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Ausgabe 21-1/1985

"Sie haben sich den Film ja ganz gut ausgedacht"

Gespräch mit Jörg Foth, Regisseur des Films "Das Eismeer ruft", DDR 1984

(Interview zum Film DAS EISMEER RUFT)

KJK: "Bei der Diskussion nach Ihrem Film "Das Eismeer ruft" meinte ein Kind: 'Sie haben sich den Film ja ganz gut ausgedacht gleich am Anfang.' Ich möchte aber lieber mit einem Punkt vom Schluss Ihres Films anfangen: Ich finde, dass die Kinder im Film eine gewisse Ähnlichkeit mit den Erwachsenen im Dokumentarmaterial haben. Ist das Absicht oder Zufall?"
Jörg Foth: "Also so schön hat's noch nie einer gesagt, aber ich habe immer gedacht, es steckt in beiden dieselbe irre Haltung. Die einen sind eben fortgeschrittener und haben ein Schiff – leider gehen sie unter – und die anderen, die bauen sich so ein paar Sachen und gehen eben eigentlich auch unter. Aber innerhalb dieser beiden Misserfolge gibt es soviel Kraft und gesunde Naivität, wie etwa der Kameramann, was mich irgendwie umhaut. Wie die da alle ums Leben Angst haben, stellt er sich auf das Eis, egal wie das Licht ist; das Schiff geht unter, dreht er eben, wie das Schiff untergeht. Diese Haltung, die spüre ich in dem Dokumentarmaterial und die spüre ich bei den Kindern, die sich da aufmachen, insofern geht es mir auch so wie Ihnen, dass es da Ähnlichkeiten in der Veranlagung gibt."

Steckt hinter dieser Ähnlichkeit nicht auch die Frage nach dem Ruhm, dass Ruhm etwas mit Erwachsensein zu tun hat, und dass die Kinder im Begriff sind, erwachsen werden zu wollen?
"Also, ich glaube nicht, dass sich diese Gedanken für ein Kinderpublikum stellen, aber für jemanden, der mit solchen Fragen sowieso schwanger geht, da bin ich sicher, der findet in diesem Film Anschlüsse, darüber nachzudenken. Wenn etwa die Kinder mit dem Zug losfahren, da kommt noch einmal dieser Satz, 'aber wenn wir zurückkommen, dann sorgen wir dafür, dass auch der Rudi berühmt wird'. Das ist eine anerzogene Floskel, im Grunde genommen. Die Kinder können ja nichts dafür."

In diesem Rollenspiel steckt ja einiges an Kinderpsychologie, etwa der Vergleich, das sich Schminken, nur dass eben nicht jedes Kind dabei so weit geht wie die Kinder dieser Geschichte.
"Im Grunde genommen spielen die Kinder über ganz viele Szenen Erwachsenenwelt nach, also Doktorspielen, Kochen, Verkleiden. Ich bin davon überzeugt, dass bei den einzelnen Kindern, nicht nur bei den Leinwandkindern, sondern bei allen Kindern, in unterschiedlichem Grad dieses Erwachsenwerden und das In-die-Welt-finden über ein Nachspielen der vorhandenen Lebenskonstellationen geht. Jedes Kind betreibt das eben in unterschiedlichem Grad, so dass es in unterschiedlichem Tempo schließlich zu unterschiedlichen Positionen führt."

Die Kinder in diesem Film lernen etwas. Zum einen, dass das Erwachsenwerden doch nicht so schnell geht, zum anderen gewinnen sie eine andere Einstellung zur Erwachsenenwelt. Am Anfang des Films werden die Erwachsenen noch sehr negativ gezeichnet, aber am Schluss sind sie dann – vielleicht mit Ausnahme des Wirts – eigentlich alle positiv gezeichnet. Ich sehe da Parallelen.
"Nun, ich finde eigentlich, die Erwachsenen sind am Ende noch genauso negativ wie am Anfang, nur lernt man sie in ihrer Funktion als Eltern mehr schätzen."

Aber die Erwachsenen, denen die Kinder ab der Tante begegnen, sind doch positiv."
"Ja, die Tante und die Flößer. Also, ich würde mich schon dazu bekennen, dass der Film kritische Dinge gegenüber der Erwachsenenwelt enthält. Aber es ging mir in dem Film 'Das Eismeer ruft' nicht so sehr darum. Es ging mir mehr um die positiven Qualitäten der Kinder als um Schuldfragen oder so etwas. Dazu ist es sowieso zu spät. Man kann sich nur darum kümmern, dass Leute heranwachsen, die die produktiven Verhältnisse erweitern."

