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Ausgabe 52-4/1992

"Die Kehrseite der Medaille"

Gespräch mit Johannes Hempel zu seinem Kurzfilm "Als es noch Wassermänner gab" und zur Geschichte des aufgelösten Dresdner DEFA-Trickfilmstudios

Interview

Beim 15. Kinderkino der 38. Internationalen Kurzfilmtage in Oberhausen im Mai 1992 stellte der ostdeutsche Regisseur Johannes Hempel seinen jüngsten Trickfilm "Als es noch Wassermänner gab" (1991) vor. Der Kurzfilm erhielt von der Kinderjury eine Lobende Erwähnung. Seinen neuen Puppentrickfilm drehte Hempel wieder – wie schon seinen ersten Trickfilm "Der Wolf und die Füchsin" (1950) – nach einem sorbischen Märchen. Nach seinen Angaben ist der "Wassermänner"-Film der letzte des traditionsreichen DEFA-Trickfilmstudios in Dresden vor seiner Auflösung durch die Treuhand.

Dass gerade ein Künstler einen Film dort fertig stellen konnte, wo sein Name für 25 Jahre geächtet war, ist schon eine seltsame Ironie des Schicksals. Denn Hempel, der das Studio 1951 mit aufgebaut hatte, wurde 1962 von der Studioleitung aus politischen Gründen entlassen. Danach durfte der 1917 geborene Bautzener in der DDR keine Puppentrickfilme mehr herstellen. Immerhin erhielt der Gemaßregelte später eine Lizenz für Industriefilme. Erst in den letzten Jahren des zweiten deutschen Staates durfte der mittlerweile pensionierte Filmemacher dann mehrere "Abendgrüße "für das Ost-Berliner Fernsehen drehen.

In Oberhausen sprach KJK-Mitarbeiter Reinhard Kleber mit diesem Zeitzeugen über seinen jüngsten Film und die Geschichte des DEFA-Trickfilmstudios.

KJK: Wie ist das "Wassermann"-Projekt entstanden?
Johannes Hempel: "Am Jahresende 1988 sind sie vom Trickstudio zu mir gekommen. Die waren in großem Planverzug und sie brauchten noch ein Szenarium. Sie hatten einige Stoffe und fragten an, ob ich denn bereit wäre, für sie einen Film zu machen. Einige Stoffe habe ich abgelehnt und ihnen vorgeschlagen, meinen eigenen, den 'Wassermann', zu machen. Es gab also schon einige Schwierigkeiten, aber der zweite Kummer war, dass ich wieder einen eigenen Dramaturgen haben wollte, der ihnen nicht passte. Aber sie stimmten dann doch zu. Das Szenarium wurde also pünktlich abgeliefert, sie konnten ihren Plan erfüllen. Dann fanden sie erst mal ein halbes Jahr lang hundert Ausreden, der Film würde zu teuer und hätte zu viele Figuren. Das konnte ich entkräften. 1989, kurz vor der Wende, ist er schließlich in die Produktion gegangen und 1990 produziert worden."

Gab es auch bei den Dreharbeiten Probleme?
"Das DEFA-Trickstudio hat 1963 Strukturen eingeführt, die eine flüssige Produktion unmöglich machten, weil es abhängig geworden ist vom Fernsehen. Dadurch sind die Stäbe aufgelöst worden. Das hat mit sich gebracht, dass für mich, zum Beispiel kein einziger Animator frei war. Ich habe diesen Film übrigens nicht bei der DEFA gedreht, sondern in meinem eigenen Studio. Die DEFA hat für diesen Film mein Studio gemietet, denn ich hatte – das begann 1964 mit der eigenen Lizenz – mir langsam auch ein eigenes Studio aufgebaut, mit allem Drum und Dran, Tricktisch, vier Kameras, Beleuchtung."

Hing das damit zusammen, dass Ihr Film der letzte in Dresden war?
"Das hing einmal mit dem Auftrag zusammen, und auch damit, dass das Studio in jener Zeit 'ausgelaufen' ist. Die letzte Hälfte des Honorars habe ich ja schon in D-Mark ausgezahlt bekommen, da stand schon die Frage, ob sie es überhaupt noch bezahlen können. Die Finanzen sind aber gesichert worden bis zum Ablauf. Insofern war dies der letzte Film. Es war damals noch ein abendfüllender Film im Atelier, der ist dann abgebrochen worden. Vor drei Monaten ist der endgültig weggepackt worden, weil ja das Studio nun aufgelöst ist."

