die Basis schaffen, dass sich beides gut entfalten kann."

Haben Sie eine besondere Affinität zu Erich Kästner?
"Als Kind habe ich Kästner geliebt und die moralischen Fingerzeige überblättert. Ich wollte einfach die Geschichte weiterlesen. Mich fasziniert an Kästner, dass er neben seiner moralischen Seite einen solchen Spaß hat und sagt: Lacht, dass euch vor Lachen der Bauch weh tut, erinnert euch an eure Kindheit. 'Das fliegende Klassenzimmer' ist mein Lieblingsbuch, ich habe es etwa dreißig Mal gelesen und fand es wunderschön."

Man darf gespannt sein auf das Remake vom 'Fliegenden Klassenzimmer' und auch auf den neuen 'Emil und die Detektive', zwei Projekte, die anstehen – ein schwieriges Unterfangen?
"Emil wird einfacher, denn die Geschichte ist greifbar, ein Kriminalfall mit Struktur. Es ist nachvollziehbar: Ein Kind vom Land kommt in die Metropole Berlin. Das allein schon ist ein Abenteuer. Der Stoff gehört nach Berlin. Daran wird nichts geändert. Allerdings lassen wir Emil von ein bisschen weiter her anreisen. Vielleicht kommt er etwas weiter aus dem Osten."

Wann beginnen die Dreharbeiten, gibt es Produktionstermine?
"'Emil' ist als nächste Kästner-Verfilmung geplant. Wir machen es aber nur dann, wenn wir ein wirklich gutes Drehbuch zusammen haben. Es geht nicht um Verfilmung um jeden Preis. Ich bin ganz ruhig, Kontakte sind hergestellt, Namen kann ich aber noch nicht nennen. Film ist ja ein Medium, wo man Lebenserfahrung braucht. Der Wille zum Erzählen muss vorhanden sein. Und wenn ich noch nichts erlebt habe, kann ich nichts erzählen. Kästner hatte Lebenserfahrung. Ich muss auch sagen, dass meine zwei Jahre bei Constantin Film (1995-1997 als Produzentin der 50er-Jahre-Remakes 'Die Halbstarken', 'Das Mädchen Rosemarie', 'Es geschah am helllichten Tag') eine wirklich gute Schule für mich waren, mit einer gewissen Kompromisslosigkeit an die Dinge heranzugehen. Unsere Vorstellung ist es, 'Emil und die Detektive' in diesem Jahr zu realisieren und 'Das fliegende Klassenzimmer' ein Jahr später. Aber Projekte haben ihre eigene Dynamik. Man soll nicht drängen, sondern es selbst entstehen lassen. Ebenso wichtig ist ja ein guter Regisseur. Wir wissen, dass wir mit diesen beiden Projekten einen Schatz in der Hand halten und viele Lust haben, daran mitzuarbeiten. Es werden die richtigen Leute zusammenkommen. Dann wird man reden, etwas ausprobieren. Und wenn das fliegende Klassenzimmer eher funktioniert als Emil, dann wird es eben umgekehrt realisiert."

Gute Voraussetzungen zum Filmemachen, ein kluges Vorgehen – unter Produzenten nicht gerade üblich?
"Ich habe einmal etwas unter Druck drehen lassen, das möchte ich nicht wieder. Bei Fernsehproduktionen ist es noch mal etwas anderes. Da hat man einen Plan und sieht zu, dass man alles auf die Reihe kriegt. Aber bei Spielfilmen hat man eine andere Verantwortung. Da geht es auch um mehr Geld. 'Pünktchen und Anton' zum Beispiel hat 7,5 Millionen Mark gekostet (BMI, FFF, FFA) und 'Emil' wird teurer. Ich denke, dass Anspruch und Erfolg einander nicht ausschließen, dass die Intelligenz des Publikums wächst. Die Schüler heutzutage sind gut ausgebildet. 'Der englische Patient' zum Beispiel, ein Film, dem man wenige Erfolgschancen gegeben hat, oder 'Die Truman Show', ein intelligentes Kunstprodukt mit komplizierten Erzählstrukturen – sie werden verstanden, weil junge Menschen mit den neuen Medien anders aufwachsen. Star-Namen allein sind kein Garant mehr für Erfolg in den USA. Es geht wieder um Inhalte und Erzählstrukturen. Mir ist es recht."

Mit Uschi Reich sprachen Gudrun Lukasz-Aden / Christel Strobel

 

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Liste - Interview

 

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"Es war eine schöne Atmosphäre von Geduld, auch Diskussion miteinander" | Ganz, Bruno - "Kinder haben noch immer Hunger auf Märchen"| Gaviria, Carlos - "Ich wollte ein Porträt von Kolumbien drehen"| Geissendörfer, Hans W. - "Das Kino ist eine phantastische Faszination"| Genschow, Rita-Maria und Gabriel - "Positive Kraft der Märchen" | Genz, Henrik Ruben - "Wir alle haben Erfahrungen mit Einsamkeit, Angst, Trauer und Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft"| Genz, Sabine - Medienkonsum braucht Kompetenz – Filmbildung durch die SchulKinoWochen| Georgsson, Henrik - "Das ist meine Vorstellung vom Filmemachen: dass wir zusammen etwas Besseres hervorbringen als ich es allein könnte"| Ghobadi, Bahman - "Solange Öl und Geld bei uns fließen, wird es immer Krieg geben"| Ghobadi, Bahman - "Wie ein Schrei"| Gilmour, Benjamin - "Zur Hölle mit Osama!"| Girerd, Jacques-Remy - "Ich möchte Filme machen, die den Kindern helfen, erwachsen zu werden"| Göhlen, Josef - "Wenn man Fernsehen für Kinder macht, muss man sich keine kurze Hose anziehen"| Götz, Maya - 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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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"Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 77/1999

 

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