Ist eigentlich die Milieuschilderung sozialkritisch gemeint?"
"Nein, ich glaube nicht. Sie ist sachlich. Ich habe mir Fotos angesehen aus der Zeit und wir sind nicht soweit gegangen, wie uns die Fotos bringen wollten. Der gesundheitliche Zustand der Kinder damals war eigentlich viel haarsträubender und wir haben auf die schlimmsten Dinge verzichtet, weil die Sozialkritik an Zuständen vor fünfzig Jahren in einem anderen Land etwas gewesen wäre, wobei ich mich nicht allzu wohl gefühlt hätte. Das einzige, was mir mit der Milieuschilderung irgendwie verbunden scheint, ist, dass solche Kinder aus einem solchen Milieu kommen. Das scheint mir wichtig und das halte ich eigentlich nicht für eine Kritik am Milieu."

Es gibt ja in "Das Eismeer ruft" auch einen Zeitungsausschnitt, den einer der Jungen aufhebt – mit Laurel und Hardy – und der Ferdi nennt seine Maus wohl auch nicht ganz zufällig Michael. Gibt es für Sie Vorbilder?
"Das ist übrigens zum ersten Mal, dass ich nach dem Mäusenamen gefragt werde und dass dieses Foto in einem Interview angesprochen wird. Mir ist das ganz wichtig. Ich will zeigen, dass es für Kinder eigentlich immer die Möglichkeit gibt, zwischen Micky Maus oder Dick und Doof und zwischen der 'Tscheljuskin' zu wählen. Also für alle Kinder zu allen Zeiten gibt es immer diese Möglichkeit. Am Anfang des Films steht das etwas konträr gegeneinander, also zu konsumieren oder zu produzieren. Dass das nicht ganz so verbissen gemeint ist, sieht man ja dann etwa daran, dass der Wirt den Quark ins Gesicht bekommt. Man soll ja den ganzen Slapstick und diese Dinge nicht über Bord werfen, nur es darf nicht dabei bleiben. Die Kinder müssen auch eine andere Betätigung finden und in der Lage sein, sich anders zu betätigen. Es ist keine globale Kritik an dieser amerikanischen Unterhaltung, nur es ist eigentlich die Bitte und die Hoffnung, dass es nicht dabei bleibt, dass diese Dinge nicht zum Universum werden. Ich sehe unheimlich gerne Buster Keaton, ja? Aber es wäre schlimm, wenn eben alle Menschen nur Buster Keaton sehen würden."

Aber brauchen die Menschen nicht beides?
"Das meine ich ja. Im ersten Drittel des Films wird diese angebotene Unterhaltung mehr in Frage gestellt, finde ich, durch diesen harten Schnitt vom Schiffsuntergang auf Dick und Doof, deren Bild der Junge dann beiseite legt, weil es ihn nicht interessiert. Da wird das in Frage gestellt. Am Ende tritt dann aber insofern eine Korrektur ein, weil Dinge, die von Dick und Doof kommen, in den Film einfließen, in ihm wirksam werden, nicht möglich gewesen wären, wenn es keinen Slapstick gegeben hätte. Das ist dann das Bemühen, beides zu verbinden. Wenn man das eine gehabt hat, soll man auch lachen können."

Aber ist unter diesen Voraussetzungen Ihr Film nicht ein Widerspruch in sich, denn Ihr Film unterhält ja auch? Zur Hilfsbereitschaft anregen kann ja möglicherweise sogar ein Laurel-und-Hardy-Film.
"Aber, da sage ich einfach ja. Das ist ein Widerspruch in sich, da sage ich ganz fröhlich ja dazu."

Etwas ganz anderes: Die Musik zum Vorspann klingt wie das Einstimmen eines Orchesters ...
"Ach, das ist schön, dass Sie das so sagen, weil ich da nämlich auf diesem Hof gestanden habe und diskutierte wie ein Blöder. Ich sagte, wir brauchen jetzt in der Vorspanneinstellung hier nichts. Die Kamera dreht sich einmal ringsrum und wir sehen den Ort, wo alles stattfinden wird. Die Bühne sozusagen, also das Heim der Kinder, das Herz des Geschehens eben. Das wird einmal um 360 Grad abgeschwenkt, wie die Bühne, wenn man Platz nimmt. Da ist sie eben da und dazu nimmt das Orchester Platz und jeder dudelt mal da rum und so allmählich formiert sich dann das, was später einmal das Motiv wird, so ganz in der Schwebe und vorsichtig. Also genauso hatte ich mir das erhofft, und ich habe die Gelegenheit genutzt, das so zu realisieren, auch in Hinsicht auf eine Jazzorientierung. Da sind ja herrlich schräge Klänge drin."