Wie ist der Zusammenhang des Szenariums mit dem zugrunde liegenden sorbischen Märchen?
"Ich bin sorbischer Abstammung von meiner Mutter her und mit der sorbischen Sprache und Sagenwelt von Kindesbeinen an vertraut. Bei uns zuhause war die Zweisprachigkeit eine Selbstverständlichkeit. Meine Mutter hat zum Beispiel mit meiner Großmutter niemals deutsch, sondern nur wendisch – so hieß das damals – gesprochen, während sie mit uns Kindern – wir wohnten ja in Bautzen und ich musste in die deutsche Schule gehen – nur deutsch gesprochen hat. Dadurch haben wir zwar eine Menge vom Hören her mitgekriegt, aber selber gesprochen nie."

Sie haben in Ihrer beruflichen Laufbahn ja einiges erlebt. Wie sind Sie eigentlich zum Film gekommen?
"Den ersten Film, einen 16mm-Schwarzweiß-Film, drehte ich im Auftrag der Landesregierung Sachsen, in Bautzen in den 60er-Jahren. Den habe ich aus Neugierde gemacht, weil ich sehen wollte, wie man Bildende Kunst und Film verbinden kann. Und ein Märchen auf diese Art mit Puppen als Kinderfilm darzustellen, das war mein eigentliches Interesse dabei. Danach, 1951, bin ich zur DEFA in Babelsberg als Architekt gekommen, denn ich habe Malerei und Architektur studiert. Mein ursprünglicher Beruf war Bühnenbildner. Als der Direktor erfuhr, dass ich mal einen Trickfilm gemacht habe, wurde ich beauftragt, bei der DEFA die Trickfilmproduktion aufzubauen. Ich habe das erste Jahr die gesamte Technik entwickelt."

Was war denn Ihr erster Film in Babelsberg?
"Der erste Film bei der DEFA war 'Frau Holle'. Den musste ich bis auf den Kameraassistenten, der bei mir gelernt hat, praktisch als Ein-Mann-Produktion machen. Ich habe also die Puppen entworfen, die Dekoration, habe das meiste selbst gepinselt. Meine Frau hat für die Puppen die Kostüme genäht. 1953 war der Film fertig."

Wann ist die Trickfilmproduktion nach Dresden umgezogen?
"1955 sind wir umgezogen nach Dresden. Ich musste dort praktisch den gesamten Nachwuchs ausbilden und mir Mitarbeiter suchen. Das waren Leute wie Gerhard Behrend, der ab 1956 das 'Sandmännchen' beim Fernsehen gemacht hat, und Werner Schulz, der das westdeutsche Sandmännchen gemacht hat. Vor allem habe ich eine ganze Reihe von Animatoren ausgebildet."

Wie kam es dann zum Bruch mit der Studioleitung?
"Von 1957 bis 1958 war ich künstlerischer Leiter des Studios. Das war ein hartes Brot, denn ich war parteilos. 1958/59 machte ich den ersten abendfüllenden Film, "Die seltsame Historia von den Schiltbürgern'. Es war ein Cinemascope-Film mit Vierkanalton, der im Jahr 1961, kurz nach dem Mauerbau, fertig geworden ist. Ich bekam dann ernsthafte Probleme dadurch, dass ich gewohnt war, mir meine eigenen Autoren und Dramaturgen zu suchen. Ich habe mich auch bei den 'Schiltbürgern' gewehrt, einen vorgeschriebenen Autor zu nehmen, sondern mir meinen eigenen gesucht, der schon etwas anrüchig war. In diesem Film hatten wir natürlich ketzerische Sätze drin, das ließ sich bei einem solchen Stoff auch nicht vermeiden. Ich hatte auch gar nicht die Absicht, da irgendwie zu kleistern. So wurden also Kritiker bestellt, die den Film gezielt madig machen mussten, und er ist dann auch nach kurzer Zeit aus dem Verkehr gezogen worden. Meine Produktion lief im Allgemeinen so, dass ich immer einen Film in Vorbereitung hatte, einen im Atelier und einen in der Endfertigung, so dass man fließend produzieren konnte. Während den 'Schiltbürgern' bereitete ich schon den Film 'Zwei Lieder' vor. Es ging darin um den Dichter im Elfenbeinturm, und zwar störten mich in den größeren Tageszeitungen und in wichtigen literarischen Zeitschriften die Schriftsteller, die diese Parteilieder sangen. Die Fabel haben wir an den Hof des Kaisers von China verlegt, denn wir konnten sie nicht gegenwärtig gestalten. Die Texte der Lieder schrieb Reiner Kunze. Der Vorsitzende der Abteilung Kultur im Staatsrat sah sich den Film an und fand ihn mit dem Text unmöglich. Ich sollte einen neuen Text machen. Wir haben das versucht, er wurde aber wieder nicht angenommen.
Ich musste meine Arbeit an dem Film beenden und erhielt die Kündigung. Man hat einzelne Mitarbeiter, die Regisseure werden wollten, von der Partei aus bestellt und ihnen allerhand versprochen. Da fand dann ein Hexenprozess vorm ganzen Betrieb statt. Die mussten aussagen, dass mit mir das Arbeiten unmöglich ist und man mich im Studio nicht mehr gebrauchen kann. Mir wurde empfohlen, dass ich ein Jahr ins Uranbergwerk gehe, damit ich mich bewähre. Danach hätte ich zurückgehen können. Ich verzichtete großzügig auf dieses Angebot."