Während im Film die Musik zeitgemäßer wird.
"Konventioneller wird. Wobei ich es für wichtig hielt, dass die Musik keine Kindermusik wird und auch nicht die böhmische Mentalität widerspiegelt oder reiner Jazz wird, sondern dass dieses politische Moment, das in den Kindern ja immer in einer merkwürdig verkappten und unbewussten Form arbeitet, in der Musik auch eine Entsprechung findet."

Warum ist dieser ihr Erstlingsfilm eigentlich eine Literaturverfilmung?
"Dabei ist ganz viel Zufall im Spiel. Seit sieben Jahren bin ich von der Filmschule weg. In dieser Zeit war ich mit verschiedenen Stoffen zusammen, das waren nicht alles Kinderfilme, nicht alles Literaturverfilmungen. Und dann kam eben dieser Stoff. Nachdem die anderen Stoffe schon nicht realisiert wurden, gab es auch bei diesem bis kurz vor Drehbeginn keine Garantie, dass der Film gedreht würde. Es ist also viel Zufall dabei gewesen, dass gerade das der erste Film wurde."

Würden Sie nach den Erfahrungen mit diesem Film sagen können, ob Sie lieber Kinder- oder Erwachsenenfilme machen möchten?
"Nun, es war auch hier nicht so, dass ich den Film lieber gemacht habe als einen der Erwachsenenstoffe, die ich hatte. Es ist nur so, dass ich von diesem Stoff das Gefühl hatte, er ist gut für die Kinder in dieser Welt. Das ist etwas, das man unseren Kindern einmal erzählen sollte. Wenn ich wieder so einen Stoff in die Hand bekäme, dann sofort einen Kinderfilm, aber ansonsten habe ich andere Wünsche. Ich möchte sehr gerne ein Rockmusical machen für Jugendliche und möchte sehr gerne eine Komödie machen zum Schreien für Erwachsene."

Die DDR ist ja auf dem Kinderfilmsektor recht aktiv. So an die zehn Filme im Jahr, sagt man.
"Im Allgemeinen werden in Babelsberg pro Jahr vier bis fünf Kinderspiefilme fürs Kino gedreht und etwa dieselbe Menge für das Fernsehen. Daneben gibt es natürlich noch reine elektronische Fernsehproduktionen aus der riesigen Kinderabteilung."

Ihr Film war mit zwei Millionen etwas teurer als der durchschnittliche Kinderfilm.
"Ja, etwas. Im Allgemeinen liegt der Preis etwas darunter. Bei einigen der aufwändigen Märchenfilme aber wohl auch darüber."

Gibt es in der DDR eigentlich auch so etwas wie den Autorenfilm?
"Glaube ich nicht, dass es den in der Form gegeben hat, wie er sich bei Euch da mal so irgendwie herausgebildet hat. Das hängt immer damit zusammen, dass die Filmherstellung ohne Ausnahme eingebunden ist in einen großen betrieblichen Vorgang. Der Grad, in dem die einzelnen Regisseure sich realisieren können, in so einem Vorgang, der ist ganz unterschiedlich. Man könnte allenfalls einteilen in eigenwilligere Regisseure und Regisseure, wo man am Endprodukt nicht unbedingt ablesen könnte, wer ihn nun eigentlich gemacht hat. Aber den eigentlichen Autorenfilm gibt es vielleicht eher im Dokumentarfilmbereich. Da gibt es ein paar Filme und ein paar Leute, wo alles persönlicher gehalten ist und wo man erkennt, das muss von dem sein. Im Dokumentarfilm gibt es so etwas sicherlich und vielleicht bei den Studentenfilmen, die bei uns ja komischerweise eine sehr wichtige Rolle spielen, obwohl sie nicht so sehr in der Öffentlichkeit wirken. Aber sie sind da und es sind ganz interessante Arbeiten dabei. Da sind Filme dabei, die würden Sie Autorenfilme nennen."

Das Gespräch führte Wolfgang J. Fuchs

 

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Liste - Interview

 

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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 21/1985

 

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