Was haben Sie nach der Entlassung gemacht?
"Ich war erstmal arbeitslos. Ich habe mich dann zwei Jahre freiberuflich durch die Gegend geschlagen, habe Keramik und so was gemacht, dann Ausstattung fürs Fernsehen, denn es war praktisch ein Berufsverbot, das sich streng auf den Puppentrickfilm bezog. 1964 bekam ich durch die 'Teletips', die ich damals freiberuflich fürs Fernsehen machte, eine eigene Lizenz als Filmhersteller. Das war in der DDR möglich, da gab's einen entsprechenden Ministerratsbeschluss. Da sich die DEFA durch meinen Rausschmiss nicht dagegen wehren konnte, musste sie dem also zustimmen. Von da an produzierte ich Auftragsfilme für die Industrie, für die Landwirtschaft, Dokumentarfilme für die Technische Universität in Dresden, für die Internationale Buchausstellung in Leipzig, für den Börsenverein der Buchhändler und für das Ministerium für Kultur."

In den 60er-Jahren waren Sie aber nicht nur beim Film aktiv ...
"Außer der Filmarbeit war ich bühnenbildnerisch am Theater tätig, teils als Gast, teils fest, und als Ausstattungsleiter im Sorbischen Ensemble in Bautzen. Dort hatte ich bis zur Rente (1982) eine Anstellung mit der Garantie, dass ich außerdem meine freiberufliche Arbeit machen konnte. Das hatte den Nachteil, dass mein Gehalt sehr niedrig war, und das wirkt sich natürlich nun auf die Rente aus. Das ist die Kehrseite der Medaille."

Die meisten der verbotenen DEFA-Filme sind doch in der Wendezeit aus den Kellern geholt worden. Wie war das bei Ihren Filmen?
"Die 'Zwei Lieder' sah ich nach der Wende oder zur Wende bei der Kommission, die die verbotenen Filme vorführen musste, auch die 'Schiltbürger'. Mein Kameramann, der sich damals nicht an dem ganzen Knatsch beteiligt und sich auch geweigert hatte, Aussagen zu machen, der hat diesen ganzen Vorfall der Kommission vorgetragen. Ich bin rehabilitiert worden. Die Kündigung ist für ungültig erklärt worden. Ich habe den Film übrigens nicht wiedererkannt. Mein Name war rausgeschnitten. Aus dem 700-Meter-Film war ein 200-Meter-Film gemacht worden. Die zwei Lieder sind überhaupt nicht mehr drin. Es ist ein Text dazugekommen, der eine ganz andere Aussage als der Film hat. Er ist also regelrecht verstümmelt worden."

Interview: Reinhard Kleber

 

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Das ist das Faszinierende an unserer Arbeit."| Kishore Bir, Apurva - "Ich habe mit meinem Film auch über einen Teil meines Lebens reflektiert"| Klein, Gerhard - "Wir werden anfangen, selbst Kinderfilme zu produzieren"| Klinajew, Jegor und Semjon Treskunow - "Ganz gewöhnliche Jungen"| König, Inge - Kinderfilm GbmH – eine neue Produktionsfirma in Erfurt| König, Ingelore - Kinderfilm GmbH stellt den ersten "besonderen Kinderfilm" her| Koepp, volker - "Wir mussten uns mit der Kamera niemals verstecken"| Kohlert, Morton - "Wir hatten das Gefühl, etwas erschaffen zu haben, das alle berührte "| Konuma, Masaru - "Vom Abenteuer, erwachsen zu werden"| Koole, Boudewijn - "Ich konnte und kann das immer noch nicht glauben"| Koolhoven, Martin und Marco van Geffen - "Jeder muss seinen eigenen Weg finden."| Kopf, Christine - Frankfurter "MiniFilmclub" nimmt Formen an| Koval, Ota - "Das Blaue vom Himmel"| Kozik, Christa - "Kinder brauchen leise humanistische und poetische Botschaften"| Krää , Gernot - 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Hals über Kopf| Losansky, Rolf - "Ich bin und bleibe Kintopp-Mann!" | Losansky, Rolf - "Ich erzähle mit einem Augenblinzeln"| Losansky, Rolf - Ein leiser Film zwischen Phantasie und Wirklichkeit| Lotz, Karl Heinz - "Hätte ich gewusst, dass es so einen Rummel zu Mozart gibt, hätte ich es wahrscheinlich nicht gemacht"| Lotz, Karl Heinz - "Wenn ein Projekt genehmigt war, hatte man große finanzielle Freiheiten" | Lowenthal, Mark - "Ich habe einfach nach einem wahrhaftigen Ende gesucht"| Lu, Zhang - Man kann den ganzen Film auch als Traum von Chang-ho sehen| Lucchesi, Matías - Man muss es versuchen und dann auch tun| Lucchini, Domenico - "Die Zukunft des Festivals sieht gut aus"| Luruli, Ntshavheni Wa - "Es liegt in unseren Händen"| Maar, Paul - "Ich gehe ziemlich liebevoll mit meinen Figuren um"| MacLean, Andrew Okpeaha - "Wir können unsere eigenen Geschichten erzählen und der ganzen Welt zeigen, wie wir sind."| Makhmalbaf, Hana - "Ich musste mir jeden Tag etwas Neues einfallen lassen."| Malas, Mohamed - "Das Gedächtnis ist das Ausgangsmaterial für meine Arbeit"| Malberti, Juan Carlos Cremata - "Ich kann keine Lösung eines Problems anbieten, das nicht zu lösen ist"| Mandoki, Luis - "Ich hoffe, dass die Regierungen an uns Kinder denken, bevor sie ihre Entscheidungen treffen"| Marshall, Klaus & Jürgen - "Wir sind der Meinung, dass wir einen schönen, vorzeigbaren Familienfilm gemacht haben"| Masannek, Joachim - "Alles ist gut, solange du wild bist!"| McCanlies, Timothy - Wie ein junger Tarzan| McKenzie, Catriona - "Die Frage nach unseren Wurzeln wird immer wichtiger"| Mehmert, Gil - "Wir haben unter den gegebenen Möglichkeiten das Optimale herausgequetscht"| Meier, Ursula - Alle meine Filme spielen an solchen "nowhere places"| Meinke, Christian - "Ideal sind die Filme, die gut gemacht sind und die das Publikum berühren."| Meyer, Günter - "Der Zuschauer muss wirklich um seine Helden bangen"| Meyer, Günter - Filmmusik als emotionaler Kommentar | Meyer, Günther - "Krimi ist meine Leidenschaft"| Meyer, Werner - "Als Regisseur ist man immer ein Grenzgänger"| Meyers, Randall - "Dann bringen wir eben das Orchester ins Kino"| Miler, Zdenek - "Idee, Zeichnungen, Drehbuch, Regie – das mache ich alles selbst"| MIller, David Lee - "Diese wunderbare 'Suicide'-Familie"| Mordaunt, Kim - "Wir waren fasziniert von der Lebensfreude und Energie"| Morelli, Paulo - "Die Situation in den Favelas ist nach wie vor hoffnungslos"| Moretti, Nanni - "Ich finde private Geschichten einfach spannender zu erzählen"| Morrison, Paul - "Am meisten fühle ich mich von ganz normalen Menschen überall auf der Welt inspiriert"| Müntefering, Gert K. - "Kinderfernsehen braucht eine provokante Seite, um wahrgenommen zu werden" | Müntefering, Gert K. - "Wir haben so etwas wie eine neue Sachlichkeit für Kinder eingeführt"| Mune, Ian - "Das Thema ist die Konfrontation mit dem Tod"| Muntean, Lucian und Natasa - "Wir kamen als Touristen und gingen als Filmemacher"| Munzi, Francesco - "Es gibt leider nicht viele Saimirs"| Muyl, Philippe - Eine Mischung aus Humor, Zärtlichkeit und Ironie| Näter, Thorsten - "Man muss sich seine Menschlichkeit bewahren"| Narymbetov, Satybaldy - "Mich interessieren die Nuancen, die Schattierungen in den Beziehungen der Menschen"| Nattiv, Guy - "Kindheit ist sehr intensiv. Auch was die Schmerzen betrifft"| Nebe, André F. - "Wir haben es so gemacht und es ging"| Nesslauer, Nessie - "Es ist der Magic Moment, der entscheidet ..."| Neumann, Bernd - "Jugendschutz grenzüberschreitend verbessern"| Niehage, Dagmar - "Pommes Essen" – Eine starke David gegen Goliath-Geschichte| Nielsen, Jesper W. - "Kindheit ist wie eine große Landschaft"| Noczynski, Fred - Schwer, aber nicht hoffnungslos| Næss, Petter - "Damit kann sich jedes Kind identifizieren"| O'Byrne, Joe - "Ich wollte verschiedene Aspekte des Lebens in so einer Art Armenviertel zeigen"| Ocelot, Michel - "Ich war ganz klein und nackt wie Kiriku, aber ich habe es geschafft"| Ocelot, Michel - "Lotte Reiniger hatte diese tolle Idee mit den Silhouetten und ich bin ihr Erbe"| Olofson, Christina - "Es geht um Probleme in einer Mädchengruppe, aber es wird insgesamt ein Lebensgefühl vermittelt, das Jungen genauso interessiert"| Oplev, Niels Arden - "Extremisten sind niemals harmlos!"| Oplev. Niels Arden - "Es ist der persönlichste Film, den ich bisher geschrieben und gedreht habe"| Osawa. Yutaka - Osawas Film gegen das Vergessen| Ovashvili, George - "Ich habe diesen Film meiner unglücklichen Heimat gewidmet." | Overweg, Calle - "Den sozialen Betroffenheitsfilm kann man Kindern nicht anbieten"| Overweg, Calle und Volker Ullrich - Unterhalten mit Welthaltigkeit| Oz, Frank - "Die Muppets erobern Manhattan"| Palombo, Joel - "Ich möchte ein Kino, das zum Fragen herausfordert"| Paulus, Wolfram - Distanz und Achtung – das ist das Rezept| Payer, Peter - "Ich fand die Geschichte von drei Generationen, die in einem Haus leben, sehr reizvoll"| Peck, Raoul - "Die Männer gehen, die Kinder bleiben"| Peters, Maria - "Diese Geschichte hat viel mit meinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun"| Peters, Maria - "Für mich ist wichtig, dass Kinder mit Respekt betrachtet werden"| Pieck, Kai S. - "Mir fehlt nicht nur in vielen Kinder- und Jugendfilmen, sondern überhaupt in deutschen Filmen der Raum für die Phantasie"| Pieters, Guido - "Ein Film ohne Publikum ist kein Film"| Pimenta, Pedro - "Heute braucht man fünfmal so viele Nüsse"| Plattner, Enrico - "Ich lebe sehr gern in der Welt der Kinder"| Pöldma, Janno und Heiki Ernits - "Wir wollten einfach nur einen guten Film machen, der Kindern gefällt"| Preuschhof, Sabine - "Wir wollen das Kulturgut Märchen lebendig halten"| Preußler, Otfried - "Ich betrachte das Schreiben von Geschichten für Kinder nicht als literarische Tätigkeit zweiten oder fünften Ranges"| Prijomichov, Valerij - Die ganze Geschichte aus dem Leben gegriffen| Proskar, Danielle - "Mit Kindern zu drehen ist sehr bereichernd – ein ständiger Sonnenschein am Set"| Radke, Hans-Dieter - Die Welt des Märchens – neuer Programmschwerpunkt des Zweiten Deutschen Fernsehens| Rambeck, Johann - Aus einer anfänglich noch kleinen Idee wurde eine richtig große Bewegung ...| Ramezani, Gholamreza - "Man darf nie aufgeben!"| Ranisch, Axel - "Ich wollte mal etwas für Kinder machen, weil ich von Kindern umgeben bin"| Ray, Satyajit - "Das Königreich der Diamanten"| Reding, Benjamin - Gefühl der Machtlosigkeit| Redpath, Maryanne und Florian Weghorn - Alles auf Augenhöhe| Reich, Uschi - "Ich denke, dass die Intelligenz des Publikums wächst"| Reich, Uschi - "Welcher Name garantiert heute schon Erfolg?"| Ried, Elke - "Das tapfere Schneiderlein" kehrt zurück| Ried, Elke - "Die Grundstimmung ist lebensbejahend"| Ried, Elke - "Es hat sich auch vieles zum Positiven verändert"| Ried, Elke - Nestwärme für den Spatzen in einer kargen Zeit| Riedlsperger, Erhard - "Mit dem Mädchen mitfühlen" | Rieman, Ziska und Luci van Org - "Wir wären ein schönes Duo Infernale gewesen"| Rosenbaum, Marianne - "Ich dachte, es wäre ganz leicht, dieses Buch zu verfilmen"| Rosenbaum, Marianne - "Lilien in der Bank"| Rosenbaum, Marianne - "Peppermint Frieden"| Rosenbaum, Uwe - "Es geht darum, Mittel und Ideen zu konzentrieren"| Rosenbaum, Uwe - "Leider stecken die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld ins Serielle"| Rosenbaum, Uwe - Mit wenigen Mitteln viel erreicht| Rosenmüller, Marcus H. - "Ich habe den Film nicht nur für Bayern gemacht!"| Roslaniec, Kasia - "Menschen sind offensichtlich austauschbar"| Rosslenbroich, Gabriele - "Wir sind überzeugt, dass man Kindern das Medium Film im Kino näher bringen muss"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben über die Jahre eine eigene Welt aufgebaut"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir haben einen hohen Anspruch"| Rothkirch, Thilo Graf - "Wir können stringenter produzieren, wenn alles in einer Hand bleibt"| Rottländer, Yella - "Wim Wenders ist begnadet im Umgang mit Kindern beim Drehen" | Ruzowitzky, Stefan - "Tempo steht für Rave-Kultur"| Sahling, Bernd - "Sie hat die Gabe, Brücken zu schlagen ..."| Sahling, Bernd - "Wie viel Ratlosigkeit können wir Kindern in einem Film zumuten?"| Sahling, Bernd - Mut zur Stille und zur Langsamkeit| Salvatores, Gabriele - "Keine Angst zu haben bedeutet für mich Freiheit"| Saparov, Usman - "Ich möchte die Kinder sensibilisieren dafür, dass es menschliche Güte gibt und dass daneben aber auch eine teuflische Politik existiert"| Saparow: Usman - Den Kindern eine andere Beziehung zur Natur plausibel machen| Schäfer, Horst - "Eine Menge Wünsche von draußen und viele Ideen aus eigenem Hause" | Schäfer, Horst - "Um die Zukunft des Kinderkinos ist mir nicht bange"| Schäfer, Horst - "Wir müssen uns an die vorgegebene Zielgruppe halten"| Schäfer, Horst - 25 Jahre KJF| Schardt, Andreas - "Für viele ist die Förderung durch das Kuratorium so etwas wie ein Gütesiegel"| Schatalowa, Elena - "Die Grundidee war, einen schönen realen Märchenfilm zu drehen"| Schesch, Stephan - "Die Schublade Trickfilm gleich Kinderfilm ist sehr deutsch"| Schindler, Christina - "Das übergeordnete Thema in meinen Filmen ist immer das Verhältnis von Fiktion und Realität"| Schindler, Christina - "Ich habe gespürt, das ist mein Medium"| Schindler, Christina - "Sich fügen, dagegen muss ich einfach rebellieren!"| Schindler, Rosi - "Ich habe alles gut verkraftet"| Schleinstein, Frank - "Eigentlich bist du verrückt, einen Film zu drehen, der völlig gegen den Strich geht"| Schmid , Alice - "Keine Erklärungen, kein Kommentar"| Schmid, Hans-Christian - Eine Hauptfigur, die leidenschaftlich ein bestimmtes Ziel verfolgt| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - "Uns geht es um inhaltliche Fragen, nicht um oberflächlichen Erfolg"| Schmid, Johannes und Philipp Budweg - Vom klanglich attraktiven Titel "Wintervater" zur heller anmutenden "Wintertochter"| Schmidt, Gerhard - "Keine Angst vor den Amerikanern"| Schmidt, Manfred - "Wenn es ein gesellschaftlicher Wunsch ist, dass Kinder sich mit Filmen auseinander setzen, dann müssen wir dafür auch etwas tun"| Schmidt, Renate - Das Fernsehen darf nicht der beste Freund der Kinder werden| Schmitt, Eric-Emmanuel - "In unseren Städten versteckt man den Tod"| Schmitz, Oliver - "Das Land hat mich geprägt| Schneider, Wolfgang - Kulturelle Bildung ist nicht Event-Kultur| Schoemann, Michael - "Hot Dogs – Wau, wir sind reich"| Schreitmüller, Andreas - Gespräch mit Andreas Schreitmüller| Schröder, Claudia - "Ich möchte vor allem keine pädagogischen Filme machen" | Schuchardt, Friedemann - "Alleingänge haben keine Überlebenschance"| Schuchardt, Friedemann - "Ich war eigentlich immer Pionier"| Schuhler, Juliane - "Marcel ist antiautoritär aus sich heraus"| Schwochow, Christian und Matthias Adler - "Man wacht morgens auf und dann ist eine Figur da – und die hieß ganz schnell Marta"| Senft, Haro - "Jakob hinter der blauen Tür"| Seth, Gaurav - "In dem Film stecken eine Menge eigener Gefühle"| Shaul, Dror - "Sweet Mud ist der bessere Titel"| Shortland, Cate - "Die Kinder von Mördern sind keine Mörder"| Siddiquie, Sabu - "Wir stehen noch ganz am Anfang"| Sieben, Thomas - "Der Film ist ein Experiment"| Siegert, Hubertus - ... von der Stimmung des Films und ihrer eigenen Ausstrahlung als Klasse sehr beeindruckt| Silber, Rolf - Kinderfilme: Mit Emotionen gegen Vorurteile | Simon, Rainer - "Sich an den bestehenden Verhältnissen reiben"| Simon, Rainer - Mut zum Risiko, Rat vom Schamanen, Verabredung zum Spiel| Skarsgård, Stellan - Gespräch mit Stellan Skarsgård| Solito, Auraeus und Raymond Lee - "Ja, wir sind arm, aber nicht im Geist!"| Solrun, Maria - "Wenn es um Liebe und Freundschaften geht, spielt die Herkunft keine Rolle"| Sommer, Gudrun - "Der DEFA-Kinderdokumentarfilm hat seine Spuren hinterlassen"| Sommer, Gudrun und Katya Mader - "Junge Menschen sind neugierig gegenüber Filmen über ihre Lebenswirklichkeit"| Sommer, Gudrun und Petra Schmitz - "Wir wollen möglichst viele Kinder erreichen"| Sonnenschein, Sabine und Joachim Steinigeweg - "Unser Anspruch war immer, nicht nur das zu zeigen, was sowieso schon in den Kinos zu sehen ist"| Spyrou, Dimitris - Die Liebe des ganzen Teams gehörte diesem Film| Stacke, Manuela und Katrin Milhahn - "Es gibt nicht viele Filme, die Kinder noch interessieren und trotzdem auch schön sind für Erwachsene" | Standaert, Dominique - "Keine Lanze für den Terrorismus"| Stark, Ulf - "Bei einem guten Kinderfilm sollte man alle Fäden wieder zusammenbringen"| Starost, Antje und Hans Helmut Grotjahn - "Die Entdeckung des Gesprächs"| Starost, Antje und Hans-Helmut Grotjahn - "Es ist wie ein Zeitsprung"| Steyer, Christian - Es gibt nichts Berührenderes als Einfachheit| Strand, Rose-Marie - "Produzenten und Regisseure sollten mehr wagen"| Strigel, Claus - "Kinder müssen lernen dürfen"| Strigel, Claus - echt tu matsch| Strigel, Claus - Unterhaltung mit Qualität| Sugmakanan, Songyos - "Ich bin ein Fan von Horror-Filmen"| Svarcova, Iva - "Mich interessieren einfache Menschen, die sehr viel bewegen können"| Svardal, Renate - CIFEJ öffnet sich für neue Mitglieder| Sycholt, Stefanie - "Eigentlich wollte ich Schauspielerin werden"| Tabak, Hüseyin - "Man muss eine menschliche Lösung finden"| Tafel, Sybille - "Kindern traue ich von ihrer Phantasie her mehr zu als Erwachsenen"| Taihyung, Lim - Während der Dreharbeiten dachte ich viel über Glauben und Religion nach| Talebi, Mohammad Ali - "In meinem Land fühle ich mich oft sehr einsam"| Talebi, Mohammad-Ali - "Ich will das Echte aus jedem herausholen"| Tasdiken, Atalay - "Alles, was in dem kleinen Dorf in Anatolien passiert, wird durch die Tradition, die Hierarchie und nicht durch das Gesetz bestimmt"| Terc, Milon - "Der Kinderfilm war immer ein wichtiger Bestandteil unserer Produktionsarbeit"| Theede, Christian - "Wir setzen nicht auf den Lügner und Aufschneider, sondern auf die Schlauheit des kleinen Mannes"| Tirard, Laurent - "Das Parfüm der Kindheit"| Tolentino, Rommel - Du musst zu dem stehen, was du bist, und was draus machen – so wie Nono| Tuomainen, Hannu - "Es gibt immer Hoffnung"| Ungureit, Dagmar - "Mit offenem Blick den Märchen neu annähern"| Unterberg, Hannelore - "Ich möchte die Kinder immer etwas ermuntern"| Uranchimeg, Nansalmaagyn - "Jeder Film hat sein eigenes Schicksal"| Urchs, Wolfgang - "Der Zeichenfilm ist ein modernes Medium"| Urchs, Wolfgang - "Wir haben versucht, eine Phantasie-Welt zu schaffen, die die Phantasie anregt, Spannung vermittelt und so richtig Spaß macht" | van der Meulen, Karst - "Machen nur Idealisten Kinderfilme?"| van Kilsdonk, Nicole - "Ganz dicht an die Hauptfigur heran"| van Rijckeghem, Jean-Claude - "So visuell wie möglich"| Vávrová, Dana - Kinder sind die wahren Helden| Vergés, Rosa - Man kann sein ganzes Leben lang Kind sein ...| Verhoeven, Michael - „Die Serie wäre so nicht gemacht worden, wenn in den Redaktionen so gedacht worden wäre wie in der Gesellschaft“| Vilsmaier, Joseph - Die Entscheidung für den Filmschluss fiel in den Previews – nicht am Schneidetisch| Vollmar, Neele Leana - "Ich wusste, dass ich diese Geschichte mit vollem Herzblut erzählen muss"| von Traben, Tina - Schade, dass nicht mehr Originaldrehbücher im Kinder- und Jugendbereich verfilmt werden| Vorlícek, Václav - "Ich wollte sie befreien und in das normale Leben führen"| Walther, Connie - "Leitfiguren braucht man immer"| Wedel, Karsten - "Wir müssen Menschenfilme machen"| Wedel, Karsten - Eine neue Erfahrung| Wendel, Linda - Gespräch mit Linda Wendel, | Wessel, Kai - "Dieses Sommer-Sonne-Wind-Urlaub-Gefühl überspringen lassen"| Wessel, Kai - "Es war eine große Freude zu beobachten, welche Kraft in den kleinen Menschen steckt"| Westmeier, Inigo - "Man sieht quasi nur rote Punkte!"| Wheeler, Anne - "Ich denke, die Leute sind es langsam leid, immer Filme wie 'Rambo' zu sehen"| Wiedemann, Dieter - Studiengang für Kinderfilm und Kinderfernsehen an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg geplant| Wiehle-Timm, Heike - "Größere Toleranz wäre schön"| Wielopolska, Brita - Eine Lovestory für Kinder| Wigand, Tomy - "Emotion ist mir total wichtig"| Wild, Anne - Den Kindern ihr Märchen geben| Wolf, Klaus Peter - "In dieser irren Wut auf die Erwachsenenwelt und in der Auflehnung gegen sie, darin trägt Sven ganz viele Züge von mir."| Wolpert, Bernd - "Kinder und Jugendliche sind unser wichtigste Zielgruppe"| Wullenweber, Hans Fabian - "Als ob das Glück an dieser Idee klebte"| Zaritzki, Igor - "Es ging mir einfach um eine emotionale Geschichte"| Zeitlin, Benh - "Poesie und Lyrik einer außergewöhnlichen Kindheit"| Zeuschner, Miko - "Ohne die Filmförderung Hamburg wäre das Projekt nicht zustande gekommen"| Zheng, Dong-Tian - "Zurzeit thematisieren viele Kinderfilme das Verhältnis der Generationen"| Ziegenbalg, Oliver - Ich möchte, dass die Menschen so miteinander umgehen wie in meinen Filmen| Zvirbulis, Armands - "Der Produzent hat mir vertraut"| Zylla. Renate - 19 Jahre KinderFilmFest Berlin|


KJK-Ausgabe 52/1992

 

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